Kleiderordnung für Eingeweihte: trendige Sportmode für Snowboarder

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Kleiderordnung für Eingeweihte: trendige Sportmode für Snowboarder

Snowboarden ist das neue Skifahren. So lautet die einhellige Meinung der jungen Generation. Und in der Tat ist es so, dass immer mehr Personen zwischen 18 und 30 Jahren auf ein statt zwei Bretter umsteigen. Warum das Snowboard als Trend so gut ankommt? Zum einen sind die Bewegungen lässig und wirken sehr viel cooler als die Aktivität auf Skiern. Zum anderen gibt es die Sportswear in coolen Designs und hippen Farben und Formen. Um genau diese soll es im folgenden Ratgeber gehen. Denn die Auswahl an trendiger Kleidung ist immens groß. Um sich in dem Dickicht an Jacken, Hosen, Mützen, Handschuhen und vielem mehr rund um das Snowboarden zurechtzufinden, kann der Text eine kleine Unterstützung darstellen. Sollten Sie noch gar kein Snowboard besitzen, so können Sie auf eBay günstige Snowboards kaufen.

Snowboarden – ein neuer alter Trend

Unser modernes Snowboarden in heutiger Zeit ist im Grundprinzip mit den ersten „Boards" zu vergleichen. Denn allen gemein ist eine zusammenhängende Fläche, auf welcher der Nutzer dann steht. Doch dies war natürlich nur der Vorläufer. Denn die Entwicklung des Snowboards zog sich von ca. 1900 bis in die heutige Zeit hin. In den Anfängen wurde noch sehr viel verändert, so zum Beispiel am Material. Denn zwei US-Amerikaner sausten zum Beispiel im Jahre 1963 mit alten Türen und Holzbrettern den Berg hinab, was sie dann Schneesurfen nannten. Aus dem Bereich des Surfsports soll das Snowboardfahren auch abstammen. Heute werden die Bretter zwar auch zumeist aus Vollholz gefertigt, doch erinnert nichts in der Form mehr an Türen. Sie sind ganz im Gegenteil so geformt, dass sie perfekt auf dem Hang liegen.

Der Amerikaner Sherwin Popper erfand den „Snufer", das Urmodell des Snowboards schlechthin. Dieser wurde zwar als sehr riskantes Sportgerät deklariert, fand aber bei der jungen Bevölkerung großen Anklang. Da aber der ganz große Erfolg dabei ausblieb, verschwand der Snufer bald in der Versenkung.

1970 dann bekamen die Holzbretter Stahlkanten auf der Unterseite. Dies sollte Stabilität gewähren. Jake Burton revolutionierte dann im Jahre 1972 den Snowboardsport und ist bis heute mit der Marke „Burton" führend in Ausrüstung und Bekleidung in Sachen Snowboards. Das erste von ihm entwickelte Sportgerät war der „Backhill". Auf dieser Grundlage wurde das Snowboard bis heute immer weiter entwickelt und auf die speziellen Bedürfnisse der Fahrer, gleich welcher Altersklasse und Statur, angepasst. Bei eBay haben Sie die Möglichkeit das zu Ihnen passende, günstige Snowboard auf sicherem Wege zu erwerben.

Die richtige Kleidung macht das perfekte Feeling des Snowboardfahrens aus

Snowboardfahren ist unter anderem deswegen so beliebt, da die Kleidung hierzu ebenso cool und modern wirkt wie die alternative Fahrweise. Im Vergleich zum Skifahren besitzt man keine Stöcke und steht nicht verloren geradlinig zum Berg, sondern man kann sich durch reine Hüftbewegungen fortbewegen. Die Kleidung muss hierzu passen, vom Material wie auch vom Aussehen her.

Auf was kommt es bei der Snowboardkleidung an? – die besten Materialien

Bei der Winterkleidung generell werden zwei Materialien eingesetzt, die für Wärme und Schutz sorgen. Da diese Punkte hier bereits ausführlich erklärt werden, wird das Material im weiteren Verlauf dann nicht mehr explizit erläutert.

  • Zum einen ist dies Kunstfaser. Dies ist zumeist Polyester, welches mit einem kleinen Prozentteil, ca. 3 Prozent, an Elastan versetzt wurde. Dies hat den Vorteil, dass sich der Fahrer perfekt bewegen kann, denn das Material ist elastisch und dehnbar. Polyester wirkt dagegen als Trockner. Wenn der Körper zu schwitzen beginnt, was bei einer ausgiebigen Pistentour schnell der Fall sein kann, nimmt die Kunstfaser den Schweiß auf. Anschließend transportiert sie diesen nach außen. So bleibt der Körper selbst immer angenehm trocken, während die Feuchtigkeit außen verdunstet.
  • Das andere Material ist Mesh. Dies ist bekannt aus dem Bereich Fußball und Eishockey, dort werden die Trikots daraus gefertigt. Das luftdurchlässige Gewebe sorgt bei jeder Bewegung dafür, dass angemessen viel Luft an den Körper dringt und man so auf eine dauerhafte Abkühlung zurückgreifen kann.

Die besten Hosen für den perfekten Snowboardtag

Die Hosen der neuesten Generation sehen nicht nur sehr stylish aus, sie sind auch noch figurbetont. Selbstverständlich kann diese auch anders, weiter, gewählt werden, wenn dies gewünscht wird. Doch der eng anliegende Trend bringt auch mit sich, dass der Luftwiderstand sinkt und man schnelleren Fahrspaß erleben kann.

Zudem gibt es integrierte Gürteleinsätze. Dies meint, dass für die perfekte Passform nicht extra ein Gürtel umgeschnallt werden muss. Mithilfe eines nicht sichtbaren, da innen vernähten Zuges kann man die jeweils gewünschte Größe erreichen. Ein Schneefang am Ende der Hose kann verhindern, dass Wind oder Schnee an den Körper dringt. Dafür muss dieser genau mit den Schuhen abschließen.

Bei den Hosen gilt: Hauptsache auffallen. Dies gelingt über verschiedene, grelle Farben wie Neon oder Signalfarben. Aber auch, vor allem für die Damenwelt, Pastell ist ein immer schöner Farbakzent. Dabei gilt, dass man das gesamte Outfit aufeinander abstimmen muss. Denn weniger ist auch bei der passenden Kleidung einfach mehr.

Jacken sollen wind- und wasserdicht gearbeitet sein

Wie die Hose auch soll die Jacke alle äußeren Einflüsse abhalten. Besonders hochwertige Jacken von Rossignol zum Beispiel bestehen aus mehreren unterschiedlichen Lagen. Dabei können auch die Materialien Softshell und Fleece vorkommen.

Die Farben sollten hierbei im besten Fall mit der Hose gekauft werden. Damit stellt man sicher, dass kein zu wirrer Farben- oder Mustermix zustande kommt. Es gilt: Wenn eines der beiden Teile bereits sehr bunt aussieht, sollte das jeweils andere Stück etwas dahinter zurücktreten.

Die Jacke sollte zudem gut verarbeitete Nähte besitzen und Reißverschlüsse, die nahezu unsichtbar sind. Dazu werden solche verwendet, die leichter sind als die normalen Verschlüsse. Die Kanäle, in denen die Reißverschlüsse liegen, können bei hochwertigen, guten Jacken mit einem Stoff, an welchen Klettverschlüsse angebracht sind, verschlossen werden. So ist der dünnere Stoff um den Verschluss keine „Lufteinzugsschneise".

Auf was es auch nicht zu verzichten gilt, ist eine Kapuze. Diese kann entweder an der Jacke festgemacht und bei Bedarf auch abgeknöpft werden. Alternativ ist sie als dauerhafte Lösung, dann aber dünner, in dem Jackenkragen verarbeitet. Der Vorteil dabei ist, dass sie nicht stört, man sie aber trotzdem immer dabei hat. Besonders Stilbewusste können die Kapuze auch mit Pelz am Rand ausstatten. Das sieht einerseits gut aus, andererseits wärmt es zusätzlich, wenn die Kapuze auf dem Kopf ist.

Mützen und Handschuhe – welche Trends gibt es?

Bei den Handschuhen sollte vor allem die Funktionalität im Vordergrund stehen. Das meint, dass die Hände trocken und warmgehalten werden sollen, von außen keinerlei Flüssigkeit eindringen darf und man einen guten Halt hat. Deshalb sind gute Handschuhe an der Handinnenfläche mit Leder gearbeitet. Innen sind diese wattiert und gefüttert. Bei der Dicke kommt es auf den eigenen Geschmack an. Dickere bieten einen oftmals besseren Wärmeschutz, während man bei den dünneren vor allem besser greifen kann.

Bei den Mützen kann man sich wiederum austoben: Denn Farben und Formen sind hier unbegrenzt. Besonders beliebt sind die sogenannten Bombermützen, deren Futter aus Web-Pelz besteht. Dadurch, dass die Mütze Ohrenklappen hat, werden die Hörorgane besonders geschützt. Bei Bedarf können diese aber auch nach oben geklappt und dort festgesetzt werden. Für den coolen Look empfehlen sich Beanie-Mützen oder auch Baskenmützen genannt. Diese bedecken lässig den Hinterkopf und wärmen aber durch ihre überdimensionale Form auch die Stirn. Frauen setzen hierbei gerne auch das Honeycomb-Muster, während Männer zu schlicht gearbeiteten Mützen ohne Gewebe greifen. Mützen mit einer Bommel auf dem Hinterkopf sind momentan ein absoluter Trend, der auf der Piste für ein Highlight sorgt. Der Bommel ist entweder aus Wolle oder Pelz gearbeitet.

Gegen die Zugluft bei der Fahrt empfehlen sich Nackenwärmer, die bis über die Nase gezogen werden können. 

Auch unter der Kleidung warm eingepackt

Die Trendstücke bei der Snowboardbekleidung müssen nicht auf der Außenseite enden. Denn selbst die Funktionskleidung ist stylish gestaltet. Neben der Funktionsunterwäsche sollte die darauffolgende Kleidung aus Fleece bestehen. Dieses Material atmet, trocknet schnell und hält warm, ohne dass der Träger schwitzen muss. Zudem ist er wasserabweisend (Vorsicht: Fleece ist in der Regel nicht wasserdicht!)

Die Socken sind beim Boarden extrem wichtig. Wählt man normale Alltagssocken oder gar Sneaker-Socken aus, kann es schnell zu schmerzenden Blasen kommen, die lange brauchen, bis sie wieder verheilt sind. Auch Druckstellen sind keine Seltenheit. Deshalb sind Snowboardsocken, die eher an Kniestrümpfe erinnern, äußerst wichtig. Bei sehr guten Socken ist die ganze Socke mitteldicht gedämpft, sodass jede noch so große Unebenheit gut ausgeglichen werden kann. Das komplette Fußgewölbe und die Knöchel sollten eine extra Bandage haben. So werden Aufschläge gut abgedämpft. Die Ferse und die Zehen sollten verstärkt sein. So nutzen sich die Stoffe nicht so schnell ab. Die Nähte an den Zehen müssen zwingend sehr gut verarbeitet sein und in den Socken verschwinden. Nur so kann gewährleistet werden, dass es zu keinen Abschürfungen kommt.

Ein besonderes Material bei den Socken ist die sogenannte Bio-Keramikmischung. Diese verhindert eine Überhitzung bei großer Anstrengung. Auch die Isolierung ist eine andere. Die Füße bleiben in diesem speziellen Material immer warm und trocken zugleich. Wichtig ist, egal in welchem Alter, dass die Socken immer eine bestimmte Kompressionsfunktion haben. So wird gewährleistet, dass das Blut dauerhaft zirkuliert. Was sich preislich, aber auch beim Tragen bemerkbar macht, sind Socken, die langwellige Infrarotstrahlen aussenden. Dadurch wird mehr Wärme erzeugt, sodass selbst bei eisigen Außentemperaturen die Füße immer gut mit Blut versorgt werden.

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