Klassiker unter den Naked Bikes: die Ducati Monster-Modellreihe

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Klassiker unter den Naked Bikes: die Ducati Monster-Modellreihe

Im Jahr 1993 ist mit der Ducati M900 das erste Modell der hauseigenen Naked Bike-Modellreihe auf den Markt gekommen. Ducati Monster ist eine Fusion aus dem Motor der Supersport-Linie und dem Fahrwerk der Superbike-Baureihe. Im Jahr 1997 erweitern die einfarbig schwarzen „Dark“-Modelle diese bekannte Motorradserie.

 

Die Geburt des Naked Bike: die Anfänge der Ducati Monster-Serie

Einen Namen machte sich das 1926 im italienischen Bologna sitzende Unternehmen erstmals 1955 mit der Gran Sport. Die Nummer eins Ducatis zeichneten sich durch einen Vierteltakt-Motor mit obenliegender Nockenwelle und Königswellen-Antrieb aus. 1993 schlug dann die Stunde der Ducati Monster. Mit dem rustikalen Charme eines Naked Bikes ließ sie das Unternehmen unter Giampiero Paoli vollends in den Kreis der europäischen Motorradhersteller aufrücken. Als Grundlage für die Serie fungierte eine Kombination aus Supersport- und Superbike-Baureihe. Verantwortlich für das Design war Miguel Angel Galluzzi, aus dessen Feder auch die Cagiva Raptor stammt. Den Anfang unter den Ducati Naked Bikes machten die M900, die Monster 600 und die M750. Ein weiterer großer Schritt gelang im Jahr 2000 mit der S4. Mit ihr erhielt der aus der Ducati 916 bekannte wassergekühlte Vierventil-Motor Einzug in die Serie.

 

Die Monster-Baureihe von Ducati: Leistung im Wandel der Zeit

Fortschritt beginnt mit Handeln – diesem Leitsatz gemäß entwickelte der italienische Hersteller seine Serie stetig weiter. Als Nachfolgemodell der S4 verfügt die Monster S4R erstmals über eine Einarmschwinge sowie den serienmäßigen Windschild. Die S4Rs setzte einen oben drauf. Mit 95 kW/130 PS galt sie in puncto Leistung als das Vorzeigemodell unter den Naked Bikes. Mehr Aufwind gab es im Jahr 2013: Auf der Motorradmesse EICMA in Mailand stellte das Unternehmen die Monster 1200 vor. Die Maschine schafft es dank Testastretta-Ducati-Motor auf eine Leistung von 135 PS bei 8750 Umdrehungen pro Minute. An Bord befinden sich ein ABS mit drei Modi sowie eine achtstufige Traktionskontrolle. Seit Ende 2013 sind flüssigkeitsgekühlte Motoren Bestandteil der Baureihe.

 

Mehr als die Summe ihrer Teile: die Ducati Monster 821

Sie vereint die Monster-Gene in sich: Gitterrohr-Rahmen, markante Scheinwerfer und 17,5-l-Kraftstofftank geben der Monster 821 ihre Dynamik. Optisch zeigt sich das Motorrad bewusst puristisch. Muskulös und kompakt mauserte es sich zur Stilikone unter den Naked Bikes. Für kraftvolle Leistung steht der 11-Grad-Zweizylinder-Motor mit 821 Kubik. Stabilität in den Kurven verspricht die Brembo-Bremsanlage mit 230-mm-Bremsscheiben und Monoblic-Bremszangen.

 

Mit Schwung in die Zukunft: Ducati Monster 1200 und 1200

Im Rahmen der EICMA 2013 feierten diese beiden Motorräder ihren Einstand. Die Monster 1200 und 1200S verfügen über einen innovativen 1198er-Testastretta-Motor und zeigen sich mit komplett überarbeitetem Ducati-Fahrzeugrahmen. Das 1200er-Modell schafft es auf rund 135 PS. Kennzeichnend für das Bike sind die 43-mm-Kayaba-Gabel vorne sowie das einzelne Sachs-Federbein hinten. Die Schwester Ducati Monster 1200S kommt auf satte 145 PS. Bei ihr kommen eine voll einstellbare 48-mm-Öhlins-Gabel vorne sowie eine Öhlins-Einheit heckseitig zum Einsatz. In Sachen elektronische Helfer vertrauen beide Modelle auf ein dreistufiges ABS-System aus dem Hause Bosch. Verschiedene Modi sorgen für Fahrspaß in gewohnter Ducati-Manier.

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