Klangmeister Ohrhörer: Shure E3 ?

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Grundsätzlich gibt es keine Klangunterschiede zwischen den einzelnen Versionen:
E3, E3C, E3C-N, SCL3

Der E3 und die SCL3 Reihe wurden für professionelle Musiker und Produzenten entwickelt.
Der Unterschied liegt in der Kabellänge. Diese haben nämlich die längsten Kabel.

Die E3C.. wenden sich an Normalverbraucher (C=Consumer)

Der E3 und der SCL3-Gr sind grau.
Der E3C und SCL3-W sind weiß.
Der E3C-N und der SCL3-K sind schwarz.

Diese Serie lebt auch heute noch weiter in den SE210 Modellen, zumindest die Miniaturlautsprecher.

Klang:
Die Wiedergabe dieser Ohrhörer soll möglichst identisch mit der Aufnahme sein.
Das gelingt folgenderweise:
1. Sehr gute Isolation, man hört auch sehr leise aufgenommene Passagen sehr gut.
2. Geschlossenes Gehäuse mit dem sogenannten Druckkammereffekt, erzeugt Schall der direkt in den Gehörgang geht.
3. Gut isolierte, hochwertige Kabel.
4. Miniaturlautsprecher mit sehr hoher Präzision.

Wer bei diesen Ohrhörern viel Bass erwartet, wird bitter enttäuscht sein. Sie sind mit dem Ziel entwickelt worden, die Stimme des Sängers höchstmöglich detailtreu wiederzugeben. Viele Musiker möchten ihre Stimme live auf der Bühne mithören, da dies aber nur sehr schwer möglich ist, angesichts des Kreischenden Publikums, wurden solche Ohrhörer entwickelt.

Deswegen ging es Shure nicht darum, eine möglichst laute Basswiedergabe zu entwickeln, sondern sich voll und ganz auf Stimmen zu konzentrieren.

Und Stimmen liegen meist bei 125 Hz - 12 kHz.

Diese Ohrhörer haben deswegen einen steilen Frequenzrückgang unterhalb von 125 Hz und oberhalb von 12 kHz.


Anwendung:
Wenn Sie nicht gerade ein Musiker sind...

Für die Musikwiedergabe eignen sich diese Ohrhörer nicht ausreichend. Wie gesagt Stimmen sind die Priorität.

Sehr gut dagegen für die Stimmwiedergabe von Filmen, vor allem DVD und HD-DVD mit über 756 kBit/s bringen Details die vorher nicht vorhanden waren.


Nun der Unterschied zu den höheren Modellen: SE410, SE530

Der Unterschied liegt im erweiterten Frequenzgang. Durch die Mehrtreibertechnologie können die Shure SE530 tieferen Bass spielen und das Frequenzspektrum der Höhen ist ebenfalls erweitert.

Fazit:
Mangelhafter Spaßfaktor am Musikhören.

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