Kinderwecker in großer Auswahl finden

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Kinderwecker in großer Auswahl finden

Der Wecker im Wandel der Zeit

Während Menschen früher durch die aufgehende Sonne, den Lärm erwachender Tiere, durch das Läuten der Kirchenglocken oder den Nachtwächter geweckt wurden, wurde mit der Industrialisierung ein Wecker für jeden Einzelnen unabdingbar. Bereits im Jahr 1847 wurde dem Franzosen Antoine Redier der erste mechanische Wecker, bei dem die Weckzeit individuell eingestellt werden konnte, patentiert. In der Zwischenzeit ist die Entwicklung der Wecker weit vorangeschritten. Neben mechanischen Produkten gibt es heute eine breitgefächerte Vielfalt an Weckern. Am beliebtesten sind nach wie vor die Wecker mit elektromechanischem Batteriebetrieb. Auch spezielle Schlafphasenwecker, deren Weckzeit anhand der Schlafphase des Einzelnen gewählt wird, konnten sich in den letzten Jahren zunehmend auf dem Markt etablieren. Um schon die Kleinsten an den heute üblichen Tagesrhythmus, der durch den Besuch von Kindertageseinrichtungen oder der Schule festgelegt ist, heranzuführen, empfiehlt es sich, schon im Alter von drei bis fünf Jahren einen Wecker anzuschaffen. Er sollte speziell auf die Bedürfnisse der Kinder angepasst, in kindgerechtem Design gestaltet und mit den notwendigen Funktionen ausgestattet sein. Auch hier gibt es inzwischen eine große Bandbreite, bei der im Folgenden durch Informationen die Kaufentscheidung erleichtert werden soll.

Spezielle Weckerarten im Blickpunkt

Digitalwecker mit breitem Funktionsspektrum

Durch ihr elektronisches Uhrwerk bieten Digitalwecker die Möglichkeit, eine Vielzahl an zusätzlichen Funktionen zu integrieren. So bieten zahlreiche Digitalwecker nicht nur die Option, wochentagabhängige Weckzeiten einzustellen, sie bieten auch eine Displaybeleuchtung sowie eine Schlummerfunktion, bei der der Weckton nach fünf bis zehn Minuten erneut gestartet wird. Weiterhin ermöglichen sie oft das Einstellen mehrerer Weckzeiten, was insbesondere für Paare, die unterschiedliche Aufstehzeiten haben, praktisch ist. Für Kinder gibt es zahlreiche verschiedene Digitalwecker. Passend zu persönlichen Vorlieben können Wecker in allen möglichen Farben und Formen sowie mit einer großen Vielzahl an Motiven ausgewählt werden. Angefangen von Weckern in Biene Maja- oder Star-Wars-Form bis hin zu Weckern mit schönen Naturmotiven wie Vögeln, Bauernhoftieren oder Pferden lässt der Handel keine Wünsche offen. Bei eBay finden Sie eine sehr große Auswahl der angebotenen Modelle. Sicher wird auch für Ihr Kind das Richtige dabei sein.

Lernwecker trainieren die zeitliche Orientierung

Besonders die Kleinsten müssen sich erst daran gewöhnen, pünktlich nach dem Wecker aufzustehen, um rechtzeitig im Kindergarten oder in der Schule zu sein. Dabei ist es für Kinder anfangs schwierig, sich zeitlich zu orientieren. Spezielle Lernwecker bieten oft nicht nur eine Weckfunktion, sondern auch eine Aufstehanzeige. Diese befindet sich extra neben dem Ziffernblatt. Sie wird entweder in Form von zwei Bildern, einem wachen Kind und einem schlafenden Kind oder in Form eines Tieres mit Augenschließfunktion dargestellt. Ist Schlafenszeit, leuchtet das Bild des schlafenden Kindes bzw. die Augen des Tieres mit Augenschließfunktion sind geschlossen. Ist es hingegen an der Zeit aufzustehen, beginnt das Bild des wachen Kindes zu leuchten, beziehungsweise das Tier am anderen Modell öffnet seine Augen. So kann sich Ihr Kind zeitlich stets orientieren, insbesondere dann, wenn es die Uhr noch nicht oder noch nicht richtig lesen kann. Das Ziffernblatt von Kinderuhren zeichnet sich nicht nur durch seine großen, übersichtlich gestalteten Zahlen aus, auch die eingestellte Weckzeit wird bei den meisten Produkten mit einem kleinen Pfeil angezeigt. Dies ermöglicht Ihrem Kind sich zu orientieren, wie lange es bis zum Weckton noch dauert. Einige Kinderuhren bieten auch das Anzeigen der Uhrzeiten mithilfe eines Ziffernblatts und zusätzlich in digitaler Form. Ihrem Kind wird dadurch die Möglichkeit geboten, das Ablesen und Verstehen der Uhrzeiten schneller und in beiden üblichen Ausdrucksweisen zu erlernen.

Lichtwecker fördern ein langsames Erwachen

Lichtwecker zeichnen sich dadurch aus, dass sie zur eingestellten Weckzeit langsam und kontinuierlich ein Licht immer heller werden lassen, sodass ein richtiger Sonnenaufgang simuliert wird. Die Folge ist, dass sich der Organismus bei einem allmählichen Erwachen langsam auf das Aufstehen vorbereiten kann. Dies soll eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System haben. Laut Herstellerangaben nimmt der Schlafende das zunehmende Licht unbewusst wahr, der Organismus stellt sich mit einer zunehmenden Serotonin-Produktion und einer Abnahme des Melatonin-Spiegels auf das natürliche Erwachen ein. Auch für Kinder ist die Verwendung eines Lichtweckers gut geeignet, denn sie stimulieren den eigenen Biorhythmus und begünstigen das schrittweise langsame Aufwachen. Mithilfe ihrer Dämmerungsfunktion können Lichtwecker auch das Einschlafen von Kindern begünstigen und so dem Körper zu einer ruhigen Nachtruhe und damit einer ausreichenden Erholung für einen neuen, anstrengenden und spannenden Tag verhelfen. Durch einen geregelten Schlafrhythmus bekommt der Körper so nicht nur die Möglichkeit, Kraft zu tanken und sich zu entwickeln, er trägt auch zu einer Stabilisierung des Immunsystems der Kinder bei. Auch für Gehörlose oder schwerhörige Menschen sind Lichtwecker eine gute Alternative zu den speziellen Weckern mit Lichtblitzen und Vibrationsfunktion.

Schlafphasenwecker wecken mit dem Biorhythmus

Sogenannte Schlafphasenwecker oder Biorhythmus-Wecker wecken in einem vordefinierten Zeitfenster genau dann, wenn sich der zu Weckende gerade in einer leichten Schlafphase befindet. Ermittelt wird diese Phase vom Wecker durch die körperliche Unruhe und Bewegung in der REM-Phase. Stellt der Schlafphasenwecker im eingestellten Weckzeitraum keine REM-Phase fest, ertönt am Ende des Zeitfensters ein akustischer Alarm. Auch für Kinder sind Schlafphasenwecker gut geeignet. Sie bieten ein Aufwachen im Einklang mit dem Biorhythmus, was nachweislich positive Auswirkungen auf die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Kinder hat.

Bewegliche Wecker für alle, die sich schwer tun, aufzustehen

Im Jahr 2005 entwickelte eine Studentin namens Gauri Nanda einen Wecker, der sich versteckt, wenn der Weckton ausgelöst wurde. Ausgestattet ist der bewegliche Wecker mit kleinen Gummirädern, die ein Wegfahren mit Beginn des Alarms ermöglichen. Sie sind so gezwungen, aufzustehen, um den Wecker zu suchen und den Signalton abzuschalten. Ähnliche Modelle, die auch für Kinder geeignet sind, die morgens extrem schwer aus den Federn kommen, sind mit Rotoren ausgestattet, die mit Ertönen des Wecksignals wegfliegen. Erst durch Aufstecken des Rotors auf den Wecker kann der Alarm gestoppt werden. Insbesondere für Jungs interessant ist auch der Raketen-Wecker. Auch hier fliegt mit Ertönen des Wecksignals die Rakete durch den Raum. Sie ist versehen mit der Stopp-Taste, deren Drücken den Alarm verstummen lässt.

Radiowecker

Bei Radioweckern handelt es sich meist um Digitalwecker mit oder ohne Ziffernblatt, die die Möglichkeit bieten, sich mit Radiomusik wecken zu lassen. Auch für Kinder gibt es spezielle Radiowecker-Ausführungen, die durch zahlreiche Zusatzfunktionen wie Stimmungslicht, Nachtlicht, persönliches Tageshoroskop oder Glücksbarometer insbesondere Mädchenherzen höher schlagen lassen. Bei einer Auswahl an Radioweckern ist inzwischen sogar das Anschließen eigener Medien wie MP3-Playern, CD- oder DVD-Spielern möglich, um die Kinder beispielsweise mit Lieblingsliedern wach werden zu lassen. Radiowecker sind meist mit einem Netzstecker versehen, können häufig jedoch auch im Batteriebetrieb genutzt werden. Der Batterieverbrauch von Radioweckern ist in der Regel aber relativ hoch.

Kriterien zur Auswahl des passenden Kinderweckers

Bei der Vielzahl der erhältlichen Kinderwecker kommen Sie sicher ins Grübeln, welcher Wecker nun genau der Richtige für Ihr Kind sein mag. Bei der Auswahl sollten Sie deshalb besonderes Augenmerk auf die altersgerechte, einfache Bedienung legen. Sowohl für kleinere als auch für größere Kinder ist es nützlich, wenn sie den Wecker möglichst auch bald selbst bedienen können. Dies fördert nicht nur die Selbstständigkeit der Kleinen ein Stück weit, sondern lässt auch das Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein langsam heranwachsen. Zudem sind viele Kinder sehr stolz darauf, wenn sie ihren Wecker selbst bedienen können. Weiterhin sollte beim Kauf eines Kinderweckers beachtet werden, dass einige Kinder das Ticken der Zeiger als durchaus beruhigend empfinden, andere wiederum nur bei absoluter Ruhe schlafen können und durch das Uhrenticken sehr gestört werden. Folgen können neben Einschlafproblemen auch unruhige Nächte und damit ein Herabfallen der Leistungs- und der Konzentrationsfähigkeit sein. Im schlimmsten Fall kann ein unruhiger Schlaf mit der Zeit auch gesundheitliche Beschwerden wie ein abgeschwächtes Immunsystem zur Folge haben. Es empfiehlt sich daher, die Herstellerangaben genau auf mögliche Hinweise zur Lautstärke durchzulesen, Erfahrungsberichte zu studieren bzw. den gewünschten Wecker vor dem Kauf am besten auszuprobieren. Ein weiterer Punkt, der vielen Kindern ein großes Anliegen ist, ist der Weckton selbst. Zum einen legen hier viele Kinder großen Wert darauf, welcher Ton oder welche Melodie erklingt, zum anderen sollte aber auch auf die Klangqualität und die Lautstärke ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Die meisten Kinder bevorzugen Wecker, deren Ton leise beginnt und sich allmählich steigert. Dies verhindert, dass die Kinder gleich beim ersten Ton erschrocken aus dem Schlaf gerissen werden, sondern allmählich aufwachen können. Meist verstört ein schriller, lauter Ton nur, anstatt zu einem guten Start in den Tag zu verhelfen. Generell sollten neben dem Design auch die Qualität und die Verarbeitung des Weckers und seiner Teile unter die Lupe genommen werden. Bei vielen Weckern sitzen Kleinteile wie die Rädchen zum Verstellen der Uhr- oder Weckzeit, oder auch die Alarm-Ausstelltaste ziemlich locker. Ein Wecker sollte durchaus auch mal ein Herunterfallen auf den Kinderzimmerboden oder ein Umstoßen überleben, und nicht gleich in alle Einzelteile zerfallen. Denn diese sind oft scharfkantig und könnten ein Verletzungsrisiko bzw. bei kleineren Kindern auch eine Aspirationsgefahr mit sich bringen. Beim Kauf von Lichtweckern sollte zudem darauf geachtet werden, dass der Wecker nicht heiß wird. Verletzungen durch Verbrennungen sind insbesondere im Kindesalter sehr häufig anzutreffen und eine vermeidbare Gefahrenquelle.

Bei batteriebetriebenen Weckern sollten Sie zudem darauf achten, dass das Batteriefach gut und fest verschlossen werden kann, sodass insbesondere kleinere Kinder nicht an die Batterien herankommen können. Diese können zum einen leicht verschluckt werden, zum anderen bei Kontakt mit Haut- oder Schleimhaut zu Verätzungen durch die enthaltene Batteriesäure führen. Häufig sind die Batterien beim Kauf der Wecker nicht erhalten. Sie finden jedoch passende Batterien schnell bei eBay.

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