Kettensägetipps

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Zuvor beim Kauf einer Kettensäge sollte man bedenken, in welchem Einsatz ich die Maschine einsetzen will. Rund ums Haus genügt im Allgemeinen eine Elektrokettensäge. Zum Entästen oder auch zum Brennholzschneiden, oder Zaunbau für den Einsatz im Haus und Garten. Hier meine Empfehlung: Die leistungsstarke Elektrokettensäge der Firma Dolmar ES 172 A mit 1900 Watt und 40er Schwertlänge. Sie hat einen längs eingebauten Motor mit hervorragender Handlichkeit und ein Gewicht von 4,2 kg. Ausgestattet mit dem QuickSet macht das Kettenspannen schnell und einfach. Meiner Meinung nach reicht hier aber die Dolmar 162 A mit 1900 Watt und ein 35er Schwert völlig aus. Ein dreißiger Schwert kann manchmal schon zu kurz sein und ein vierziger Schwert oft störend oder unhandlich. Bei einer Schwertlänge von 35cm liegt man in einem guten Bereich.

Da viele Menschen nun zu Hobbyfällern geworden sind um Kosten zu sparen, kommt hier natürlich die Benzinkettensäge zum Einsatz. Wobei man hier erwähnen sollte, dass mit einer Elektrokettensäge es auch nicht erlaubt ist Bäume zu fällen, da es schon häufiger zu Unfällen kam. Zum Beispiel: stolpern über das Kabel. Wenn wir nun Brennholz aus dem Wald holen, sollte es eine handliche, nicht all zu schwere Säge sein. Hier liegt meine Empfehlung bei der Benzinkettensäge PS 109 oder PS 111. Beide Sägen sind baugleich haben ein 38er Schwert und unterscheiden sich nur in der PS Zahl.

Die PS 109 hat 2,8 und die PS 111 hat 3,3 PS. Und nur 4,5 kg. Zwei leistungstarke Geräte, die absolut in den Profibereich gehen und hier problemlos Bäume schmeißen können. Beide haben ein breites Schwert (nicht lang), die sich mühelos freischneiden.

Mal nebenbei bemerkt, ich bin kein Händler, sondern einfach von den Maschinen überzeugt, weil hier Gewicht und Preisleistung stimmt.

Als ideale Zweitsäge eignet sich die PS 401 mit 2,3 PS von Dolmar. Sie hat nur 4 kg und einen HappyStart, der die Kompressionen überbrückt und ich die Säge leicht anreißen kann.

Ich möchte noch etwas zur Sicherheit sagen:

Schlitzschutzhose, Helm mit Sicht und Gehörschutz und auch Sicherheitsstiefel sind unerlässlich und fast überall schon Vorschrift. Und bitte nicht den klugen Spruch: Es ging doch immer gut, ich habe ja nicht viel zu sägen. Wir alle haben nur zwei Beine und so soll es auch bleiben. Jede Schutzkleidung ist billiger als ein Körperteil. Zum Gesichtschutz würde ich eins mit Gitter empfehlen, weil die aus Kunststoff schnell beschlagen und auch milchig werden. In diesem Bereich habe ich mich nicht auf eine Marke festgelegt, weil da alle perfekt sind und vom Preis alle ziemlich gleich.

Zum Schärfen:

Falsch wäre es nur eine Kette zu kaufen und sie aufzubrauchen, da die Säge sich auf die eine Kette einschleift, sprich es muss nicht lange dauern und man braucht ein neues Ritzel. Ideallösung liegt bei drei bis vier Ketten, je nach Gebrauch, die man in Abständen wechselt. Auch wenn die Kette nicht stumpf ist. Teuer kann es werden, wenn man die Ketten nur elektrisch schärft, weil man hier zuviel vom Zahn wegnimmt und sie schneller verbraucht. Ideallösung:  zwischendurch auch immer mal mit der Feile. Zum Einen mit der normalen Rundfeile, passende Größen stehen in der Beschreibung. Oder die Feile mit der Führung. Beides ist dementsprechend gut, wobei ich die Feile mit der Führung nur die Dachkante schleife, aber für den Anfänger durchaus einfacher ist. Zur Ausführung ist immer zu beachten: Nur zur Zahnspitze hinschleifen. Unbedingt wichtig auch für Vielsäger, ab und zu auch bei dem Schwert den Grad entfernen, geht am besten mit einer Flachfeile. Und das Schwert von Zeit zu Zeit auch mal wenden, dann läuft sie sich nicht nur einseitig ab, was wieder unnötig Geld kostet.

Ich hoffe, ich konnte den einen oder anderen Tipp geben.

Gruss Arnold

 

 

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