Keilrahmen bespannen

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Anleitung für Keilrahmen bespannen.

Was Sie alles auf Keilrahmenleisten aufspannen können:
  • auf Canvas bedruckte Digitaldrucke
  • gemalte Bilder auf Stoff
  • fertig grundiertes Maltuch zum selber bemalen
  • Baumwollstoff, Leinen oder Jute ungrundiert
  • sonstige Dekostoffe aus dem Möbelbereich
  • second hand Stoffe (z.B. alte Kleidung)
 

Sie benötigen folgendes Werkzeug: Tacker, Tackerklammern, Hammer, Maltuchspannzange (optional)

Je nach dem welche Größe und Ausführung Sie gekauft haben sind keine Streben, einfache Zwischenstreben oder steckbare Zwischenstreben für Strebenkreuze in der Packung enthalten.

Diese Anleitung können Sie auch benutzen wenn Sie Digitaldrucke oder Kunstdrucke aufspannen möchten. Beachten Sie bitte beim Kauf der Keilrahmenleisten, dass Sie ringsrum mindestens 4cm mehr Leinwand haben. Ein Beispiel: ist das Kunstwerk (das gemalte Bild auf der Leinwand) 67 x 112cm groß, so sollte der Keilrahmen 59 x 104cm sein. (Zur Not gehen auch 2cm ringsrum, nur sind dann die Klammern an der Seite der Keilrahmenleisten sichtbar.)

Günstige Keilrahmen von malstoff finden Sie unter dem Link in unserem eBay-Shop.

Stecken Sie die Keilrahmenleisten zusammen.
Nehmen Sie einen Hammer und klopfen auf die Enden (Ecken) der
Keilrahmenleisten, damit diese an den schrägen Stellen aneinander anliegen.

Den Keilrahmen im rechten Winkel ausrichten.
Legen Sie den Keilrahmen an einen rechten Winkel (Tischeck,  Türrahmen...).
So können Sie überprüfen, ob der Keilrahmen im rechten Winkel zusammengesteckt
wurde. Gegebenenfalls richten Sie den Keilrahmen etwas nach.

Legen Sie nun den Keilrahmen auf die Leinwand.
Die grundierte Seite (bei Kunstdrucken das Bild) nach unten.
Beim Keilrahmen gehört die abgerundete Nase nach unten.

Tackern Sie die Leinwand fest.
Die ersten Klammern werden immer gegenüberliegend getackert.
Nicht grundiertes Gewebe wird locker aufgespannt, grundierte
Gewebe und Kunstdrucke werden möglichst straff gespannt.

Tackern sie nun die restlichen Klammern ein.
Achten sie bitte darauf, dass die Leinwand immer etwas Spannung hat.
(bevor Sie eine Klammer tackern, den Stoff mit den Fingern etwas anspannen).
Oder verwenden Sie (ist vor allem bei größeren Formaten oder Mengen zu empfehlen)
eine Maltuchspannzange. Zum Schluß falten Sie die Ecken ein.
 
TIPP: Sie können die Rückseite der Leinwand mit Wasser aus einem Blumenzerstäuber anfeuchten.
Ist die Leinwand wieder trocken, bekommt sie meist schon genügend Spannung.
(bei Kunstdrucken ist das nicht geeignet – außer der Künstler gibt sein Jawort)
Setzen sie die Keile in die Schlitze ein und schlagen mit dem Hammer auf die Holzkeile. 
Dadurch „treibt“ es die Keilrahmenleisten etwas auseinander.
So bekommt die Leinwand eine gute Spannung. Besser ist es die
Keile erst nach dem bemalen der Leinwand einzusetzen.
Aber Achtung: Wird die Leinwand zu stark gespannt, kann sich der Keilrahmen verziehen.

Auf diesem Bild sehen Sie wie die Keile an den Ecken der Keilrahmen eingesetzt werden.

Das Bild ist nun fertig und Sie können es an die Wand hängen. Dafür sind auch spezielle Aufhänger oder Galerieschienen erhältlich. Keilrahmenbilder können ohne Bilderrahmen aufgehängt werden, oder Sie suchen sich noch einen schönen Rahmen dazu aus. Achten Sie beim Bilderrahmenkauf auf genügend Tiefe damit ein Keilrahmen (der hat normalerwiese ca. 2cm) in den Bilderrahmen passt.

 

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