Kaufratgeber: Ethernetkabel (RJ-45/8P8C) für Computer, Tablets und Netzwerk

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Was sind eigentlich Netzwerke?

Netzwerke haben eine ganz besondere Bedeutung, die sich in vielen Bereichen unseres Lebens widerspiegelt. Sie dienen primär dem Transport physikalischer, biologischer und elektronischer Elemente. In Ihrer Funktion erfüllen Netzwerke überaus wichtige Aufgaben. Sie können sehr komplexe Strukturen besitzen. Gleichfalls gibt es hierunter jedoch auch weitaus einfachere Modelle. In der Regel entscheiden die an ein Netzwerk gestellten Ansprüche, wie komplex dieses letztlich arbeitet. So ist auch der menschliche Blutkreislauf eigentlich nichts anderes als ein sehr anspruchsvolles Netzwerk, das durch unterschiedliche biochemische Einflüsse gesteuert wird. Hingegen ist ein Wasserleitungsnetz, innerhalb eines Gebäudes eher eine weitaus einfacher organisierte Angelegenheit, die keine allzu großen Ansprüche erfüllen muss. Das Netzwerk ist meist ein geschlossenes System. Je höher die Zahl der Anlaufpunkte zu den einzelnen Abnahmepunkten ist, desto besser ist die strukturelle innere Performance.

Leistung von Computernetzwerken hängt auch vom Kabelmaterial ab

Dies ist dementsprechend auch auf die Abläufe innerhalb eines Computernetzwerkes übertragbar. Zu den wichtigsten Grundlagen für die Sicherung eines Maximums an Leistung und Komfort, bei der späteren Nutzung eines Netzwerkes, zählt zweifellos eine den Erfordernissen angepasste Hardware. Die Netzqualität hängt wiederum ebenso von der tatsächlich unterstützten Datengeschwindigkeit ab sowie von der stets gleichbleibend guten Signalstärke innerhalb des Netzwerkes. In diesem Zusammenhang sollte deshalb bereits bei der Planung einer hausinternen Verkabelung besondere Rücksicht auf diese Gesichtspunkte gelegt werden. In diesem Zusammenhang ist die Qualität des verlegten Kabelmaterials entscheidend für die spätere Netzperformance sowie einer optimalen Datengeschwindigkeit im Netz.

Kabel ist nicht gleich Kabel

Bereits in den neunziger Jahren setzte sich das sogenannte Ethernetkabel am Markt durch, das auch heute noch als Standardlösung zum Thema Netzwerkverkabelung gilt. Dennoch sollten Sie beachten, dass es bei dieser Form der Verkabelung unterschiedliche Verarbeitungsmerkmale gibt. So finden sich in diesem Zusammenhang unterschiedliche Qualitäten, die in unterschiedliche Kategorien eingeteilt sind. Diese treffen eine eindeutige Aussage über die Hochwertigkeit eines Kabels und dessen Datenleitfähigkeit: So unterscheidet die  Kategorie des gewählten Kabels deshalb, wie schnell Sie im Netz unterwegs sein können.

Bei der Verkabelung heute schon an morgen denken

Die Datengeschwindigkeit nimmt darüber hinaus auch erheblichen Einfluss auf die maximale Datenlastgrenze innerhalb Ihres Netzwerkes. Dabei entstehen auch hier physikalische Leistungsverluste, die der zurückzulegenden Kabelstrecke geschuldet sind. Je nach Kabelkategorie sind diese auf die gleiche Kabelstrecke gegebenenfalls niedriger oder auch höher, was wiederum an der eingesetzten Kabelqualität liegt. Ist für die zukünftige Nutzung nur eine einfache bis normale Auslastung Ihres Netzwerkes abzusehen, reicht unter Umständen bereits eine niedrigere Kabelkategorie aus. Ist jedoch mit steigenden Anforderungen zu rechnen, dies kann beispielsweise bei einer späteren beruflichen beziehungsweise geschäftlichen Nutzung Ihres Netzwerkes der Fall sein, sollten Sie bei der Verkabelung Ihres Netzwerkes keinesfalls am falschen Ende sparen.

Ethernetkabel oder Glasfaserkabel?

Mit einer unpassenden Netzkalkulation bremsen Sie ein zufriedenstellendes Leistungslevel möglicherweise aus. Denn auch die beste Hardware kann Ihre Stärke nur dann ausspielen, wenn diese über einen entsprechend leistungsfähigen Netzwerkzugang verfügt. Mit der Verkabelung steht und fällt schließlich die spätere Netzwerkperformance. Neben dem Ethernetkabel kann auch der Einsatz von Glasfaserkabel als weiterer Lösungsansatz dienen. Diese Form der Verkabelung bietet sich besonders für die Verbindung von unterschiedlichen Netzwerken an, die sich in einer räumlich größeren räumlichen Umgebung befinden und bei denen somit größere Distanzen überwunden werden müssen. Das Glasfaserkabel ist in der Lage, extrem hohe Leitgeschwindigkeiten zu realisieren, bei einem verhältnismäßig geringen Leistungsverlust. Deshalb ist dies sicher die beste Wahl, wenn größere Entfernungen überwunden werden müssen. Alleine durch die physikalische Beschaffenheit des Glasfaserkabels ist dieses für die Installation innerhalb eines Gebäudes ungeeignet. Die meisten Internetprovider greifen auf die Glasfasertechnik zurück, um durch leistungsstarke Leitungen, mit geringen Verlustwerten, hohe Down- und Uploadzeiten für Ihre Kunden realisieren zu können.

Die Wahl der richtigen Netzwerkstruktur

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die sich für den Betrieb eines Netzwerkes anbieten. In diesem Rahmen sollten Sie sich vorab ausführlich über die technischen Hintergründe informieren.

Alternative zum Kabel: Funkübertragung

Eine sehr häufig anzutreffende Alternative zum herkömmlichen Kabelnetz ist die Signalübertragung via Funk. In diesem Falle spricht man dann von einem sogenannten W-LAN Netz. In diesem Zusammenhang wird das kabelgebundene Signal über die Glasfaserleitung des Anbieters Ihrer Wahl in ein Funksignal umgewandelt. Zu diesem Zweck wird ein W-LAN Router oder ein auf gleicher Basis arbeitendes Switch mit der Dateneingangsdose verbunden. Die vorgenannten Geräte müssen über ein integriertes Modem und über einen ebenfalls integrierten Splitter verfügen. Dies sind die technischen Bedingungen, die notwendig sind, um das eingehende Signal aus der Glasfaserleitung in Datenpakete umzuwandeln, die von Ihrem Computer verarbeitet werden können.

W-LAN: mehr Sicherheit durch Verschlüsselung 

Mit dem Plus an Mobilität, die Sie durch die W-LAN-Nutzung erhalten, gibt es jedoch auch einige Aspekte, die ebenfalls bedacht werden sollten. Das Funksignal aus dem W-LAN Netz ist grundsätzlich von jeder Hardware mit einem W-LAN Netzwerkadapter zu empfangen. Hieraus ergeben sich einige Sicherheitsrisiken, die sich in erster Linie auf mögliche Lücken in der Datensicherheit beziehen. In diesem Rahmen ist es deshalb besonders wichtig, auf eine hochgradige Verschlüsselung Ihres Funknetzes zu achten. Ist dies nicht der Fall, so können sich Unbefugte Zugriff auf Ihr W-LAN Netz verschaffen und großen Schaden anrichten sowie sich Zugang zu sensiblen Daten verschaffen. Darüber hinaus hat auch die Mobilität eines W-LAN Netzes seine physikalischen Grenzen. Baulich ungünstige Gegebenheiten, im direkten Umfeld können hierbei zu einer massiven Beeinträchtigung der Reichweite führen. Mit dem schwächelnden Funksignal sinkt dann auch die Leistungsfähigkeit der Datengeschwindigkeit innerhalb des Netzwerkes. Mit einer guten Verteilung von Datendosen, innerhalb der vorgesehenen Räumlichkeiten erreichen Sie ebenfalls eine verhältnismäßig hohe Flexibilität, bei einer überall gleichbleibenden Signalstärke und einer maximalen Sicherheit vor unbefugten Zugriffen von außerhalb.

Die notwendige Hardware

Verfügen Sie über ein Kabelnetzwerk, können Sie dies nun für die Vernetzung von Geräten nutzen, die mit einem LAN-Adapter ausgestattet sind. Dies können Computer aber auch Drucker, Spielkonsolen oder andere Hardware mit einer LAN-Schnittstelle sein. Zur Verwaltung Ihres LAN-Netzwerkes können Sie einen Router, ein Switch oder ein Hub einsetzen. Diese Geräte sind dafür zuständig, den Datentransfer innerhalb des Netzwerkes zu regeln. Zuvor müssen Sie jedoch einige wichtige Schritte durchführen. Vor dem Anschluss Ihrer Hardware an einen der oben genannten Netzwerkverteiler sollten Sie sich einen Überblick verschaffen, wie viele Netzwerkgeräte an einer Datendose angeschlossen werden sollen. Entsprechend ist die Zahl der freien Ports, an die Sie Ihre Netzwerkgeräte anschließen können, nicht unbegrenzt. So kann es durchaus sein, dass Sie in diesem Zusammenhang weitere Hardwareverteiler zwischenschalten müssen, um zu gewährleisten, dass alle vorgesehenen Netzwerkgeräte eingebunden werden können. 

Mit einem Ethertnetkabel Netzwerkgeräte anschließen

Dieses Zubehör schließen Sie einfach an die betreffende Datendose an. Nun haben Sie die Möglichkeit, mittels Switch oder Hub mehrere Netzwerkgeräte mithilfe eines Ethernetkabels anzuschließen, die von nun an über die beschaltete Datendose versorgt werden können. Nachdem die Hardware in der vorgesehenen Form angeschlossen wurde, müssen Sie nun noch den Netzwerkverteiler entsprechend konfigurieren. Dies ist besonders dann wichtig, wenn dieser auch als „Gateway“ zum Internet dient. Im Rahmen der Konfiguration müssen Sie unter anderem Ihre Anmeldedaten hinterlegen, die Ihnen Ihr Netzprovider (z.B. Telekom) übermittelt hat. Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass der betreffende Router oder das betreffende Switch später einen Zugang zum Internet herstellen kann. Wurde ein Hub als Hardwarelösung gewählt, so besteht in diesem Rahmen keine Möglichkeit, ein „Gateway“ für den Internetzugang einzurichten. In diesem Falle wählen sich die angeschlossenen Netzwerkclients eigenständig in das Internet ein, ohne den komfortableren und schnellen Weg über ein „Gateway“ nutzen zu können.

Mehrwert und Nutzen eines Netzwerkes

Mit dem Einrichten eines Netzwerkes eröffnen sich viele Nutzungsmöglichkeiten einer der sicher größten Vorteile besteht sicher darin, Daten und Informationen für mehrere User gleichzeitig bereitzustellen, ohne damit die Speichermedien der einzelnen Computer im Netzwerk unnötig belasten zu müssen. Die Ablage der Daten im Netzwerk erfolgt in der Regel über Ordner oder Netzlaufwerke. In diesem Zusammenhang können auch beispielsweise reine Netzwerkserver in Ihr Netzwerk eingebunden werden. Diese Maschinen kennen wir auch aus dem Internet. Dabei handelt es sich um reine Speicherrefugien, die unendlich viele Daten archivieren und verwalten können. Der Zugang zu einem Server erfolgt meist er nach einer entsprechenden Legitimierung. Das bedeutet, dass sich der User vor der Einwahl auf einen solchen Server zuvor mit der Eingabe der Anmeldedaten legitimieren muss. Dies erfolgt meist über die Eingabe einer Benutzerkennung und eines Passwortes. Darüber hinaus kann der Administrator auch Nutzungsrechte einschränken. Dies können beispielsweise Einschränkungen im Bezug auf Schreib- und Leserechte sein. In diesem Rahmen können auch Netzwerkordner durch den Administrator mit entsprechenden Nutzungseinschränkungen belegt werden.

Intranet: Reibungslose Kommunikation ist alles

Besonders in den Bereichen der Unternehmensführung sowie der Unternehmenssteuerung sind effektive Kommunikations- und Informationswege von aller größter Bedeutung. Diese regeln das gemeinsame sowie interne Handeln und bilden damit eine Bündelung von Ressourcen. Darüber hinaus schaffen diese das richtige Umfeld für das Verfolgen von gemeinsamen Unternehmenszielen, was nicht nur für das kollektive Auftreten eines Unternehmens und der damit in Verbindung stehenden Außenwirkung von großer Bedeutung ist. In diesem Zusammenhang verfügen heute die meisten größeren Konzerne über ein sogenanntes Intranet. Dabei handelt es sich um eine Netzwerkstruktur, die ähnlich wie das Internet den Zugang zu verschiedenen Netzwerken findet. In diesem Rahmen ist jedoch genaustens geregelt, wem hierauf Zugriff gestattet wird und in welcher Form dies geschehen darf. So ist genaustens festgelegt, zu welchen Bereichen ein Mitarbeiter innerhalb dieser Struktur zugangsberechtigt ist. Das Intranet nutzt sowohl den Weg über das Glasfaserkabel sowie innerhalb des Zielnetzwerkes die ansonsten üblichen Kabelstrukturen.

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