Kaufberatung für DUAL Plattenspieler

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Dual - Kaufberatung


Übersicht:

Modellreihe
10xx:
Wechsler* der 60er und frühen 70er Jahre, Reibradantieb*, Vollautomaten*
1010 ? 1019 :
Die Modelle 1010 (A / S / F) und 1011 sind einfache und robuste Laufwerk für Einsteiger. Ebenso wurden diese in Kofferkombinationen und Heimanlagen angeboten.

1015 und 1015F  Hifi-Plattenwechsler der Einstiegsklasse mit durchweg guten Leistungen.
1016  Hifi-Plattenwechsler lediglich für Industriekunden (z.B. Grundig)
1019  Bekanntes und sehr gutes Gerät, der Nachfolger des bewährten 1009 hat im Vergleich zu seinem Vorgänger einen gedämpften Tonarmlift, Mitlaufachse und Anti-Skating.

Die Geräte < 1010 sind eher für Sammler als für den täglichen Gebrauch geeignet.

12xx:
Wechsler* der 70er Jahre, Reibrad-* oder Riemenantrieb*.

1209 - 1218 (3-tourig) :
Durchweg gut gebaute Geräte die für jeden Geldbeutel das passende boten :
- 1210 / 1211 / 1214 Einsteigerklasse
- 1209 / 1212 / 1214-HIFI / 1215 / 1216 gute Mittelklasse
- 1218 der kleine Bruder des 1219


1219 - 1229 (3-tourig) :
Die ersten Dual Geräte mit der großen Platine und 30cm Plattenteller. Sehr gut verarbeitete TOP-Laufwerke mit vielen ausgeklügelten Details.
Der 1219 hat eine Stroboskopmarkierung auf dem Plattenteller , der 1229 hat ein beleuchtetes Stroboskop!


1220 - 1228 (ab hier 2-tourig) :
Durchweg gut gebaute Geräte die für jeden Geldbeutel das passende boten :
- 1220 / 1222 / 1224 Einsteigerklasse
- 1225 / 1226 gute Mittelklasse
- 1228 Topmodell der 122x Reihe mit kleiner Platine

1234 - 1239 :
Im Vergleich zu den vorherigen Typen wurde hier ein wenig mehr gespart, doch die Leistung kann sich sehen lassen. Insbesondere der 1237 und 1239 haben eine prima Tonarmkonstruktion gepaart mit Riemenantrieb . Der 1234 und 1235 sind hierbei die letzten Geräte mit Reibradantrieb

- 1234 / 1235 Einsteigerklasse
- 1236 gute Mittelklasse
- 1237 / 1239 Topmodelle der 123x Reihe mit kleiner Platine

Für Industriekunden gab es alle Geräte auch mit S-förmigem Tonarm , erkennbar an dem angehängten Kürzel ?A (z.B. 1236A)
Den 1235 gab es von Werk aus generell nur mit S-Tonarm


1241 - 1249 : Alle Geräte haben die große Platine und liefern eine sehr gute Leistung. Der 1249 ist der beste Plattenwechsler und kommt zum 75. jährigen ? Jubiläum von Dual ? die Tonarmkonstruktion steht z.B. der von 721 in nichts nach?
- 1241 / 1242 (1241 nur U.S.A)
- 1245 / 1246 (1245 nur in HS152 ansonsten nur U.S.A)
- 1249 (Jubiläumsmodell)

1254 - 1258 :
Hier machen sich die Sparmaßnahmen deutlich bemerkbar // alle Geräte U-L-M außer 1254 :
- 1254 Einsteigerklasse und mit Abstand der im Vergleich schlechteste Plattenwcehsler
- 1256 / 1258 Standard
- 1257 Topmodell der 125x Reihe
An dieser Stelle vielen Dank an Dennis Rollinger für die ausführliche Aufschlüsselung der 12XXer-Reihe!

100er-Serie der 80er Jahre
Riemengetriebene Vollautomaten mit Plastikchassis oder Spanplatte - tut Euch den Gefallen und lass die Finger davon! Diese Geräte tragen den Namen Dual zu Unrecht.

Die alte 4xx-Serie
Reibradgetriebene* Einsteigergeräte der 60er und frühen 70er Jahre mit kleinem Chassis, die zumeist in tragbaren Phonokoffern oder in der HS-Version mit integriertem Verstärker angeboten wurden. Topmodell: 430. Diese Geräte sind eher für Sammler geeignet. Wer seinen Plattenspieler oft mit sich herumtragen möchte, kann auch auf die 400er in Phonokoffern zurückgreifen. Achtung: Tonabnehmer haben keine Halbzollbefestigung und benötigen eine höhere Auflagekraft!

Die 4xx- Serie der 80er Jahre (Dennis Rollinger)
Die Geräte 400 / 410 / 415 / 430 / 431 / 435 / 445 / 450 / 455 sind Laufwerke aus den 80er Jahren bis heute von denen lediglich der 455-1
brauchbar ist , vom Rest sollte man die Finger lassen!
461 / 481 / 491 / 496 (gab es teils auch mit S-förmigem Tonarm als z.B. 481A) bauen auf Dual-Wechslern auf haben aber keine
Wechselfunktion. Die Geräte bieten durchweg gute Leistungen! (D. Rollinger)

Die neue 4xx-Serie
Riemengetriebene *halbautomatische* Einsteigergeräte der späten 80er Jahre bis heute. Die Basis bildet eine Spanplatte auf der Tonarm, Motor und Plattenteller montiert sind. Beim aktuellen Einsteigermodell (415-2) lassen sich keine Tonarmeinstellungen vornehmen, weshalb man an einen bestimmten Tonabnehmer gebunden ist. Wenn's denn unbedingt sein muss, würde ich den 455 (aktuelles Modell) wählen. Zwar kein Prachtexemplar aber für gelegentliches Hören ist er dennoch gut geeignet.

5xx:
Riemengetriebene* Geräte der Mittelklasse; Halb- und Vollautomaten mit und ohne "ULM"-Tonarm*. Aktuelles Modell: 505-4 - ein ziemlich guter Plattenspieler, der für seinen Preis (ca. 300 Euro) ziemlich hochwertig ist. Den letzten "wirklichen" Dual kann ich guten Gewissens empfehlen!

6xx:
Direktgetriebene* Geräte der (oberen) Mittelklasse (außer 601) der 70er- und 80er Jahre mit und ohne ULM-Tonarm*; Halb- und Vollautomaten. Topmodell: 627Q*. Kauftipp: 604, 621 (Vollautomat)

7xx:
Direktgetriebene* Geräte der Spitzenklasse der 70er und 80er Jahre mit und ohne ULM-Tonarm*; halb- und Vollautomaten. Topmodell: 741. Kauftipp: bei den 700ern gibt es nicht viel, was man falsch machen kann ;-) Der 701 ist übrigens der erste und somit der älteste Direkttriebler von Dual! Der 741Q ist aufgrund seines Kunststoffchassis Geschmackssache. Viele bevorzugen deshalb den 731Q.
Wer ein gewöhnliches Halbzollsystem montieren und sich nicht mit Adaptern herumplagen möchte, greift am besten zum 721. Dies ist der hochwertigste Dual mit normaler Halbzollbefestigung. Der 704 ist nahezu identisch, ist jedoch ein Halbautomat* und hat einen "kleineren" Direktantrieb*
Welches Gerät man nimmt ist, wie gesagt, Geschmackssache.
Der CS 750 tanzt hier etwas aus der Reihe:
Der CS 750 und CS 750-1 sind leicht modifizierte Nachfolgemodelle des CS 5000. Insbesondere ein zweigeteilter resonanzärmerer Plattenteller und eine wesentlich (!)verbesserte digitale Motorsteuerung sind erwähnenswert.

 

22xx
Riemengetriebene* Plattenspieler (mit Ausnahme des direktgetriebenen 2235) der Mittelklasse mit ULM-Tonarm*, mit und ohne Quartzregelung*. Es mögen keine schlechten Geräte sein, die auch für viele ausreichnd sein mögen - nur sind es leider sog. "Plastikbomber" denen im Allgemeine eine gewisse Hochwertigkeit abgesprochen wird. Wem dieses Design gefällt, kann sie sich gerne kaufen, nur spreche ich persönlich keine Kaufempfehlung für die 22xxer aus
Empfehlenswert sind dennoch - wen das Kunsstoffgehäuse nicht stört - die Modelle 2210 (halbautomatisch) und 2215 (vollautomatisch). Sie besitzen den hochwertigen ULM Tonarm mit einem ULM 65 E (fast baugleich mit OM 10) und einen Druckgussplattenteller. Der heute noch gebaute 455-1 basiert auf diesen Typen.
Neben dem direktgetriebenen 2235Q gab es auch noch den 2225Q. Beides sind nur geringfügig veränderte Nachfolgetypen des CS 620Q und 630Q und wurden Anfang der 90er Jahre unter der neuen Bezeichnung nochmals neu aufgelegt.

 

Exoten/Kuckuckseier:

Dual 410:
Ein aktuell von Schneider vertriebenes Plastikgerät mit Dual-Schildchen. Made in China, integrierter Phono-Vorverstärker. Das gesamte Gerät wiegt mit der 600g schweren Verpackung ungefähr so viel wie der Plattenteller (!) eines Dual 1019. Finger weg vom 410er!

Dual CST 100:
Der einzige Dual-Plattenspieler mit Tangentialtonarm. Ein ziemlich seltenes 80er Jahre - Gerät. Riemanantrieb, Vollautomat. Kein wirklich guter Spieler, für Sammler dennoch interessant.

PRP 5:
Tragbarer Vollautomatischer* Plattenspieler asiatischer Herkunft mit Riemenantrieb*. Dieses lustige Gerät aus den 80er Jahren lässt sich auch mit Batterien betreiben, verfügt sowohl über Cinch- als auch über Kopfhörerausgänge. Dank des integrierten Vorverstärkers lässt sich der Dreher auch an die normalen Eingänge eines Verstärkers anschließen. Klanglich ist das gute Stück sicherlich nicht überragend, ist aber bei Sammlern sehr gefragt. Dieser Plattenspieler wurde übrigens auch als "Saba" verkauft.

Dual 650RC:
Dieser Direktgetriebene* Vollautomat* der späten 70er Jahre ist neben dem 491RC der einzige fernbedienbare Dual-Plattenspieler. So weit ich weiß, war die Fernbedienung allerdings aufpreispflichtig; aufgrund dessen sind Geräte mit Fernbedienung entsprechend selten.

Dual CS 5000
Sehr hochwertiger halbautomatischer Plattenspieler mit Riemenantrieb, der in der zweiten Hälfte der 80er Jahre produziert wurde. Die Automatikfunktionen werden über Sensortasten gesteuert. Zudem eignet er sich auch zur Wiedergabe von Schellackplatten (78 U/m)
Quarzgesteuerter Riemenantrieb! OPS-Tonarm (OPS = Optimum Pivot System)
Dual-untypisch: die Basis bildet eine Holzplatte; keine Dual-typische sondern eine "konventionelle" Subchassiskonstruktion, bei der die Platine (also der Plattenspieler an sich) federnd in eine Holz- oder Kunststoffzarge eingelassen ist und nicht das gesamte Plattenspielerchassis.
Der auf dem CS 5000 basierende Spieler enstand bereits unter Thomson Regie und weist in manchen Details zugegeben eine etwas "einfache" Verarbeitung auf. Der CS 5000 holte trotzdem seinerzeit durch die Bank sehr gute Testergebnisse. Das Tonarmlager ist nicht komplett aus Kunsstoff, nut das Mittelteil um das Tonarmrohr.

Dual CS 7000 / Golden One
Sehr hochwertiger und gesuchter Plattenspieler mit vergoldeten Metallteilen, der am Ende der 80er Jahre produziert wurde. Ein Plattengewicht, sowie ein MC-Tonabnehmer waren im Lieferumfang enthalten. Zudem eignet er sich auch zur Wiedergabe von Schellackplatten (78 U/m)
Quarzgesteuerter Riemenantrieb! OPS-Tonarm (OPS = Optimum Pivot System)

Dual Golden Stone
Technisch wie der Golden One, jedoch mit Granitbasis.

CS Golden 11 :
Semiautomatisches Laufwerk in Klavierlackzarge mit 24-Karat vergoldeten Metallteilen , ebenso mit 78Upm und dem
OPS-Tonarm (Optimum-Pivot-System).
Riemengetriebener und Quarzgesteuerter Antrieb!
Der Golden 11 basiert auf dem CS750-1

 

 

*Erklärungen DuaLexikon :

 

Direktantrieb Bild
Beim Direktantrieb liegt der Plattenteller direkt auf dem Motor auf; die Motorachse stellt ebenfalls den Mittelpunkt des Plattentellers dar. Verschleißteile, wie Riemen oder Reibrad sind somit überflüssig. Die Geschwindigskeitregelung (45/33 Umdrehungen) erfolgt nicht, wie z.B. bei Riementrieblern (das sind fast alle gängigen Plattenspieler) durch die Änderung des Übersetzungsverhältnisses bei gleichbleibender Motordrehzahl - bei Direkttrieblern dreht sich der Motor in der gewünschten geschwindigkeit, denn eine Motorumdrehung entspricht einer Tellerumdrehung.
Highender behaupten, dass der Gleichlauf bei direktgetriebenen Plattenspielern schlechter sei und dass der Motor Störsignale (Brummen, Rumpen) einstreuen soll. Bei guten Antrieben ist das jedoch nicht der Fall. Ein gutgemachter Direktantrieb braucht sich nicht hinter den Riementrieblern zu verstecken - auch wenn High End - Schmieden gerne das Gegenteil behaupten.

Halbautomaten:
Bei halbautomatischen Plattenspielern wird der Tonarm am Ende der Platte automatisch in die Ruheposition zurückgeführt und der Motor des Plattentellers abgeschaltet.

Q- Endung
Bei Dual-Plattenspielern mit dem Buchstaben "Q" hinter der Modellbezeichnung handelt es sich um Geräte mit Quartzgeregeltem Direkantrieb. Der Gleichlauf dieser Geräte soll besonders gut sein, wobei der Gleichlauf der Direktantriebe ohne Quartz bereits über jeden Zweifel erhaben ist. Ich persönlich würde meine Entscheidung nicht vom "Q" abhängig machen, da die übrigen Direkttriebler ebenfalls von exzellenter Qualität sind.

Reibradantrieb Bild
Beim Reibradantrieb treibt die Motorwelle eine Gummirad an, welches den Plattenteller in Bewegung setzt. Reibradantriebe neigen im Allgemeinen zu erhöhtem Rumpeln - dennoch gibt es sehr gute reibradgetriebene Geräte.

Riemenantrieb
Bei der wohl gängigsten Antriebsart wird der Plattenteller, der durch einen Gummiriemen mit der Motorwelle verbunden ist, in Bewegung gesetzt. Die Motorgeschwindigkeit bleibt immer gleich; die Geschwindigkeit des Plattentellers ist vom Übersetzungsverhältnis abhängig.

Stroboskop Bild 1 Bild 2
Das Leuchtstroboskop dient bei Plattenspielern dazu, die Geschwindigkeit mittels des Pitch-Reglers exakt einzustellen. Zu diesem Zweck leuchtet eine Lampe gegen den mit "Pickeln" oder Strichen versehenen Plattentellerrand. Die Geschwindigkeit ist dann korrekt, wenn die angestrahlten "Pickel" oder Striche stillzustehen scheinen.
Viele Dualplattenspieler haben zwar einen Pitchregler, jedoch kein Leutchstroboskop. Um die geschwindigkeit dennoch korrekt einstellen zu können, benötigt man eine Stroboskopscheibe, die man wie eine Schallplatte auf den Plattenteller legt. Unter 50 Hz- Licht (Leuchtstoffröhre, 50Hz- Röhrenfernseher) entsteht der selbe Effekt wie beim beleuchteten Tellerrand (siehe Bilder).
Hier kann man sich Stroboskopscheiben im PDF-Format runterladen. Wichtig: Die Größe muss beim Druck auf 100% eingestelt sein.

TK (Tonkopf)- Adapter [Bild
Die Halbzolltonabnehmer sind bei Dual auf sogenannten TK - Adaptern montiert, welche sich von Modellreihe zu Modellreihe unterscheiden. Diese lassen sich nach Umlegen des Hebels an der Headshell abziehen. Dies erlaubt eine einfachere Montage der Tonabnehmer. Leider sind diese Systemträger bei vielen Plattenspielern verloren oder kaputt gegangen. Weil sie nicht mehr hergestellt werden, besteht besonders nach den älteren TK - Adaptern eine hohe Nachfrage.

ULM-Tonarm: Bild1 Bild2
ULM = Ultra Low Mass: Dual entwickelte besonders leichte Tonarme; diese sind qualitativ über jeden Zweifel erhaben (zumindest bei den "besseren" Modellen), jedoch benötigen sie spezielle Tonabnehmer, die nicht mehr produziert werden. Man kommt jedoch noch ziemlich einfach an Ersatznadeln heran.
Für die Montage von gängigen Halbzollsystemen sind spezielle Adapter erforderlich. Diese kann man z.B. bei  www phonophono de bestellen, jedoch sind bereits einige ausverkauft. Wer also den Kauf eines Plattenspielers mit ULM-Tonarm in Erwägung zieht und die Installation eines neuen Tonabnehmers beabsichtigt, sollte sich vorher informieren, ob der entsprechende Adapter lieferbar ist,

Vollautomaten: Bild
Zusätzlich zu der automatischen Tonarmrückführung gibt es bei vollautomatischen Plattenspielern eine Start- und Stopfunktion; durch Umlegen/Drücken des entsprechenden Hebels/Knopfes wird der Motor eingeschaltet und der Tonarm an den Anfang der Platte bewegt. Mit der Stop-Funktion lässt sich die Wiedergabe an beliebiger Stelle abbrechen. Meist gibt zusätzlich noch eine Endloswiedergabe, wo der Tonarm nach Ende der Platte wieder am Anfang aufsetzt und somit die Wiedergabe der Schallplatte beliebig oft wiederholt.
Viele sagen, dass automatische Plattenspieler schlechter klingen als die manuellen. Wer sich mal die Mechanik angesehen hat, der weiß, dass bei laufender Wiedergabe der Arm frei von jeglicher Mechanik ist. Wer eine komfortablere Bedienung wünscht, der kann guten Gewissens auf einen Automatikdreher zurückgreifen, ohne klangliche Einbußen hinnehmen zu müssen.

Wechsler Bild 1 Bild 2Bild 3
Bis in die 70er Jahre waren fast alle Dual-Plattenspieler auch Plattenwechsler: man konnte den Zentrierstift in der Mitte des Plattentellers durch eine Abwurfachse (für Platten mit kleinem Loch) oder eine Abwurfsäule (für Singles mit großem Loch) ersetzen. Nach Ende einer Platte, lässt die Mechanik eine neue Platte von der Achse/Säule fallen, die dann wiedergegeben wird. Dieder Vorgang wiederholt sich, bis sich keine Platte mehr auf der Achse/Säule befindet. Bei Betätigung des "Start"-Hebels während der Wiedergabe wird sofort die nächste Platte abgespielt.
Ein Wechsler ist klanglich nicht besser oder schlechter als ein "normaler" Plattenspieler.

 

*Quelle: w w w hifi-forum d e

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