Kaufberatung CD Leerhüllen Jewelcase Case Tray

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Qualitätsmindestanforderungen:

Nachdem ich in der letzten Zeit sehr viel Schrott zugesandt bekommen habe, ist es an der Zeit, mal einen Ratgeber bezüglich der Qualtität von Jewelcases zu schreiben.

Um sich vor Müll zu schützen, solltet ihr auf folgende Punkte achten:

Für eine ausreichende Steifigkeit des Case ist eine Mindestmaterialstärke von 1,2mm erforderlich. Am besten lässt sich dieses Maß an der Tür des Case mit einem Meßschieber (wie auf dem Foto gezeigt) ermitteln.

Jedes dünnere Material verbiegt sich zu leicht. Weiterer Nachteil von diesem Billigramsch ist die nicht mehr gegebene Formstabilität der Cases.
Sie sind dann oft verbogen oder verzogen. Das wird dann ärgerlich beim einclipsen von Trays.

Wenn ihr Cases braucht, um eure CDs zu verkaufen und sie dann auch zu versenden, so kann ich euch berichten, dass Billigcases mit zu dünnem Material unter Garantie zerbrochen beim Kunden ankommen, selbst wenn sie in einem Luftpolsterumschlag versendet werden.

Ein weiterer Punkt sind die an der Türinnenseite angebrachten Haltenasen für das einzuschiebende Booklet. Die meisten Billigcases haben nur 4 Haltenasen, die besseren verfügen über 6 Haltenasen.

Bei Billigcases sind auch oft Billigtrays mit dabei. Mir ist es schon bei fertig konfektionierten Cases (also mit bereits eingeclipsten Trays) passiert, daß beim Auswechseln der Trays gegen welche einer anderen Farbe die mitgelieferten zersplittert oder zerbrochen sind, so dünn war das Material.

Fazit:
Fragt beim Anbieter nach der Materialstärke des Case. Liegt das bei mindestens 1,2mm., dann kann man auch davon ausgehen, dass die Trays in Ordnung sind.

Die auf dem Foto gezeigte Materialstärke stammt von einem hochwertigen oldschool Case aus den 90er Jahren. Das war die beste Qualität, auch im Punkt Kratzfestigkeit, die jemals produziert wurde.

By the way:
Es gibt hier Händler, die verkaufen "Neuware". Geliefert bekommt man dann B-Ware, will heissen, die Cases haben leichte Kratzer an der Tür oder der Rückseite, die Stirnseiten sind berieben oder beschabt.
Es kommt auch vor, daß die "neuen" in verschiedenen Kartons zusammensortiert sind, sodaß man in der Gesamtschau den Eindruck bekommt, daß die schon bei mehreren Kunden ausgeliefert und wieder zurückgesendet worden sind. Oder es handelt sich um aus Retouren und Restbeständen zusammengestellte Ware.

Neuware wird in ungeöffneten Einheiten zu beispielsweise 50 Cases geliefert.

Die Krone setzen dann die Händler noch drauf, indem sie eine mangelhafte Umverpackung für die Einzelkartons verwenden und sich dann mit einem Transportschaden herausreden, wenn die Dinger zerbröselt bei euch ankommen.

Jede Verpackungsrichtlinie eines jeden Paketdienstes verlangt eine Sturzsicherheit aus 1 Meter Höhe. Wer seine Ware so mangelhaft verpackt zu euch schickt, handelt fahrlässig.

Leider ist es exterm schwierig geworden, dauerhaft zuverlässige Bezugsquellen zu finden, da viele Zwischenhändler von wechselnden Zulieferern versorgt werden oder Postenhändler Lagerbestände von in Konkurs geratenen Herstellern aufkaufen.

Fragt also ganz genau nach, bevor ihr etwas kauft. Es lohnt sich in Punkto Zeit und Frustverhinderung.
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