Katzen würden leiser morden

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Katzen würden leiser morden

von Blaize Clement


Hier für Diejenigen, die den Bericht abkürzen wollen


Grund des Kaufs
Allgemeines zum Buch
Das Erscheinungsbild - Cover
Der Klappentext
Die Autorin
Leseprobe
Meine Inhaltsangabe und Meinung
Mein Fazit


Grund des Kaufs


Um meine Fahrzeiten in Bussen und Bahnen zu verkürzen, lese ich während der Reisezeit. Darum schlenderte ich mal wieder in einen Buchladen. Diesmal war es "Weltbild". Dort erstand ich "Tod auf leisen Pfoten" zusammen mit "Katzen würden leiser morden" von Blaize Clement im Doppelpack für 4,99 Euro.


Allgemeines zum Buch


Titel: Katzen würden leiser morden
Autor: Blaize Clement
Verlag: Weltbild Taschenbuch
Erscheinungsjahr deutsche Fassung: 2008
Erscheinungsjahr Original: 2008
ISBN: 978-3-89897-959-7
Seiten: 302
Art: Taschenbuch


Das Erscheinungsbild - Cover


Der Einband ist in blau und hellgrün gehalten. Eine Katze sitzt halb verdeckt von einer Tür auf dem Flurboden. Der Titel ist in grünlicher, kursiver Schrift aufgedruckt. Die Autorin in weißer Schrift.


Der Klappentext


Katzen würden leiser morden
Katzen, Hunde - und ein Leguan? Schon als Dixie Hemingway den Auftrag bekommt, eine Echse zu pflegen, ahnt sie nichts Gutes. Als die Haustier-Betreuerin im Anwesen des Leguan-Besitzers auch noch eine Leiche findet, will sie nur noch weg. Doch jemand beobachtet sie - Dixie steht unter Mordverdacht. Nun muss Dixie allen Spürsinn aufbieten, den sie in ihrer Zeit als Polizistin erworben hat ...

Spannende Krimi-Unterhaltung mit Herz, Charme und Humor


Die Autorin


Blaize Clement war 25 Jahre lang als Psychologin tätig, bevor sie sich dem Schreiben zuwandte. Sie hat zwei Kinder und fünf Enkel und lebt in Sarasota, Florida. Tod auf leisen Pfoten ist ihr erster Roman. Das Buch wurde in den Vereinigten Staaten von Kritik und Publikum gleichermaßen gefeiert und trug der Autorin lobende Vergleiche mit Katzenkrimi-Altmeisterin Lilian Jackson Braun ein.


Leseprobe


Aus Kapitel 4:
Ich fragte: "Wie hoch ist die Temperatur da drinnen?"
"Zwei Grad Celsius."
Hm. Nur ein Wissenschaftler oder ein intellektueller Angeber hätte dieses "Celsius“ drangehängt, und Kurtz schien mir kein Angeber zu sein.
"Können Sie kein helleres Licht machen?"
"Helles Licht schadet dem Wein."
Okay, vielleicht war er doch ein intellektueller Angeber.
Ich sagte: "Sie brauchen nicht hineinzugehen. Ich finde ihn auch so."
Kurtz wirkte fast ein bisschen erleichtert. Er konnte wohl gut darauf verzichten, zwischen all diesen Weinregalen herumzuschlurfen...


Meine Inhaltsangabe und Meinung


Die Ich-Erzählerin dieser Buchreihe, Dixie Hemingway, hat ihren Dienst als Polizistin nach dem tödlichen Verkehrsunfalls ihres Mannes und ihrer Tochter quittiert. Sie lebt nun als professionelle Tiersitterin in Sarasota, Florida und wohnt dort in einer umgebauten Garage ihres Elternhauses, in dem ihr Bruder und sein Partner leben.

Als Tiersitterin hütet sie in der Regel Katzen und Hunde, deren Besitzer auf Reisen sind oder auf einer anderen Weise nicht in der Lage sind, sich um die Tiere zu kümmern. In diesem Buch allerdings dreht es sich hier in der Hauptsache um den Leguan Ziggy. Hier finde ich den Titel etwas unpassend gewählt. Denn bis auf eine Katze, die sie vor dem Krallenziehen rettet und sie später dann auch noch bei sich aufnimmt, kommen hier im Großen und Ganzen keine weiteren wichtigeren Katzen vor.

Nun aber wieder zurück zu dem Leguan Ziggy.
Eines Morgens wird Dixie von einem Mann mit irischem Akzent angerufen, mit der Bitte sich für einen Tag um seinen Leguan Ziggy zu kümmern bzw. ihn lediglich zu füttern. Er gibt ihr die Adresse durch und ein paar Tips, was Ziggy gerne frisst. Er war sehr kurz angebunden, so dass sie den Namen nicht recht verstand und auch nicht seine Rückrufnummer bekam. Diese Art der Auftragsannahme war für die Tiersitterin sehr ungewöhnlich, da sie sonst immer nach bestimmten Daten nachfragte. Diesmal dachte sie wohl, dass es schon gut gehen wird – es ist ja nur für ein Tag. Außerdem gab es in ihrer Kindheit auch einen Leguan als Familienmitglied. Daher kannte sie sich auch mit Ziggy aus und wusste was zu tun ist.

Während ihrer Hunde- und Katzenrunde begann es fürchterlich an zu regnen. Da sie mit dem Fahrrad unterwegs war, stellte sie sich bei einem kleinen Pförtnerhäuschen, das zu einem riesigen Anwesen gehörte, unter. Als sie durch die Scheibe hineinschaute, sah sie einen erschossenen Wachmann. Sie wollte nur noch weg, da sie im letzten Buch aus Notwehr den Täter erschießen musste und jetzt nicht schon wieder in einen solchen Fall verwickelt werden wollte. Als sie weg radelte, sah sie einen Lieferwagen in die Einfahrt hineinfahren und hoffte, dass der Fahrer dann den Notruf absetzte.

Nachdem sie triefend nass zu hause angekommen war und sich wieder trocken gelegt hatte, machte sie sich in ihrem Bronco auf dem Weg zu Ziggies Adresse. Leider musste sie feststellen, dass das Anwesen mit dem toten Wachmann genau diese Adresse war. Zu guter Letzt hatte sie der Fahrer des Lieferwagens gesehen und so stand Dixie nun auch noch unter Mordverdacht.

Eigentlich wollte sie mit Alldem nichts zu tun haben aber nun ging es darum ihre Unschuld zu beweisen. Leutnant Guidry, der auch noch in sie verschossen ist, nimmt sie nicht gleich fest, da er ihr den Mord auch nicht zutraut.

Dort also angekommen, lernt sie dann den wahren Besitzer von Ziggy kennen. Ken Kurtz ist ein Mann mit einer mysteriösen Krankheit, der seine Haut blau färben lässt. Wer nun der Anrufer mit dem irischen Akzent ist bleibt zunächst ein Rätsel. Da es nun aber Kurtz nicht gut geht und sich seine Pflegerin nicht mit Ziggy befassen möchte, ist er damit einverstanden, dass sich Dixie um den Leguan kümmert.

Bei ihren Besuchen bzw. auch auf dem Weg zu dem Kurtz’schen Anwesen lernt sie verschiedene Personen kennen, die ihr Puzzle zu vervollständigen helfen. Dabei wird sie sogar einmal niedergeschlagen und ein Feuer wird gelegt, um von dem Vorfall abzulenken. Außerdem lernt sie noch die Familien des Ermordeten kennen, die dann auch zur Auflösung des Falls beiträgt.

Zu guter Letzt hilft sogar Ziggy direkt und indirekt zur Lösung des Rätsels.


Mein Fazit


"Katzen würden leiser morden" ist ein auf leicht, lustiger Weise geschriebener spannender Krimi nicht nur für Tierliebhaber. Lesen kann diese Buch jeder Mann und jede Frau! Mich hat der Krimi von der ersten Seite an gefesselt, da ich unbedingt wissen wollte, was der Mord nun eigentlich mit dem Leguan zu tun hat. Sei es durch die Spannung, dem doch außergewöhnlichen Ende oder/und durch die Passagen, die mich laut zum Lachen brachten.

Von mir gibt's 4 von 5 Sternen, da der Titel nicht ganz zum Inhalt passt! Außerdem empfiehlt es sich unbedingt das erste Buch der Reihe "Tod auf leisen Pfoten" zu lesen, da es einem erleichtert wird, mit den Zusammenhängen zu den Personen ihrer direkten Umgebung klar zu kommen. Trotzdem ist dieses Buch unbedingt lesenswert!
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