Kanada

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Ein tolles Land mit hilfsbereiten und angenehmen Leuten! Mit einer reichhaltigen Gastronomie für jeden Magen, guten Motels und Hotels. Service wird hier großgeschrieben im Gegensatz zu unserer Service-Wüste daheim. Mit guten Straßen, gelassenen Verkehrsteilnehmern, hervorragend organisierten Naturschutzparks, und großen Städten, in denen auch Kultur wie Theater, Oper und Museen nicht unbekannt sind. Im Gegensatz zu den U.S.Bürgern sind Kanadier über das Weltgeschehen um sie herum erstaunlich gut informiert. Da deutsche Einwanderer hier einen guten Eindruck hinterlassen haben, sind deutsche Touristen wohlgelitten. Gesehen haben sollte man im Osten Kanadas Toronto mit dem CN-Fernsehturm, Montreal, Quebec, Ottawa, das Seengebiet und die Niagara-Fälle. Wobei mir Niagara-Falls - heißt auf der kanadischen Seite genauso wie auf der U.S.-Seite - am wenigsten gefallen hat. Eine Ansammlung von Frankenstein-Monster-Lokalen. Die Niagarafälle sind auf der kanadischen Seite eindrucksvoller, sollte man unbedingt per Schiff aus sehen. Mittschiffs wird man übrigens am wenigsten nass. Nova Scotia allein ist schon 14 Tage Urlaub wert. Indian Summer ist etwa im September. Die Naturparks sind dann wunderschön. Der Winter ist übrigens in Montreal und Quebec kälter als in Moskau oder St.Petersburg! In Montreal hat man für den superkalten Winter eine unterirdische Stadt mit U-Bahn, Geschäften und Restaurants gebaut, worauf die Einwohner mit Recht stolz sind. In Montreal findet man auch sehr viele französisch anmutende Bistros und Lokale. Übrigens marschiert man da wie überall in diesem Land nicht einfach rein und setzt sich hin! Man wartet, bis einem der Platz angewiesen wird! Trinkgeld ist für das Personal eine feste Größe! Sie leben vom Trinkgeld und erwarten deshalb 15-20 Prozent der Rechnungsssumme als Trinkgeld. Wer nach dem Essen nichts mehr bestellt wie Drinks oder Nachtisch, hat sofort die Rechnung vor sich liegen. Das gemütliche Zusammensitzen nach dem Essen mit Freunden in Lokalen ist hier unüblich! Das Essen ist wirklich gut, von Steaks bis zu Seafood. Das Bier ist zu kalt, landesüblich eben, aber durchaus trinkbar.
Der Westen: praktischerweise fliegt man von Toronta nach Alberta, um von dort zur Tour in den Westen aufzubrechen. Dort sind auch die eindrucksvollsten Naturparks in den Rockies, die auch hier in Kanada viel imposanter sind als in den U.S.A. In den Naturparks hält man an, wenn man ein anderes Fahrzeug am Straßenrand stehen sieht, vermutlich haben die Tiere gesehen. Man bleibt im Fahrzeug! Besonders, wenn man Bären gesichtet hat. Man nimmt auch nichts vom Naturpark mit als Souvenir, außer von den Souvenir-Shops. Man füttert auch keine Tiere! Deshalb heißen sie ja auch Naturparks, weil dort der Mensch nicht eingreifen soll. Vancouver sollte man besichtigen. Noch schöner ist Vancouver Island. Das ist  wie ein Mikrokosmos von Kanada. Eigentlich findet man auf dieser großen Insel alles: Bären, Natur, superalte Bäume,die schöne Stadt Victoria, die uns am besten von allen Städten gefallen hat. Vor der Insel kann man Wale beobachten. Zwei oder drei Wochen Vancouver Island wären als Kanada-Urlaub eine durchaus reizvolle Alternative zu einer dreiwöchigen, zuweilen stressigen Rundreise mit Bus und Flugzeug. Selber mit dem Leihwagen fahren kann man natürlich auch. Man sollte sich aber streng an die Regeln halten, hier passt die Polizei nämlich gut auf! Kriminalität ist hier im Vergleich zu den U.S.A. verschwindend gering, konzentriert sich eher in Großstädten.
Nach Kanada würde ich jederzeit wieder reisen!!!
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