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Kamine und Feinstaub

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HARK-Ratgeber: Kamine und Feinstaube


Diverse Artikel und Pressemitteilungen verunsichern die Interessenten und Betreiber von Feuerstätten. Leider sind viele Berichte verzerrend und oder unvollständig und damit irreführend.

 

Hier die tatsächlichen Fakten:
Die Novelle der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) - Kleinfeuerungsanlagenverordnung wurde im Dezember 2009 vom Bundestag beschlossen und umfasst zwei Stufen der Verschärfung bestehender Abgasgrenzwerte. Seit März 2010 ist die erste Stufe der BImSchV in Kraft getreten, die zweite Stufe mit nochmaliger Verschärfung der Grenzwerte wird 2015 folgen.

Wer ist wann und wie betroffen?

1.) Ältere Feuerstätten

 

Feuerstätten, die vor offizieller Verabschiedung der ersten Stufe BImSchV in Betrieb gehen bzw. gegangen sind:

Bestehende Einzelraumfeuerstätten (Öfen, Kamine, Kachelöfen) die den Nachweis der Einhaltung der Grenzwerte gemäß erster Stufe BImSchV durch Herstellerbescheinigung oder einmalige Vor-Ort-Messung erbringen, können weiter betrieben werden. Es sind keine wiederkehrenden Messungen vorgesehen.
Nur Feuerstätten, welche diese Grenzwerte nicht erfüllen, müssen mit einem Staubfilter nachgerüstet, ausgetauscht oder außer Betrieb genommen werden.

Für die Außerbetriebnahme gilt folgende Übergangsregelung:
Feuerstätten, welche vor 1975 geprüft wurden*: Außerbetriebnahme Ende 2014
Feuerstätten, welche vor 1985 geprüft wurden*: Außerbetriebnahme Ende 2017
Feuerstätten, welche vor 1995 geprüft wurden*: Außerbetriebnahme Ende 2020
Feuerstätten, welche ab 1995 geprüft wurden*: Außerbetriebnahme Ende 2024

Es besteht gegebenenfalls immer noch die Möglichkeit einen Filter nachzurüsten.
Bis die Stillegungsfristen greifen, wird es sicher preiswerte und praktikable Nachrüstfilter geben.

*Das Prüfdatum findet sich auf dem Typenschild der Feuerstätte und kann natürlich auch bei uns erfragt werden.

Offene Kamine dürfen ohnehin nur 'gelegentlich' betrieben werden und bleiben von den neuen Vorschriften ausgenommen! Offene Kamine sind Kamine ohne Feuerraumtür und Kamine, deren Feuerraumtür nicht selbsttätig schließt ('Bauart A').
 

2.) Neue Feuerstätten


Feuerstätten, die heute gekauft werden und / oder noch vor Gültigkeit der ersten Stufe in Betrieb gehen sollen:

Feuerstätten, welche die 'DINplus' Zertifizierung oder das 'EFA-Qualitätssiegel' besitzen, werden also unbefristet weiter betrieben werden dürfen. Der Kunde ist also gut beraten, wenn er sich eine Feuerstätte mit der genannten Zertifizierung oder dem erwähnten Siegel kauft oder sich zumindest bescheinigen lässt (Herstellererklärung), dass die Feuerstätte der Begierde die Anforderungen der ersten Stufe erfüllt.

Die 'DINplus'-Zertifizierung und die 'EFA-Qualitätsprüfung' sind freiwillige Sonderprüfungen, denen Abgas- und Leistungswerte zu Grunde liegen, welche die Anforderungen aller einschlägigen deutschen Pflichtprüfungen weit übertreffen. Die Hark GmbH & Co. KG hat als Ergebnis von über 41 Jahren Erfahrung und Entwicklung von Feuerstätten eine reichhaltige Auswahl.
 

 

3.) Feinstaub und Feuerstätten, Kaminöfen und Kamine


Feuerstätten müssen die neuen Grenzwerte der ersten Stufe einhalten. Sie müssen jedoch nicht die Werte der 2. Stufe einhalten. Mit einer 'DINplus' zertifizierten oder 'EFA-Qualitätssiegel' ausgezeichneten Feuerstätte ist der Kunde 'auf der sicheren Seite'. Feuerstätten, welche die Anforderungen der ersten Stufe erfüllen und vor der zweiten Stufe in Betrieb gehen, werden Bestandsschutz haben, wenn die zweite Stufe verbindlich wird.
 

4.) Kamine andere Feuerstätten und Feinstaub

 

Feuerstätten, die nach offizieller Verabschiedung der zweiten Stufe in Betrieb gehen (voraussichtlich 2015):

Nur Feuerstätten, welche ab 2015 in Betrieb gehen, müssen die Anforderungen der zweiten Stufe der BimSchV erfüllen. Anbieter werden ihre Feuerstätten den Anforderungen der Verordnung nach weiter entwickeln müssen oder vom Markt nehmen. Dagegen ist im Sinne unserer Umwelt nichts einzuwenden.
 

5.) Sonderregelungen Grund- Kachelöfen und Feinstaub


Für Grundöfen und eingemauerte Öfen wie Kamineinsätze oder Kachelofeneinsätze sieht die Novelle der BImSchV Sonderregelungen vor, da diese Öfen aufgrund ihrer Bauweise nur mit hohem Aufwand austauschbar sind.

Für neue und alte Grundöfen, also Wärmspeicheröfen aus mineralischen Speichermaterialien, sollen andere Anforderungen gelten, als für Einzelraumfeuerungsanlagen:
Neue Grundöfen, die nach dem Inkrafttreten der Novelle errichtet werden, müssen seit 2012 mit einem geeigneten Staubfilter ausgerüstet sein.
Grundöfen, die vor 2012 aufgebaut wurden, werden einen Filter erst ab 2015 benötigen.
Auf den Einbau eines Filters kann verzichtet werden, wenn durch Vor-Ort-Messung eines Schornsteinfegers nachgewiesen werden kann, dass die Grenzwerte eingehalten werden.

Für eingemauerte Kachelöfen gilt:
Alle bestehenden eingemauerten Kachelöfen müssen ab 2015 die Grenzwerte der ersten Stufe einhalten.Auf den Einbau eines Filters kann verzichtet werden, wenn durch Vor-Ort-Messung eines Schornsteinfegers nachgewiesen werden kann, dass die Grenzwerte eingehalten werden.

Nachweise: Wir bieten die vorhandenen DINplus -Zertifikate zum Download an. Sollten Sie Ihre Hark-Feuerstätte dort nicht finden, fragen Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne so gut wir können weiter, egal, wie alt Ihre Hark-Feuerstätte ist.
 

Feinstaubfilter und Fazit:

 

Die Presse erweckt den Eindruck, jeder Feuerstättenbesitzer müsste demnächst einen Filter nachrüsten und dafür mit Kosten von vielen hundert Euro rechnen!

Aus unserer Sicht: Sensationslust und Panikmache.
Wenn Sie diese Zusammenfassung gelesen haben, wissen Sie jetzt, dass es viele Feuerstätten gibt, welche die Anforderungen der ersten Stufe BimSchV schon heute problemlos erfüllen.

Altananlagen können wie oben ausgeführt ein stattliches Alter erreichen. Wer diese dann noch nach rund 30 Jahren weiter betreiben will, darf auf die Entwicklung praktikabler Nachrüstfilter hoffen. Mehrere Hersteller von Feuerstätten und Forschungsunternehmen arbeiten heute bereits intensiv an geeigneten Lösungen. Auch wir arbeiten bereits an vielversprechenden Lösungsansätzen.
In unserem Entwicklungslabor arbeiten wir stets an der Optimierung der Verbrennungstechnik unserer Öfen. Wir werden sehen: Die Werte der zweiten Stufe lassen sich möglicherweise sogar ohne Filtermaßnahmen erreichen. Wir forschen für Sie und für die Umwelt.

Vorbehalte und Hinweise:

Wir haben diese Erklärung mit Blick auf unseren Haupt-Kundenkreis verfasst, also mit Blick auf die Interessenten und Betreiber von Kaminen, Kaminöfen und Kachelöfen. Zentralheizungen, Herde und Sonderformen sind in dieser Erklärung nicht behandelt.
Wir haben keinen Einfluss darauf, ob Bundestag, Bundesrat oder sonstige Stellen Änderungen an den derzeitigen Entwürfen und Grundlagen beschließen. Nach Einschätzung des Umweltbundesamtes ist jedoch nicht mit einer weiteren Verschärfung des Entwurfes zur BimSchV zu rechnen. Man geht eher davon aus, dass es allenfalls zu einer Abmilderung kommen könnte.

Regionale und örtliche Auflagen und Beschränkungen für Aufstellung und Betrieb von Feuerstätten sind an dieser Stelle unberücksichtigt. Dazu können Bezirksschornsteinfegermeister und / oder Bauämter Auskunft geben.


Welche unserer Öfen und Feuerstätten eine DINPlus-Zertifizierung besitzen entnehmen Sie unserer Homepage
(Hark-Homepage - Service - BImSchV 2010)

 

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