Kaffee und die positive Wirkung auf den Organismus

Aufrufe 7 Mal bewertet mit „Gefällt mir” Kommentare Kommentar
Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Kaffee und die positive Wirkung auf den Organismus

Zu Beginn des 11. Jahrhunderts wird das Heilmittel "Bunchum" von Ibn-Sina (Avicenna), einem Heilkundigen und Philosophen aus Arabien erstmals schriftlich erwähnt. Auch später wurde das daraus abgeleitete Wort "bunc" im Zusammenhang mit Kaffeeanbau immer wieder verwendet. Die Historiker nehmen an, daß dies als Beweis für die Bekanntheit des Kaffee schon zu dieser Zeit gelten kann.

Die medizinisch-wissenschaftliche Bedeutung von Kaffee wird erkennbar, wenn man die über 1000 unterschiedlichen Inhaltsstoffe genauer betrachtet. Koffein, Phenole und Antioxidantien, verschiedene Säuren, Mineralstoffe und Vitamin B sind die bekanntesten davon. Entsprechend vielfältig zeigt sich die Wirkung des Kaffees auf den menschlichen Organismus.

Am Beispiel von Koffein lässt sich darstellen, wie ein Wirkstoff verschiedene Körperfunktionen beeinflusst. Wobei sich im klaren sein sollte, dass gerade eine Kombination der Substanzen in ihrer Synergie die Gesamtwirkung ausmacht. Ein Wirkstoff allein ist nicht entscheidend, sondern vielmehr sein Zusammenspiel mit anderen.

Kaffee ist ein den ganzen Stoffwechsel positiv beeinflussendes Lebensmittel. Koffein bewirkt im Gehirn eine Steigerung der Wachheit und Aufmerksamkeit und fördert den Gedankenfluss. Es erweitert die Herzkranzgefässe, die den Herzmuskel mit Blut versorgen, das bedeutet das Herz kann schneller und kräftiger schlagen. Ähnlich dem Asthma-Medikament Theophyllin, führt es an der Muskulatur der Lungenbronchien zu einer Entspannung und Erweiterung des Lungengewebes.

Koffein wirkt harntreibend, das ist besonders deutlich zu spüren, wenn man zusätzlich Wasser oder andere Flüssigkeiten zu sich nimmt. Und neueste Untersuchungen zeigen außerdem, daß das Hormon Cholezystokinin ausgeschüttet wird, das die Gallenblase entleert und somit die Fettverdauung fördert und offenbar auch vor Gallensteinen schützt.

Zahlreiche Untersuchungen sollten klären, in wie weit Koffein eine magenreizende Wirkung, unter anderem bei empfindlichen Menschen, habe. Ergebnis: Nicht das Koffein, sondern Säuren sind verantwortlich für eine magenreizende Wirkung. Diese Säuren aber lassen sich durch möglichst langsame Röstung deutlich reduzieren. Während italienischer Espresso z.B. nach traditionellen Verfahren (sog. Trommelröstung) geröstet wird, sind die meisten anderen Zubereitungen Ergebnis einer 3-5 Minuten Heissluft-Schockröstung. Und so kann es nicht verwundern, daß diese Kaffees erheblich mehr Säuren enthalten und eine entsprechend schädigende Wirkung auf den Magen entfalten. Durch moderne Röstverfahren wurde die Herstellung zwar billiger, der Kaffee hat aber vielfach leider auch stark in der Qualität nachgelassen.

===> agora-wien

 

Vielen Dank für Ihr Interesse. Ich hoffe, Sie fanden den Ratgeber hilfreich. Bitte hinterlassen Sie weiter unten eine Wertung. Gruß aus Wien.

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber