Käuferwunsch: Versicherter oder unversicherter Versand?

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Vor längerer Zeit habe ich mich schon mal zum versicherten/unversicherten Versand geäußert. Die Kosten dafür stehen ja in direkter Korrelation. Ich muss dazu sagen: Mein "Genre" ist:  Modelleisenbahn - Spur N - Loks. Kleine Artikel in der Regel.

Ich verstehe ja Verkäufer, die darauf bestehen, ihren Artikel versichert zu verschicken, um sich a.: Ärger und b.: eine mögliche negative Bewertung seitens des enttäuschten Käufers zu ersparen. Drum hört man bei der Nachfrage nach unversichertem Versand entweder gar nichts oder ein knappes "Nein, nur versichert!"
Ich halte das oft auch für reine Bequemlichkeit, denn auf einmal muss ja anders verpackt und frankiert werden. Womöglich muss man ein neues Transportunternehmen suchen! Ganz selten lässt sich der Verk. darauf ein, dem Wunsch des (hoffentlich geschäftsfähigen und volljährigen) Käufers) nach Maxibrief- oder gar Warensendung-Versand zu entsprechen; natürlich nur mit dem mehrfachen Hinweis: "Das Risiko tragen aber Sie, deshalb bitte nochmal schriftlich bestätigen..!"

Ich habe mittlerweile ca. 500 bis 600 Mal einen Artikel als Maxibrief verschickt/erhalten - es ist noch keiner verloren gegangen, noch nie ist etwas zerstört oder auch nur beschädigt angekommen - es lauert eben nicht hinter jedem Briefkasten einer, der mein Ding klauen will! Und wenn ich beim Kauf von 300 Artikeln jedesmal auch nur 3 Euro spare, sind das 900 Euro. Ja liebe Zeit, dann kann doch mal ein Artikel für 50 Euro verloren gehen! Das Risiko gehe ich ein. Statt dessen ist die Post um 900 Euro reicher. Ich halte das für unsinnig.
Aber viele wissen leider nicht einmal, was ein Maxi"brief" eigentlich ist bzw. wie groß er sein kann und darf und wie stabil er als Karton ist! Dann kommt irgendwann eine kleine nackte Lok in einem dürftig gefütterten Umschlag an.. Du wolltest es ja als Maxibrief! Ja, aber doch bitte nicht so!

Kürzlich habe ich einen Artikel für ganze 5,61 Euro gekauft und sollte für den Versand 7,00 Euro bezahlen. Der Verk. ließ sich entgegenkommenderweise darauf ein, den Artikel für 5,00 Sonderpreis zu verschicken. Was kam an? Ein Paket der DHL, Versandkosten 7,00 Euro. Ich fass es nicht...
Übrigens: Keine Lösung ist der Rat: "Dann biete doch nicht drauf, wenn es dir zu teuer ist!"

FAZIT:
Ich als Verkäufer entspreche dem Wunsch des mündigen Käufers. Will er ein versichertes Paket - kriegt er das. Will er's als Maxibrief, kriegt er's so; wohnt er im Ausland und will es unversichert, weil es billiger ist, kriegt er's ebenfalls so. - wo bitte ist das Problem?
Bisschen flexibel sein, das ist alles.

Ich als Käufer stecke mein Geld lieber in mein Gebot (und damit in den Verkäufer, nur der will es ja oft nicht) als in die Post. Da liegt oft das Problem.

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