Käufer will Ware auf einmal nun doch nicht haben

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Es passiert immer wieder: Nach Auktionsende hat der Höchstbietende plötzlich kein Interesse mehr an der Ware. Als Verkäufer bekommt man entweder gar keine Reaktion oder man erhält fadenscheinige Begründungen für den Rückzieher. Wer gewerblich verkauft, muss darüber fast noch froh sein. Das einmonatige Widerrufsrecht würde es dem Käufer auch erlauben, vom Vertrag erst nach Erhalt der Ware zurückzutreten. Dadurch können dem Händler sogar noch Extra-Kosten für Hin- und Rückversand entstehen. Anders sieht es für Privatverkäufer aus: Sie haben mit dem Gewinner der Auktion einen Vertrag geschlossen, der von beiden eingehalten werden muss - ohne dass dem Käufer ein Widerrufsrecht zustünde. Nur: Das allein bringt noch kein Geld. Meist erspart es viel Aufwand, nicht auf die Zahlung zu bestehen, sondern den Artikel dem Zweitbietenden anzubieten oder neu einzustellen. Zuvor muss allerdings der Kaufvertrag aufgelöst werden. Wenn der ursprüngliche Käufer nicht schon erklärt hat, dass er die Ware nicht mehr will, sollten Sie ihm eine Zahlungsfrist setzen und nach Fristablauf den Rücktritt vom Vetrag erklären. Sonst kann es passieren, dass Sie auf einmal zwei rechtmäßige Käufer haben - aber nur einen Artikel. Auch wer die Einhaltung des Kaufvertrags durchsetzen will, sollte laut Rechtsanwalt dem Kunden erst eine einwöchige Zahlungsfrist per Einschreiben setzen. "Danach kann man bei Gericht einen Mahnbescheid beantragen, der dem Schuldner zugestellt wird." Wird dagegen kein Widerspruch eingelegt, beantragt man einen Vollstreckungsbescheid. damit kann man - nach Verstreichen der Einspruchsfrist - zum Gerichtsvollzieher gehen.
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