KLEINE VERSANDKOSTENLEHRE Teil 2 !!!

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Ergänzung zum Ratgeber eines anderen ebay-Mitglieds!

und eigene Vorschläge

Auch ich bin Käufer und Verkäufer bei ebay und musste mich an Versandkostenpauschalen gewöhnen, aber zocke nicht ab und ich werde auch es auch nicht mehr(i. e. der Kauf unterbleibt).

Richtig ist, dass Versandkosten sich generell aus reinem Porto, Verpackungsmaterial und Aufwand ( zeitlich, beruflich oder persönlich) zusammensetzen. Und hier ist auch schon der Hase im Pfeffer!

Im Großen und Ganzen gehe ich hier auf Auktionen von Privatverkäufern ein.

Nicht jeder kennt die vielfältigen Versandmöglichkeiten, aber das ist das A und O! Zugegebenermaßen kann man zu Hause nicht 100% die Maße überprüfen und zwischen Großbrief (1,45 €, bis zu 2 cm dick und 500 g, JAWOHL!) und  Maxibrief (2,20 €, bis 5cm dick und 1000 g, WIRKLICH!) unterscheiden, aber man bekommt ein Gespür. Und eine Haushaltswaage hat jeder. Alternativ bieten sich Warensendungen: bis 50 g für 70 Cent und bis 500 g und 15 cm (!) dick  für 1,65 € an.

Ich hatte vor langer Zeit ein Baby-Dreieckstuch (Spucktuch) nach dem Erhalt nachgewogen, es waren mitsamt Umschlag 39 g, bezahlt hatte ich für Porto und Versand (damals aus Unwissenheit) 2,50 €! Auf der Warensendung klebten 1,53 € (heute wären es 1,65 €). Auf die Frage, warum so teuer, bekam ich als Antwort: "Die Schaltermitarbeiterin hat auch gesagt, es ginge günstiger, aber du hast ja das volle Programm bezahlt." HALLO?!?

Bei Überzahlungen kann man Briefmarken mit der Sendung mitschicken oder nach der Bankverbindung fragen und zurücküberweisen.

Und 1 € für den vorgebrauchten (!!!) Umschlag!

Umschläge kosten kosten keine Unsummen. Wenn man von einem teuren Anbieter (Firma, die früher das Posthorn als Logo hatte und heute ein Global Player ist) ausgeht, kostet (dort wo ich wohne):

- ein 10er Pack C4 Umschläge (ca. DIN A4 ) 1,99 €                                 - also pro Stück 20 Cent

- ein 5er Pack B4 Umschläge (> DIN A4, Dicke bis 5 cm) 2,79 €              - also pro Stück 56 Cent

- ein 2er Pack Luftpolster (ca. DIN A4) 2,29 €                                          - also pro Stück 1,15 €

Beim Discounter gibt es diese sehr oft günstiger! Für weiteres Verpackungsmaterial bieten sich Tüten (bei jedem Einkauf von Bekleidung bekommt man die Ware eingetütet überreicht) oder ggf. gebrauchte Umschläge an. Selbstverständlich benutzt man nichts, was riecht oder woran Lebensmittelreste kleben oder anderweitig verschmutzt ist. Hinzu kommen noch Musterbeutelklammern (für Warensendungen)

Sich den Weg zur Post bezahlen zu lassen, finde ich sehr vermessen. Meist reicht ein Briefkasten oder die Post liegt auf dem Weg. Natürlich weist man in der Auktion auf spezielle Versandtage (z. B. "Versand nur dienstags und freitags") hin, und das nimmt einem niemand übel, wenn Kosten reduziert werden!

Bei Päckchen nd Paketen findet sich meist ein Karton, der, gut verklebt, seine Dienste genauso wie ein neu erworbener tut! Auch den verklebten Meter Tesa mit 50 Cent zu berechnen ist meiner Meinung nach zuviel des Guten für einen Verkäufer. Bei Füllmaterial sollte man bei lecht zerbrechlichen Gegenstäden angemessen verpacken (das kostet - Luftpolsterrolle, Styropor oder spezielles Einschlagpapier). Ansonsten, z. B. bei Klamotten, tut es wieder eine Tüte, evenuell Zeitungspapier (aber Achtung: Druckerschwärze!).

Eine weitere Unsitte ist, Einschreibegebühren "zu verkaufen". Der Text in einem Angebot las sich wie folgt: "unversichert 2,00 €, versichert als Einschreiben + 2,55 €" Davon bekommt die Post 2,05 €. Wer bekommt die 50 Cent?!?

Auf jeden Fall lohnt es sich nachzufragen, wie sich die Versandkosten zusammensetzen und ob es günstiger geht, mehr als "nein" sagen kann der Verkäufer nicht - und es doppelt ärgerlich ist, wenn man doch mitbietet, Auktion gewinnt, Ware erhält und merkt, dass es doch gegangen wäre: "Sch..., der war nur zu faul auf mich einzugehen.", " Meinem Vorschlag wurde gefolgt, aber das Mehrporto hat er/sie kassiert!" Kaum jemand der solches Verhalten negativ bewertet, aus Angst vor Rachebewertungen. Ich zähle mich auch dazu. ie Detailbewertung spielt dabei kaum eine Rolle, positiv bleibt positiv.

Wann schreibt jemand einen Ratgeber zu Bewertungen und entschlüsselt die Bewertungskommentare (wie beim Arbeitszeugnis)???

An Porto- und Versand sollte kein Privatverkäufer verdienen. Bei gewerblichen Verkäufern sieht die Welt manchmal anders aus, sie leben vom Verkauf oder stellen Personal, das bezahlt werden muss. Aber auch hier sollte ein bestimmtes Maß nicht überschritten werden.

Mischkalkulationen sollte man skeptisch gegenüber stehen. Der Anbieter drückt sich durch das ggf. zu geringe Startgebot um Einstellgebühren, und durch wenige Bieter um Verkäuferprovisionen. Der Gewinn wird anderweitig erzielt. "Steuer"hinterziehung bei ebay...

Ich möchte niemandem zu nahe treten. Es möge sich niemand angegriffen fühlen. Dieser Text spiegelt meine Meinung wider, kann als Anregung oder Bestätigung gesehen werden. Es liegt mir fern, Vorschriften zu unterbreiten. Jeder ist für sein Handeln selbst verantwotlich und ich übernehme keine Haftung für o. g. Text und seinen Konsequenzen!

Viel Spaß bei ebay!

 

 

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