Jura Impressa S7/S9 - Ein leckerer Schluck Luxus.

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Wir haben uns die Jura Impressa nun vor gut zwei Monaten gekauft. Nun möchte ich meine Erfahrungen mit diesem Gerät weitergeben.

Enttäuscht war ich von der Bedienungsanleitung. Diese ist lückenhaft. Wer  sich eine Kaffeemaschine für 1000.-EUR kauft ist - denke ich - vorsichtig mit dem Gerät und möchte nicht gleich beim ersten in Betrieb nehmen Schaden am Gerät verursachen. Deshalb war ich verwundert, wie man unter dem Ausfluß ein großes Glas für Latte Macchiato drunterstellen soll.

 LÖSUNG: Man kann den gesamten Mittelteil nach oben schieben. Das muß einem doch gesagt werden ! Auch wie so eine Kaffeespezialität am besten ins Glas kommt wäre für einen Anfänger ganz interessant.

Nach einigen Versuchen habe ich rausbekommen, daß es am besten ist, das gesamte Glas mit Milchschaum zu füllen. Danach einfach den Espresso drauf. So schiebt sich der Kaffee zwischen die Milch ( auch wenn man nur schäumt entsteht genug Milch für unten) und dem Milchschaum. Hierdurch entsteht der optisch so schöne Latte Macchiato.

Auch die Reinigung für die Milchdüse kommt in der Bedienungsanleitung zu kurz. Auch hier gilt ja man will nichts kaputt machen. Außer mit einem Bild ist das zerlegen der Schaumdüse nicht weiter beschrieben. Jedoch ist gerade hier eine gründliche Reinigung - am besten täglich - nötig. Schließlich soll der Kaffeegeschmack ja nicht durch saure Milch verdorben werden.

Also nicht zaghaft! Runter mit dem Ding. Die Düse ist nur aufgesteckt. Oben bißchen halten, beim Gummi mit leichten hin und her einfach ziehen. Jetzt ist die Düse unten. Den Einsaugschlauch rausziehen, Die verchromte Düse runterziehen. Nun gilt es den Gummi von der Hülse rauszudrücken. Gerade dies ist wichtig, denn darin sammelt sich doch einiges an Milch, was irgendwann richtig fest wird. Nach der Reinigung unter heißen Wasser den Gummi wieder in die Hülse stecken. Damit das gesamte Teil nachher wieder leicht an die Maschine zu stecken ist, geht es besser wenn sie oben den Gummi noch etwas rausschauen lassen und erst an der Maschine selbst durch hin und her drehen diese wieder bündig machen damit der gesamte Gummi wieder in der Hülse ist und unten bündig abschließt.

Hört sich kompliziert an, mit der Zeit werden sie jedoch eine gewisse Routine entwickeln und das ganze geht ziemlich schnell.

Jedoch müssen sie auch ihre Maschine immer wieder abwischen, da beim Schäumen schon ziemlich viel gespritze entsteht und wenn schon so eine Maschine soll sie ja auch gut ausschauen. Das Auge trinkt ja mit.

Das Auffüllen des Wassertanks ist einfach. Schön ist auch, daß man einfach heißes Wasser oder heiße Milch rauslassen kann.

Die Einstellmöglichkeiten sind vielseitig und hier ist die Bedienungsanleitung auch sehr hilfreich. Durch das Menü werden sie gut geführt.

Ob sie Geld sparen wenn sie sich für einen Kaffeevollautomaten entscheiden im Vergleich zu den Pad-Automaten weiß ich nicht. Viel wird es aber wenn nicht sein. Der Kaffee ( ganze Bohnen) kostet schon mal mehr als ein normales Pfund Kaffee. ( OK, im Vergleich zu den Pads kommen sie mit ganze Bohnen günstiger) Zudem werden sie natürlich angehalten, Entkalker, Wasserfilter, Reinigungstabletten für Kaffeefett und Reingigungsmittel für Milchfett und was weiß ich noch zu kaufen. Und die Anschaffung ist ja auch nicht gerade billig.

Was aber aufjedenfall nicht abzusteiten ist, ist: DER KAFFEE SCHMECKT KLASSE!!

und er ist auf Knopfdruck da ( Je nachdem welches Energiesparprogramm sie gewählt haben).

Es ist halt ein feiner Schluck Luxus!

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