Julius Caesar, Jeremy Sisto, Richard Harris, Single DVD

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Julius Caesar (Uli Edel, Jeremy Sisto, DVD), - historisch 100% korrekt oder ... wen interessiert denn das

Julius Caesar" ist unbestreitbar mit das beste, - dh. verglichen mit den Möglichkeiten, wie z.B. ein gerigeres Budget usw., die hier ausgeschöpft wurden, was ich in den vergangenen Jahren gesehen habe. Gerade die eher, international gesehen oder besser aus Sichtweise Hollywood's, unbekannteren Schauspieler überzeugen hier z.T. um Längen besser als in anderen Verfilmungen zu diesen oder änlichen Themen.

Allen voran Heino Ferch in der Rolle des Vercingetorix liefert hier eine weitaus bessere schauspielerische Leistung ab als beispielsweise Christopher Lambert es bei "Druids" gelungen ist. Auch von Tobias Moretti hat man schon bedeutend schlimmeres gesehen (seine Hitler - Darstellungen bei "Speer und ER" waren ja fast schon schlechter als die Robert Carlyle's, - "Trainspotting", "Ravenous - friss oder stirb", bei "Hitler - der Aufstieg des Bösen").

Ebenso waren u.a. Christopher Walken und Richard Harris ganz klar richtige Wahl. Und für ein Ausnahmetalent wie Regisseur Uli Edel ("letzte Ausfahrt Brooklyn") ist dieser Film für einen historischen Streifen erstaunlich gut geraten. Denkt man da beispielsweise nur an Oliver Stone's aktuelles Desaster mit "Alexander".

Änlich wie bei den TV Produktionen " Atilla der Hunne" oder "Napoleon" mit einen sehr, - dh. von der Statur und charakterlich gesehen, überzeugenden Christian "Klavier" ;-) stören mich Un, - bzw. Halbwahrheiten, künstlerische Freiheiten oder gewisse Geschichtsklitterungen hier nicht im gerinsten.

Auch die hier dargestellte Behauptung, Julius Caesar hätte womöglich an Epilepsie gelitten, sei dabei einfach mal so dahingestellt.

Darsteller sind größtenteils sehr überzeugend wenn eben auch nicht alle sehr namenhaft, Schlachtszenen, Landschaftsaufnahmen und Dekorationsaustattungen gut gemacht. Was gibt es da eigendlich noch übertrieben zu bemängeln. Wenn sich immer und vollständig an die meistens gerade noch halbwegs bekannten Fakten gehalten würde, bräuchten ja nur noch sterile Dokumentationen (auch bekannterweise nicht immer fälschungssicher) verfilmt werden.

Nicht immer gleich zuviel erwarten oder hinein interpretieren, einfach nur erstmal möglichst entspannt und unvoreingenommen gut unterhalten lassen und hinterher bei geweckten Bedarf die einschlägigen Quellen durchforsten.
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