Join the dark side: Gothic-Schmuck online kaufen

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Die Gothic-Kultur als Ausdruck eines Lebensstils

Die Gothic-Kultur ist noch nicht sehr alt. Gerade einmal auf drei Jahrzehnte Geschichte kann sie zurückblicken. Ihre Ursprünge sind sehr eng mit der Dark-Wave-Bewegung verbunden, diese verbreitete sich in Westeuropa und Nordamerika. Die Anhänger dieser Bewegung orientierten sich vom Stil her an ihren musikalischen Vorbildern, zu denen zum Beispiel die Bands The Cure und Joy Division zählten. Auch die Vertreter der Stilrichtungen von Ethereal, Electro Wave und Cold Wave gehören zum Umfeld der Gothic-Szene. Den Schwerpunkt stellt jedoch der Gothic Rock dar. Auch die Mode wurde von den Musikern sehr stark beeinflusst. Das gilt sowohl bei der Kleidung als auch beim Schmuck, beim Make-up und den Frisuren.

Die markanten Kennzeichen der Gothic-Mode

Die Gothic-Mode orientiert sich an dem, was in der Vergangenheit einmal als chic galt. Vor allem das Mittelalter macht hier großen Einfluss geltend. Wenn Sie einmal darauf achten, welche Stücke beispielweise als Gothic-Halsketten Verwendung finden, werden Sie schnell dahinterkommen, dass so manches Collier von den Dimensionen her dem Halsschmuck der königlichen Familien Konkurrenz machen könnte. Allerdings steht hier als Material nicht Gold im Vordergrund, sondern es werden Silber – möglichst nachgedunkelt und gealtert - und Edelstahl bevorzugt. Besonders gern wird der Silbereffekt mit schmückenden Elementen in den Farben Rot und Schwarz kombiniert. Dass die Farbe Schwarz so im Mittelpunkt steht, liegt daran, dass in der Gothic-Szene ein enger Bezug zum Thema Vergänglichkeit vorhanden ist.

Die bevorzugten Motive beim Gothic-Schmuck

Bei den Designs und besonders beim Halsschmuck erfreut sich das Pentagramm großer Beliebtheit. Es kann in schlicht silberner Form mit matten oder glänzenden Oberflächen als Anhänger zum Einsatz kommen. Aber auch fein verzierte Pentagramme mit verschiedenen Schriftzügen werden in der Gothic-Szene gern als schmückende Elemente eingesetzt. Wenn Sie nicht auf den ersten Blick erkennen lassen möchten, dass Sie ein Pentagramm am Hals tragen, bekommen Sie sogar Varianten, die eher den von Seeleuten früher verwendeten Windrosen ähnlich sind. Dass das Pentagramm heute allgemein als ein „Zeichen des Bösen“ gilt, ist übrigens einem amerikanischen Horrorfilm zuzuschreiben, der im Jahr 1989 unter dem Titel „Die Macht des Bösen“ in die Kinos kam.

Gothic-Ohrringe – Welche Varianten sind beliebt?

Möchten Sie sich szenetypische Gothic-Ohrringe kaufen, haben ebenfalls einige Symbole Hochkonjunktur. Dazu zählen zum Beispiel Schlangen. Sie werden häufig nicht als klassische Anhänger ausgeführt, sondern „wickeln“ sich um das gesamte Ohr herum. Ein markantes Merkmal der Schlangen ist der abgeflachte Kopf in Dreiecksform. Als Materialien werden auch hier Edelstahl und Silber bevorzugt, wobei aber auch Varianten in Gold oder einem Mix aus verschiedenen Materialien zu bekommen und üblich sind. Auch Blumenmotive und Tiere wie Schmetterlinge gehören zum Ohrschmuck der Gothic-Szene. Hinzu gesellen sich kettenförmige Varianten, bei denen ein Ende in die üblichen Ohrlöcher gesteckt und das andere Ende am oberen Teil des Ohrs festgeclippt wird. Diese Ketten wirken deshalb so auffällig, weil sie mit einer Vielzahl von winzigen Anhängern ergänzt werden. Kegelchen, die auf den ersten Blick an die Klingen mittelalterlicher Schwerter erinnern, sind dabei weit verbreitet. Auch Sterne und Kreuzchen gehören zu den Anhängseln, mit denen die Ohrkettchen kombiniert werden können.

Gothic-Armbänder – Welche Besonderheiten haben sie?

Auch für Gothic-Armbänder sind Silber und Edelstahl als Material sehr beliebt. Aber auch Hämatit und Gold kommen zum Einsatz, weil sich damit interessante optische Effekte erzielen lassen. Rosen und Totenköpfe sind die traditionellen Motive, die bei den Armbändern für Anhänger der Gothic-Szene mit großer Häufigkeit verwendet werden. Eine Besonderheit in dieser Rubrik stellen die Gothic-Armbänder dar, zu denen gleich noch zwei Ringe für die Finger mit dem gleichen Motiv gehören. Sie werden durch Ketten direkt mit dem Armband verbunden. Auch breite Armbänder aus schwarzem Leder mit großen Schnallen gehören zum üblichen Bild beim Gothic-Schmuck. Sie erinnern auf den ersten Blick an die Dinge, die im Mittelalter zum Fixieren der Delinquenten bei Bestrafungen verwendet worden sind. Bevorzugt wird dabei Echtleder mit glänzenden Oberflächen in Kombination mit silberfarbenen Spangen.

Gothic-Fingerringe – Was ist in der Szene beliebt?

Auch die Fingerringe spiegeln beim Design die typischen Motive der Gothic-Szene wider. Anstatt eines Edelsteins ziert oft ein filigran ausgeführter Totenkopf den zumeist ziemlich breiten Reif. Auch Drachenkrallen gehören zum traditionellen Bild beim Gothic-Schmuck. Dabei kann der Drache als Ersatz für einen Stein verwendet werden oder der Ring ist insgesamt so gestaltet, als werde der Finger von einer Drachenkralle umschlungen. Auch Pentagramme und Kreuze als zierende Elemente kommen bei den Fingerringen sehr häufig vor. Wenn Sie als Gothic-Fan keine schmückenden Schnörkel mögen, können Sie auch gern einmal zu einem schlichten Edelstahlring greifen, bei dem auf jegliche Verzierungen verzichtet worden ist. Hier bieten sich auch Ringe an, die in der Bikerszene als Schmuck weit verbreitet sind.

Der passende Gothic-Schmuck für die Frisur

Wer sein Outfit komplett im Gothic-Style gestalten möchte, der kommt mit etwas längeren Haaren auch um die Verwendung von passendem Gothic-Haarschmuck nicht herum. Ganz oben auf der Rangliste stehen hier die Teile von Skeletten. So sollten Sie sich beim Betrachten eines Gothic-Outfits nicht wundern, wenn die Frisur von Handknochen in Edelstahl oder künstlich gealtertem Silber geschmückt wird. Aber auch filigrane verspielte Haarspangen, sind sehr beliebt. Hier haben die Motten als Motiv Hochkonjunktur. Allerdings sind sie meistens so fein ausgearbeitet, dass man dabei eher an einen Schmetterling als an den Kleiderschädling denkt. Auch einzelne naturfarbene Knochen werden von Gothic-Liebhabern gern als Schmuck für das Haar getragen. Dabei rangiert beim Styling der Haare selbst die Farbe Schwarz ganz weit vorn, wobei gern einzelne rote Strähnchen im Frontbereich eingearbeitet werden.

Auch der Gothic-Schmuck am Hemd darf nicht fehlen

In der Gothic-Mode ist nicht nur der mittelalterlich wirkende Schmuck beliebt. Auch bei einigen Teilen der Kleidung orientiert man sich an diesen Vorbildern. Rüschenhemden und Hemden mit weiten Pluderärmeln stehen bei den männlichen Fans dieser Szene hoch im Kurs. Doch damals gab es keine angenähten Knöpfe wie heute. Deshalb wurden mit einem Steg verbundene doppelte Knöpfe verwendet. Sie heißen heute Manschettenknöpfe und sind in speziellen Varianten für den Gothic-Fan zu bekommen. Es dominieren die Farben Schwarz und Silber. Auch Manschettenknöpfe aus Edelstahl kann der konsequente Verfechter der Gothic-Mode und des Gothic-Schmucks zum Fixieren seiner Hemdsärmel kaufen. Wenn Sie sich ein besonderes optisches Highlight gönnen möchten, wählen Sie nicht die klassischen quadratischen oder rechteckigen Manschettenknöpfe mit abgerundeten Ecken, sondern greifen zu fein ziselierten Kreuzen oder Totenköpfen.

Auch der Rest der Kleidung muss passen

Gothic-Gürtel – der modische Pfiff für Hemden, Blusen und Kleider

Sehr willkommen bei Gothic-Fans sind Gürtel in Kettenform. Als Materialien punkten auch hier Altsilber und Edelstahl. Manche Frauen tragen zu langen Blusen und Kleidern gern etwas längere Gürtel, die eine rein schmückende Funktion haben und vorn v-förmig herabhängen. Ebenfalls eine besondere Variante für die weiblichen Fans der Gothic-Mode sind die Stretchgürtel, von denen einige Modelle auf den ersten Blick den Eindruck einer Korsage erwecken. Riesige zierende Schnallen sorgen hier für einen Blickfang. Pluspunkte sammeln in der Gothic-Szene breite schwarze Ledergürtel, wobei hier das Augenmerk den Schnallen gilt. Silberne Skelett-Hände sind besonders beliebt. Auch die typischen Nietengürtel der 80er-Jahre-Mode sind unter den Gothic-Anhängern weit verbreitet.

Offene Schuhe als Gothic-Freak nicht ohne Schmuck tragen

Wenn Sie als Mädchen oder Frau den Gothic-Style von Kopf bis Fuß pflegen möchten, dann sollten Sie sich zum offenen Schuhwerk im Sommer unbedingt eine Fußkette gönnen. Reißverschlussartige Gebilde werden dabei genauso angeboten wie Schlangenmotive. Auch den Spikes ähnliche Fußketten sowie Kettchen mit Kreuzanhängern und Totenkopfanhängern können Sie tragen. Inzwischen haben Gothic-Fans auch die Knöchelbänder mit kleinen Glöckchen für sich entdeckt, so wie sie typischerweise beim orientalischen Bauchtanz verwendet werden. Edelstahlkettchen mit tropfenförmigen Anhängern und Sternchen wären eine mögliche Alternative, wenn Sie sich nicht sofort als hundertprozentiger Gothic-Fan zu erkennen geben möchten. Solche neutralen Kettchen werden auch im beruflichen Umfeld inzwischen problemlos akzeptiert. Etwas anderes ist es mit den ständig sichtbaren Tätowierungen, wenn man nicht gerade Schauspieler ist und wie bei Abby Sciuto in Navy CIS in ihrer Rolle die Gothic-Neigung mit zur Geltung kommen soll.

Was bei Gothic-Freunden noch beliebt ist

Bei den Anhängern der Gothic-Kultur steht hochwertige Kleidung im Mittelpunkt. Lieber verzichtet man auf ein paar Teile, als dass man sich Stangenware kauft. Frauen tragen gern lange Kleider und Röcke. Dabei wird genau wie im Mittelalter die Figur mit Korsetts betont. Dabei sind die Korsetts mit zierenden Schnüren genauso beliebt wie die Modelle mit eingearbeiteten Stäben. Bei den Röcken stehen Varianten mit mehreren Lagen schwerer Stoffe auf der Beliebtheitsliste weit oben. Auch kommt hier oftmals schwarzer Tüll als oberste Lage zum Einsatz. Bei der Festkleidung können Sie zu den typischen Accessoires der adeligen Damen im Mittelalter greifen. Vom Sonnenschirm aus schwarzer Spitze bis hin zur Handtasche aus schwarzem Samt ist hier alles denkbar. Auch bei den Schuhen steht die Farbe Schwarz im Fokus.

Herren tragen gern auch im Sommer Stiefel. Sie sind häufig sehr elegant und erinnern vom Zierrat her an hochwertige Cowboystiefel, bei denen Elemente wie die Sporen weggelassen und durch silberne Schnallen ersetzt worden sind. Als Schnallen punkten auch hier die Skelett-Hände sowie Kreuze, Pentagramme und Sterne. Männliche Vertreter der Gothic-Szene hüllen sich gern in lange Mäntel, wobei Modelle mit einem lang gezogenen Revers bevorzugt werden. Aber auch moderne Kleidung wie T-Shirts ist in der Gothic-Mode nicht tabu. Wer hier dem Style treu bleiben möchte, achtet darauf, dass die praktische Oberbekleidung farblich auf Schwarz, Weiß und Rot beschränkt ist. Bei den Aufdrucken stehen wieder die bereits mehrfach aufgezählten Symbole im Mittelpunkt.

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