John Sinclair - Mörder aus dem Totenreich (Jason Dark)

Mag ich anklicken, wenn dieser Ratgeber hilfreich war

Das Gute zuerst: Der 2. Roman ist besser als der erste. Besser geschrieben, spannender, angenehmer zu lesen. Temporeich und mit im Vergleich zur Nacht des Hexers verbesserten Dialogen führt Jason Dark durch die erste Hälfte des Romans. Dass John mit Bill ein Partner zur Seite gestellt bekommt, wirkt sich positiv aus. Durch die Dialoge wird John auch endlich etwas mehr charakterisiert, was im 1. Roman ja noch komplett vernachlässigt wurde. Als John und Bill in Hälfte 2 jedoch in Gefangenschaft des Herrn der Toten geraten, sinkt die Qualität spürbar. Auf dem Papier ist nun zwar mehr los, doch die ganzen actionlastigeren Passagen finde ich persönlich vollkommen uninteressant. Hinzu kommt: Die Geschichte um den Herrn der Toten ist zwar deutlich interessanter als die von Professor Orgow, doch bleiben Logik und gesunder Menschenverstand nur allzu oft auf der Strecke. Dass alle Teilnehmer der zweiten Expedition sterben, spricht nicht gerade für die Qualität von John als Inspektor. Und dass sich Jane und Bill kurzerhand ineinander verliebt haben? Hanebüchen. Ebenso der Flugzeugabsturz, denn meines Wissens bringen ein paar Kugeln, die die Außenwand durchschlagen, allein noch kein Flugzeug zum Absturz. Warum dann am Ende auch alle, nur nicht Bill und John, unter dem Einfluss des Toten-Herrn stehen, entzieht sich auch jeder Nachvollziehbarkeit. Das Motiv vom "netten" Herrn ist übrigens schon wieder Rache - hatten wir bei Orgow doch auch schon.   Aufgrund der interessanten ersten Hälfte der Bessere der beiden ersten JS-Romane, in der zweiten Hälfte wurde es dann allerdings allzu konfus. (von der GK Seite)

Lesedatum: 14.09.2008

Schlagwörter:

Sinclair

Bill

John

Dark

Möchten Sie Ihr Wissen weitergeben? Erstellen Sie Ihren eigenen Ratgeber… Verfassen Sie einen Ratgeber
Weitere Ratgeber erkunden