Japanischer Ahorn: Das sollten Sie als Gärtner über den Exoten wissen

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Japanischer Ahorn: Das sollten Sie als Gärtner über den Exoten wissen

Der Japanische Ahorn zählt zu den beliebtesten Ahorn-Arten und das hat einen guten Grund: Im Herbst erstrahlen seine Blätter in den schönsten Orange-, Gelb- und Rottönen. Ein weiterer Vorzug des Japanischen Ahorns ist neben dem malerischen Wuchs auch, dass er sich vielfältig einsetzen lässt. Kein Wunder also, dass der Japanische Ahorn längst auch außerhalb der japanischen Landesgrenzen zahlreiche Bewunderer gefunden hat.

 

Wissenswertes zum Japanischen Ahorn

Wie der Name schon vermuten lässt, liegt das natürliche Verbreitungsgebiet dieser Ahorn-Art in Japan. Den Japanischen Ahorn gibt es als kleinen Baum oder auch Strauch. Unter idealen Bedingungen kann der Japanische Ahorn allerdings bis zu zehn Meter hoch werden. Zu den bekanntesten Arten des Japanischen Ahorns zählt Acer japonicum, der Rote Schlitzahorn sowie Acer palmatum, auch Fächer-Ahorn genannt, den es auch als Bonsai-Version gibt. Generell gibt es aber über 400 Sorten. Im April und Mai bildet der Japanische Ahorn kleine Blüten, im September reifen dann kleine Früchte heran. Der Japanische Ahorn wird aufgrund des dekorativen Wuchses und der tollen Herbstfärbung auch gerne als Ziergehölz genutzt. Den Japanischen Ahorn gibt es in großer Auswahl bei eBay.

 

Der ideale Standort für den Japanischen Ahorn

Ein gut gewählter Standort ist auch für den Japanischen Ahorn von großer Bedeutung. Die verschiedenen Ahorn-Arten haben mitunter recht unterschiedliche Ansprüche an ihren Standort. Während einige Sorten pralle Sonne vertragen, benötigen andere wiederum einen lichtschattigen oder gar schattigen Platz. Weiterhin sollte der Japanische Ahorn einen möglichst windgeschützten Platz erhalten, da die Blätter ansonsten in Mitleidenschaft gezogen werden können. Gerade zu Beginn können an den Blättern auch Verbrennungen entstehen, was sich aber mit der Zeit gibt. Was den Boden betrifft, so sollte dieser locker und durchlässig sowie sauer bis neutral sein. Der Japanische Fächerahorn lässt sich übrigens auch gut als Kübelpflanze nutzen und kommt somit auch für Balkone und kleinere Gärten infrage.

 

Tipps zur Pflege des Japanischen Ahorns

Wenn der Japanische Ahorn den richtigen Standort erhält, ist er an und für sich recht pflegeleicht. Im Sommer sollte er kräftig gewässert werden, an besonders trockenen und heißen Tagen am besten morgens und abends. Allerdings ist auf einen guten Wasserabfluss zu achten, damit sich keine Staunässe bildet, die verträgt der Japanische Ahorn nämlich schlecht. Es reicht, wenn er einmal im Jahr mit einem Depotdünger versorgt wird. Generell muss man den Japanischen Ahorn kaum schneiden, lediglich die abgestorbenen Äste können entfernt werden. Bei starkwüchsigen Arten können die Triebspitzen im Juni oder Juli eingekürzt werden, abgestorbene Triebspitzen kann man ebenfalls herausschneiden.

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