Jabberwocky, Terry Gilliam, Michael Palin, Terry Jones

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Jabberwocky (DVD), - Regisseur Terry Gilliams unterschätzte "Soloprojekte" ...

Fakt ist, wer Monty Python Filme mag, hat sich sicherlich auch die späteren Terry Gilliam Filme ("Brazil" wird hier von vielen unverdienterweise ebenso verkannt) angesehen. Nicht erst (wie heutzutage bei den "neueren" Fans) seit "12 Monkeys". Und nur, weil dabei - dh. bis bis auf die wenigen Ausnahmen - die tatkräftige Unterstützung der restliche Monty Python's fehlte, - ist das noch lange kein Grund für eher haltlose oder ungerechtfertigte Kritiken.

Wem hier vielleicht nur noch "Time Bandits" oder "Münchhausen" gerade noch so gefallen hat, der hat eben schlicht nichts übrig für anspruchsvollere Werke von diesem Ausnahmetalent, - ganz simpel.

Klar, - ist die Handlung bei "Jabberwocky" stellenweise langatmiger als es einige durch die MPFC - Filme gewöhnt sind. Und auch manche Gags kommen etwas lauer rüber. Im großen und ganzen ist dieser Film aber durchaus als "ungewöhnlich" (verglichen jedenfalls, - mit vielen heutigen Möchtegern Komödien) zu bezeichnen. Und für die damaligen Möglichkeiten (wie z.B. ein viel geringeres Budget usw.) auch einer der besseren.

Legendär und spektakulär beispielsweise hier die Idee, ein Ritterturnier durch Versteckspiele zu entscheiden. Oder einen durchgeknallten, - als völlig absurd ein Bettler sich in seine Nähe verirrt ... Zitat: "steh' auf, du machst dir ja deine Lumpen ganz dreckig") König zu zeigen, der in einem höhlenartigen, - baufälligen Schloss wohnt. Sowie die Kampfszenen gegen den primitiv, - dennoch ganz gut gemachten Jabberwocky am Schluß des Films.

Fazit: nicht nur was für richtig hargesottene Fans, - gehört einfach in jede Terry Gilliam / Monty Python - DVD Sammlung.
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