Ist eine Stihlmotorsäge das non plus ultra?

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bei der Vielzahl der angebotenen Kettensägen fällt mancheinem beim kauf einer Säge die Wahl nicht leicht, teils aus Unwissenheit, teils entscheidet der Preis über einen Kauf.

Ich habe mich vor 35 Jahren entschieden, Stihl Motorsägen zu kaufen und arbeite heute noch damit, damals war Stihl die Säge schlechthin. Heute gibt es viele namhafte Hersteller von Kettensägen, die einer Stihl nichts nachstehen, abgesehen von Billigimporten/Herstellern. Hier sollte man die Finger von lassen, Mängel an Sicherheit und Beschaffung von Ersatzteilen, seien hier am rande bemerkt.

Nun besitze ich mittlerweile mehrere Stihl-Motorsägen, angefangen von einer Starkholzsäge bis zur kleinen 180 ziger. Alle Sägen laufen gut, werden gepflegt und gereinigt. Trotzdem kommt es häufig ( ein bis zwei mal im Jahr ) vor, dass eine meiner Sägen einen Kolbenfresser hat. Auf Anfrage bei Stihlvertretungen wie es kommt, dass nach ca. 1000 Betriebsstunden ( oder eher ) ein Kolbenfresser auftritt, sind die Antworten recht einfach, nämlich kein richtiges Mischungsverhältnis oder es liegt an der Pfege und Wartung. Keine dieser Auslöser kommt bei mir in Betracht, ich verwende alle Komponenten von Stihl und die Pflege und Wartung wird von mir oder einer Fachwerkstatt durchgeführt. Bei einer Reperatur z.B. 180 ziger lohnt der Aus/Einbau eines Kolben/Zylinders nicht, bei einer 441 oder 260 ziger liegen die Kosten über 200,- Euro, wenn man dann noch mehr als 1000 Betriebsstunden im Jahr mit einer oder mehreren Sägen arbeitet, sind die Reparaturen vorgegeben. ich habe mittlerweile die Erfahrung gemacht, dass ältere Sägen nicht mit dem Mischungsverhältnis 1:50 sondern mit 1:25 besser laufen, aber auch bei neuen Maschinen verwende ich liebe einen Tropfen mehr Öl als notwendig, sie qualmen ein bischen mehr, halten aber länger. Der Nachteil ist, man muss den Auspuff gelegentlich reinigen, weil dieser schneller verrußt und die Leistung dann nachlässt. Auch soll der Luftfilter nicht täglich gereinigt werden, der darf ruhig, bis zu einem gewissen Grad,  zu sitzen. erst wenn die Leistung der Säge nachlässt sollte man den Luftfilter reinigen, dabei aber ausbauen, nicht mit Druckluft durchpusten, denn dann werden Schmutzpartikel in den Vergaser gebracht.

Nun kann ich hier nur von Stihlsägen Erfahrungen wieder geben, sicher ist nur, das m.E. die Qualität nachgelassen hat. Vom Hersteller aus sollte man auf Sachen wie Griffheizug etc. verzichten, denn wer, auch im Winter, mit einer Kettensäge arbeitet, braucht keine Heizung dem wird warm genug. Das sind Dinge die nur Geld kosten und nichts bringen. Interessant wären auch Erfahrungen von Anderen, die mit Stihl, oder einer anderen Marke arbeiten.

Rudolf 9670 ( privat )

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