Ist ein Vielseitigkeitssattel sinnvoll?

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Das hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Zunächst die Frage, welche Disziplin der Reiter vorzugsweise reiten möchte.
Wer mit seinem Pferd dressurmäßig arbeitet, und ab und an ins Gelände einen Ausritt macht, der äre mit einem Dressursattel in der Regel am besten bedient.
Der Sattel ist für das Dressurreiten konzipiert und unterstützt hier den Sitz des Reiters.
Auch im Gelände bieten  die modernen Dressursättel eist genug Halt.
Außerdem ist das Reiten mit langen Bügeln bei längeren Ritten schlicht bequemer.
Bei der Working Equestion, den Wanderreitern, den Westernreitern etc. also bei Reitweisen, die längeres Sitzen im Sattel beinhalten, sind immer lange Bügel und ein entspannter Sitz vorgesehen.
Wer überwiegend Springt, aber auch dressurmäßig arbeiten will, wäre vieleicht mit einem VSS also Vielseitigkeit/Schwerpunkt Springen besser bedient.
Evtl. sollte man auf Modelle mit Klettpauschen zurückgreifen.
Die hinteren Pauschen/Springklötze für die Dressurarbeit abnehmen und die vorden etwas weiter zurück anbringen.
Wenn die Pausche beim Dressursitz zu weit vorne angebracht ist, neigt der Reiter dazu, sein Bein zu weit nach vorn zu strecken.
Wer beide Disziplinen, also Springen und Dressur wirklich richtig ausüben will, sollte sich mit dem Gedanken anfreunden, sowohl einen Dressur, als auch einen Springsattel anzuschaffen.
Die Tour de france wird schließlich auch nicht mit einem Hollandfahrad bestritten.
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