Iseki John deere Kubota Hako Kleintraktoren und weitere

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Hallo Zusammen,

es wird ja sehr viel über das Thema "Kleintraktoren-Kompakttraktoren" diskutiert und veröffentlicht. Man findet hierbei auch immer wieder "Markenenthusiasten" die unbedingt Ihrer Marke treu sind und diese auch entsprechend favorisieren. Dies stimmt jedoch leider mit der Wirklichkeit nicht immer überein!!! Geht man an die Sache einmal rein realistisch, unvoreingenommen und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten an,- so ergeben sich plötzlich ganz andere Gesichtspunkte/Entscheidungshilfen, die man nach vor genannter Methodik nicht gedacht hätte. Wahrscheinlich wird der Platz für meinen Kommentar hier nicht ausreichen,- ich versuche es dennoch einmal.
Da wird über die Vorteile von z.b John Deere Traktoren gesprochen da diese Maschinen das NON PLUS ULTRA bei den Kleintraktoren darstellen. Richtig ist nach meinem Kenntnisstand vielmehr, das diese Traktoren über die gleiche Technik wie Hako und Yanmar-Traktoren verfügen. Einzig eine evt. höherwertige Verarbeitung (Kabinenlärmdämmpaket, Design oder ähnliches) bilden hier den Unterschied. Da Frage ich mich, warum ich anstelle des doch recht teuren John Deere in der Anschaffung nicht auch gleich einen Yanmar oder auch Hako kaufen soll. Die Technik dürfte die gleiche sein. Nach meiner Erfahrung gibt es jedoch auch noch eine deutlich bessere Technik in diesem Segment,- und diese heißt ISEKI.
Wir haben neben vor genannten Schleppertypen seit nunmehr 2,5 Jahren einen Iseki 3215 TM bei uns im Einsatz. Das Fahrzeug hat Allrad, einen 3-Stufen Hydrostat  im Fahrantrieb Diffsperre, Servolenkung, Softzapfwellensoftantrieb, Servolenkung..... und und und ..........und arbeitet an einem 1,20 Meter Mulchmähwerk mit Auffangeinrichtung. Kenner wissen beim "Stichwort" Mulchmähwerk wie "Schwer" der Traktor hier arbeiten muß. Das ist für die Maschine Höchstleistung. Dennoch arbeitet der Iseki bisher (1390 Betriebsstunden) absolut störungsfrei. Kein Oelverlust oder Oelverbrauch,- keine Überhitzung (auch nicht bei Stundenlangem Mähen in 1,20 Meter hohem Material) keine Undichtigkeiten......egal wo!.  Oelwanne dicht...Zapfwelle dicht (Simmerrring/Wellendichtring).... Hydraulik dicht.....Lenk/Arbeitshydraulik dicht....Motorraum/Einheit absolut dicht. 
Bisher habe ich/wir noch keine Maschine im Einsatz gehabt, die diese Kriterien aufgewiesen hat. Beim Motor handelt es sich um einen "Saugdiesel". Dieser benötigt beim Kaltstart (insbesondere im Winter) eine längere Vorglühzeit. Auf eine ordentlich geladene Batterie sollte man achten........dann springt der Motor auch auf jeden Fall an und verrichtet seinen Dienst anschliessend klaglos. Als Mangel muß das Bremsseil der Handbremse/Feststellbremse angeführt werden. Hier wurde eine  für mein Verständnis zu geringe Seildurchmesserkonfiguration gewählt, ausserdem kann die Seilführung offensichtlich auch nicht unbedingt parallel zum Seilverlauf angebracht sein, was einen vorzeitigen Seilbruch zur Folge hat. Im Prinzip stellt dies eine "Kleinigkeit" dar und ist durch einen versierten Handwerker auch leicht zu beheben.....ist halt im Moment ärgerlich.
Ansonsten kann und muß man über diese Maschine nur Positiv berichten. Das erscheint bisher eine echte Arbeitsmaschine ohne nennenswerte Ausfallerscheinungen zu sein. Hier muß sich ein Yanmar, Hako, oder auch John Deere messen lassen............und dies dürfte schwer sein, oder schwer werden.
In Ausstattung, Qualität, und Zuverlässigkeit ist der derzeit nicht zu Übertreffen.
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