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Intel Core 2 Duo E6850

dog4you
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Heute bekommt man schon für 50 Euro satte CPU Leistung. So teuer ist nämlich der Einstiegs-DualCore von AMD. Bei Intel muss man hier schon etwas mehr auf den Tisch legen. Allerdings mit gutem Grund, schließlich hat man zurzeit was die Leistung je MHz angeht deutlich die Nase vorne. Aber auch die sehr schnellen Modelle profitieren von den niedrigen Preisen, so kostet der neue E6850 gerade Mal knappe 200 Euro. Vor eineinhalb Jahren noch undenkbar, da hätte eine für diesen Zeitraum vergleichbare CPU locker 300 oder sogar 400 Euro gekostet.

Gliederung
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(1) Intel Core 2 Duo E6850
(2) Einbau
(3) Leistung
(4) Fazit

(1) Intel Core 2 Duo E6850
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Der E6850 von Intel ist noch ein Prozessor der aktuellsten Core 2 Duo Generation. Allerdings steht der Yorkfield schon in den Startlöchern, dieser wird erstmals in 45nm produziert. Also noch einmal deutlich verkleinerte Strukturen im Vergleich zu 65nm beim E6850. Im Vergleich zum E6600 oder auch E6700 fällt der neue FSB auf, dieser wurde von 1067 auf 1333 MHz angehoben. In der Realität sollte das einen kleinen Schub bringen, weil die Bandbreite verbessert wird. Für Übertakter liegen die FSBs bei den Core 2 Duos aber schon heute bei über 1800 MHz. Hergestellt wird der Prozessor nach wie vor für den bekannten Sockel 775, allerdings sollte man sich nicht blind darauf verlassen, dass die CPU auch funktioniert. Die Bearlake-Chipsätze sind die ersten offiziellen von Intel, die den neuen FSB supporten. Allerdings geben die Hersteller in der Regel auch die alten Boards frei und veröffentlichen entsprechende Updates. Trotzdem ist natürlich vorher informier angesagt.

Getaktet wird die CPU mit immerhin 3 GHz, auch das dürfte im Vergleich zum E6700 noch einen ordentlichen Schub bringen. Trotzdem ist dieses Upgrade sicherlich nur für die User interessant, die den Prozessor sowieso nicht übertakten werden. Denn auch der E6700 erreicht in der Regel ohne Probleme die 3,8 GHz oder mehr. Beim E6850 teilen sich die beiden Cores einen L2-Cache mit vier Megabyte. Der geteilte Level 2 Cache hat sich als deutlich effizienter als jeweils ein L2-Cache je Core.
Der CPU wird in der bekannten Verpackung ausgeliefert, diese enthält einmal den Prozessor und dann gleich den passenden Kühler mit bereits angebrachter Wärmeleitpaste. Der Kühler besitzt sogar einen Kupferkern, allerdings ist er immer noch vergleichsweise laut. Der E6850 unterstützt die wichtigen Features, wie zum Beispiel die VT-Technik, mit der man mittels VmWare unter Windows ein weiteres Windows emulieren kann, dass ist besonders für Programmierer ein wichtiges Feature und funktioniert mittlerweile hervorragend. Die verbesserte Speedsteptechnologie taktet die CPU herunter, sobald wenig Leistung benötigt wird. Außerdem steht natürlich eine 64-Bit-Architektur zur Verfügung. Man kann sich also ein entsprechendes Windows Vista kaufen.


(2) Einbau
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Der Sockel 775 ist kein Sockel wie jeder andere, denn hier hat Intel sich etwas Besonderes einfallen lassen. Selbst bei den modernen AMD-Prozessoren sind die Pins an der Unterseite der CPU, bei Intel sind sie bereits vor Jahren in den Sockel gewandert, deshalb befinden sich auf der Unterseite der GPU auch nur noch die Kontakte. Auch das Haltesystem musste natürlich entsprechend des Sockels angepasst werden.

Für die Montage der CPU muss man erstmal die Schutzkappe abnehmen. Dieser verdeckt die auf dem Sockel liegenden Pins und schützt sie somit zum Beispiel vor Verschmutzung oder Beschädigungen. Anschließend muss man den kleinen Metallhebel zur Seite zeihen, damit man den Sockel aufklappen kann. Hier wird die CPU entsprechend der goldenen Ecke in den Sockel eingesetzt. Nun kann man den Sockel wieder schließen und mittels des Hebels fixieren. Anschließend bestreicht man die CPU mit einer dünnen Schicht Wärmeleitpaste. Nun gilt es den Kühler einzubauen, Intel sieht hier in der Regel Push-Pins vor, diese werden mit Druck durch vorgebohrte Öffnungen am Mainboard befördert. Beim CNPS 9700 von Zalman muss man aber zum Beispiel das Mainboard ausbauen um an der Unterseite ein Retention-Modul anzubringen.

(3) Leistung
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Unter Windows XP spürt man die Unterschiede zwischen den einzelnen Zweikernprozessoren immer noch kaum. Das sieht unter Windows Vista allerdings ganz anders aus, die Einsteigerprozessoren von AMD und auch Intel kommen hier schon ordentlich ins Schwitzen, während sich der E6850 noch deutlich langweilt.
Bei Grafikkarten sind die Testprogramme mittlerweile klar festgelegt, bei Prozessoren gibt es allerdings noch keinen allgmeinen Standard, aber man kann es schon im Alltag feststellen, nach meinen Spielen muss ich die Fotos generell erst entrauschen, dazu muss jedes Bild per Batch durch Neatimage. Bei über 200 Bildern dauert das locker zwei Stunden. Der E6580 verkürzt die Wartezeit auf unter eine Stunde. Hier merkt man einen deutlichen Unterschied zum X2 4400+ von AMD.

Wer möchte kann sich ja die Demo zu PC-Mark 05 herunterladen und die Werte mit den bei mir erreichten vergleichen. Für die Gesamte Suite wird ein Score von 6915 Punkten verzeichnet. Die reine CPU-Leistung wird mit 7711 Punkten bewertet. Mittels Übertaktung kann man natürlich noch etwas mehr Leistung herausholen, allerdings ist der E6850 hier bei weitem nicht so spendabel wie die Vorgänger. Für einen FSB von 450 MHz sind bereits über 1,5 Volt notwendig.

(4) Fazit
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Man könnte ganz enthusiastisch schreiben, dass man mit dem E6850 einen richtig schnellen Prozessor für den Standardanwender besitzt. Allerdings kann der erfahrene User locker fast 100 Euro sparen, indem er einfach in einen niedrigeren Core 2 Duo mit vier MB Cache investiert, dieser bringt mit Übertaktung genau die gleiche Leistung wie der übertaktete E6850. Momentan würde ich allerdings gar nicht mehr investieren, schließlich steht die nächste Generation in den Startlöchern.

 
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