Institute - Distort Yourself

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Vorweg, ich bin Bush-Fan der ersten Stunde, Objektivität bei diesem Platten-Review ist also nicht angesagt. Ich hab mir die CD vor drei Wochen mit einem etwas mulmigen Gefühl zugelegt da mittlerweile 5 Jahre ins Land gegangen sind, in denen man nichts von Bush oder von Gavin Rossdale gehört hat, außer seiner Beziehungskiste mit Gwen Stefani. Bush ist Gavin Rossdale, Gavin Rossdale ist Bush, Institute ist Gavin Rossdale, ist Bush nun gleich Institute? Das was da seit drei Wochen täglich in meinem Auto dudelt ist für mich das legitime Nachfolgealbum von "Golden State". Keine Ahnung was Gavin Rossdale geritten hat, sich eine komplett neue Mannschaft zusammenen zu würfeln und ihr den Namen Institute zu verpassen. Wahrscheinlich wollte er es einfach nur noch mal wissen. Er zaubert auch diesmal unwahrscheilich eingängige Melodien abseits des Mainstreams, verpackt in einem Soundkleid, das  sich gewaschen hat, "Sixteen Stone" und "Razorblade Suitcase" lassen grüßen. Auch wenn Rossdale sagt, das es ein Gemeinschaftsprojekt ist, trägt das Album doch unweigerlich die Charakterzüge vergangener Bush-Alben. Hier aber ist stellenweise Achterbahn angesagt, aggressive Parts, die nahtlos in emotionale Hooks übergehen und Gavin Rossdale mit seiner charismatischen Stimme versteht es wunderbar, uns für diese Fahrt zu begeistern. Bush ist tod, es lebe Institute. Wer guten Alternativ-Rock immer noch als das beste Überbleibsel der 90er sieht, kam an Bush nicht vorbei und sollte sich dieses Album spätestens zum Geburtstag unbedingt auf den Gabentisch legen. Ich freu mich auf die morgige Autofahrt ;-)
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