Inlineskaten- aber richtig!

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Auf die Rolle gehen

 Inlineskaten - aber richtig!

Was hat vier bis fünf Rollen, wird geschnürt oder verschnallt, kann verdammt schnell werden und ordentlich weh tun, wenn man nicht damit umgehen kann? Na logisch - Inlineskates oder auch Rollerblades genannt. Wer sich auf die schmale "Schiene" unter dem bunten Schnürschuh wagt, liegt seit Jahren voll im Trend oder ziemlich schnell auf der Nase. Denn während die Könner den Adrenalin-Kick auf so genannten "Agressive-Skates" oder "Speed-Skates" längst in der Halfpipe oder auf Rennstrecken suchen, hangelt sich so manch blutiger Anfänger erst mal stundenlang von einem Laternenpfahl zum nächsten. Doch nicht nur aufs Können kommt es an, sondern auch auf die richtige Ausstattung. Deshalb verrate ich euch, worauf ihr beim Skate-Kauf achten solltet, welcher Schuh im Test die Nase vorn hatte und auf welches Zubehör ihr keineswegs verzichten dürft.

Bloß keine Billig-Blades

Statt zum Billigprodukt aus dem Supermarkt solltet ihr lieber zu einen Markenschuh greifen. Schlechtes Material kann zu bösen Unfällen mit ernsten Verletzungen führen. Schon ein instabiler Rahmen verrät im Geschäft die Billig-Blades. "Der Rahmen darf sich nicht biegen lassen, die Rollen sollten eine geriffelte Seite haben und möglichst nicht aus PVC sein, sondern aus 'Polyurethan' ('PU')". "Unter 100 Euro ist kaum ein guter Skate zu bekommen. Einen günstigen Skate aufmotzen lohnt nicht, da gute Rollen und das Kugellager die teuersten Details am Schuh sind."

Anfänger-Glück

Wer noch nie auf Inline-Skates gestanden hat, sollte lieber einen kurzen Einführungskurs absolvieren. Gute Trainer gibt es überall . Hier lernt man die Grundtechniken und vor allem das Bremsen. Wer es langsam angehen lassen will, wählt kleinere Rollen, sie verhelfen zu mehr Stand.

Ins Rollen gekommen

Große Rollen laufen ruhiger und schneller als kleine. Gut für lange Fahrten! Auch die Härte der Rollen spielt eine Rolle. Was sich für glatten Hallen-Boden eignet, ist für unebene Asphaltstraßen nicht die beste Wahl. So haften weiche Rollen besser als harte, kosten aber auch mehr Kraft beim Fahren. Wer schon vor dem Kauf weiß, was er mit den neuen Flitzern am liebsten anstellen würde, kann sich im Fachgeschäft entsprechend beraten lassen. Mittlerweile gibt es neben "normalen" Fitness-Skates auch längst den richtigen Schuh für "Cross", "Stunt", "Hockey" oder "Speed".

Gut gebremst ist halb gewonnen

Wer sich als Inliner in die Öffentlichkeit stürzt, sollte vor allem das Bremsen beherrschen. Findet ihr nicht auch, dass rollende Menschen, die hektisch mit den Armen rudern oder sich nur am Geländer entlang kriechen irgendwie albern aussehen? Aber im Ernst: Ohne gute Bremstechnik sollte nichts laufen. Egal, ob gewöhnlicher Fersenstopp (wie der Name schon sagt), T-Stopp (ein Fuß schleift in Fahrtrichtung quer vor dem anderen), Powerslide (erst drehen, dann bremsen) oder Rasenstopp (man sucht sich eine Wiese zum Auslaufen) - Hauptsache, es funktioniert!

Das Geheimnis des Kugellagers

"Das Kugellager ist das Herz jedes Inlineskates und somit entscheidend für die Qualität". Die Abkürzung ABEC (Annular Bearing Engineers Committee) bezeichnet eine Qualitäts-Norm, die mit einer Zahl zwischen 1 und 7 versehen sein kann. Je höher der Wert, um so schneller läuft der Schuh. Wer noch nicht sicher auf den Skates steht, sollte ein weniger schnelles Kugellager wählen.

Protektor contra Fleischwunde

Wer sich auf Inliner stellt, sollte dies nie ohne Helm, Knie-, Ellbogen und Handgelenkschützer tun! Denn denkt daran, nicht nur ihr selbst könnt jederzeit stürzen, auch andere können euch mitreißen, wenn's mit dem Bremsen noch nicht so klappt. Und auch hier solltet ihr nicht knauserig sein. Protektoren müssen genau passen. Wenn der Knieschoner erst mal auf der Wade hängt, nützt er gar nichts mehr. Mit Schützern ist man zwar vor Knochenbrüchen nicht sicher, aber sie können doch fiese Schürfwunden vermeiden

Skates im Test

Die Stiftung Warentest hat auch 2002 mal wieder Inline-Skates getestet. Erfreuliche Nachricht: Preiswerte Skates haben in der Bewertung deutlich aufgeholt. Der beste unter den preiswerten Schuhen im Test war der "Crazy Creek S 1220" für 80 Euro. Er schnitt mit einem "Gut" ab. Testsieger war der "Salomon XTR Pulse", der allerdings mit 230 Euro auch seinen stolzen Preis hat.

Radwege sind tabu

Laut Bundesgerichtshof dürft ihr als Inliner in Ortschaften nur auf dem Gehweg fahren, da Inline-Skates keine "Fahrzeuge im Sinne der Straßenverkehrsordnung" sind. Außerorts müsst ihr, wenn kein Bürgersteig vorhanden ist, wie Fußgänger auf der linken Fahrbahnseite bleiben. Radwege sind tabu!

Und noch mehr Tipps:

" Schuh vor dem Kauf immer anprobieren. Der beste Skate nützt nichts, wenn er nicht passt. Perfekter Sitz zeigt sich erst im Stehen und Rollen. Also schön Probefahren! " Mädels und Jungs unterscheiden sich übrigens auch in der Fußform. Es gibt also je nach Geschlecht unterschiedlich geformte Schuhe. " Wer gute Schuhe für wenig Geld bekommen will, sollte nach Auslaufmodellen der Markenhersteller Ausschau halten.

Rechergiert und übernommen aus dem Internet.

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