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In wenigen Schritten zur neuen Armbanduhr

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In wenigen Schritten zur neuen Armbanduhr
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In wenigen Schritten zur neuen Armbanduhr

Nützliche Informationen und Wissenswertes zu Armbanduhren

Armbanduhren sind tragbare Zeitmesser, auch Chronometer genannt. Armbanduhren gibt es bei eBay in den unterschiedlichsten Designs und Ausführungen. Als Orientierungshilfe gibt es eine Reihe von Fakten, auf deren Grundlage Sie auswählen und entscheiden und Ihr Verständnis für das Phänomen Armbanduhr vertiefen können.

Die Geschichte der mechanischen Armbanduhr

Bis ins 20. Jahrhundert hinein waren tragbare Uhren noch in Form von Taschenuhren verbreitet, die bereits seit dem frühen 15. Jahrhundert hergestellt wurden. Bis zur Verbreitung der Taschenuhr waren größere Standuhren mit Pendel üblich. Durch die Erfindung der Zugfeder, die das Pendel als taktgebendes Element ablöste und somit eine neue Art des Antriebs möglich machte, war es nun möglich, die Größe von Uhren um ein Vielfaches zu reduzieren. Das Tragen von Taschenuhren beziehungsweise Armbanduhren war zunächst auf die gut betuchte bürgerliche Schicht und den Adel beschränkt. Mit zunehmender Entwicklung und damit einhergehender fortschreitender Erschwinglichkeit etablierten sich tragbare Uhren auch in anderen Gesellschaftsschichten. Um die Jahrhundertwende, im beginnenden 20. Jahrhundert, kam es bei Damen zunehmend in Mode, kleine Taschenuhren an Riemen oder Ketten am Handgelenk zu tragen, womit die tragbare Uhr als Schmuckstück neu definiert wurde. Anfangs galt diese Tragweise noch ausdrücklich als feminin, weshalb Herren zu dieser Zeit weiterhin Taschenuhren nutzen. Diese waren jedoch wenig praktisch, besonders für Berufe, in denen beide Hände gebraucht wurden, wie zum Beispiel in der Armee. Daher setzte sich die Armbanduhr zunächst beim Militär, schließlich aber auch in der Bevölkerung durch. Automatische Uhren für das Handgelenk kamen um das Jahr 1920 auf. Diese Art Uhr erhält ihre Energie durch die Armbewegungen ihres Trägers, wodurch der Federantrieb im Gehäuse betrieben wird. Elektronische Armbanduhren mit klassischer, mechanischer Zeitanzeige, die als taktgebendes Element mit einem winzigen Quarz ausgestattet sind, wurden erstmals im Jahre 1967 präsentiert. Um 1970 entwickelte Peter Petroff die erste digitale Armbanduhr mit LED-Anzeige. Digitaluhren mit LCD, also einer Flüssigkristallanzeige, kamen Mitte der 1970er Jahre auf.

Wie der Mechanismus einer Armbanduhr funktioniert

Die innere Mechanik einer Uhr ist sehr komplex und erfordert eine Menge technisches Wissen, welches für ein tiefer gehendes Verständnis grundlegend ist. Daher hier nur ein kurzer Einblick in die Mechanik. Der Schwingkörper jeder mechanischen Armbanduhr wird als Unruh bezeichnet. Die Schwingung der Unruh wird durch eine Schlagzahl bestimmt, die durch die Spiralfeder vorgegeben ist. Klassische Uhren erreichen dabei etwa 18.000 Amplituden pro Stunde. Moderne Uhren können Amplituden von bis zu 36.000 erreichen, das entspricht etwa fünf Hertz. Durch die Unruh wird bei jedem Durchgang der sogenannte Anker umgeschaltet, der zusammen mit dem Gangrad eine unkontrollierte Kraftabgabe der Zugfeder an das Räderwerk verhindert. Mithilfe der sogenannten Krone können außen am Gehäuse Einstellungen an der Armbanduhr vorgenommen werden, in erster Linie wird damit die Uhrzeit eingestellt. Dazu wird die Krone meist herausgezogen und anschließend wieder versenkt.

Die diversen Eigenschaften und Ausführungen von Armbanduhren

Eine Armbanduhr ist für viele Menschen ein täglicher Begleiter und sollte sowohl in ihren Funktionen als auch in ihrer Optik und bezüglich ihres Gewichts zu Ihnen passen. Aufgrund der nur schwer überschaubaren Anzahl und den zahlreichen Variationen von Armbanduhren fällt die Auswahl leichter, wenn Sie sich zunächst einen Überblick über die Möglichkeiten machen. Darauf aufbauend können Sie Ihre Suche eingrenzen und herausfinden, was Ihnen gefällt und welche Art von Armbanduhr die Richtige für Sie ist.

Die unterschiedlichen Typen von Armbanduhren

Bei eBay finden Sie eine große Auswahl an Herren-Armbanduhren sowie Armbanduhren für Damen, wobei es auch Modelle für beide Geschlechter gibt. Grundsätzlich wird im Bereich der Armbanduhren zwischen drei Typen unterschieden. Die erste Gruppe umfasst die sogenannten Chronographen. Diese Bezeichnung macht eine festgelegte Ganggenauigkeit erforderlich, welche durch einen Test bei einer offiziellen Prüfstelle bewiesen worden sein muss. Beim zweiten Typ handelt es sich um elektronische Armbanduhren, die auch als Digitaluhren bezeichnet werden. Dabei wird in den meisten Fällen ein Quarzkristall unter Einfluss von Strom in Schwingung versetzt und sorgt auf diese Weise für eine zuverlässige Taktung, die sich weltweit durchgesetzt hat. Quarzuhren können sowohl als analoge Armbanduhren über ein Zifferblatt mit Zeigern als auch über eine Digitalanzeige verfügen. Inzwischen sind auch Mischformen auf dem Markt und werden zunehmend beliebter. Digitaluhren wurden zunächst mit Leuchtdioden ausgestattet, mittlerweile werden stromsparende Flüssigkristalle eingesetzt. Armbanduhren mit LED- beziehungsweise LCD-Anzeige finden Sie unter anderem bei eBay. Im Jahre 1990 stellte die Firma Junghans die erste funkgesteuerte Armbanduhr vor. Diese besitzt bis zum heutigen Tage die größte Ganggenauigkeit, welche durch ständiges Feedback der exaktesten aller Uhren, der Atomuhr, erhalten bleibt. Der dritte Typ wird als Einsatzuhren bezeichnet. Dies sind Spezialmodelle, die für Einsatzkräfte wie Taucher, Soldaten, Polizisten oder Feuerwehrleute konzipiert werden. Sie zeichnen sich durch Attribute wie hohe Widerstandskraft gegen Erschütterungen sowie extreme Temperaturen, Wasserfestigkeit, die Anzeige der verstrichenen Einsatzzeit und Ablesbarkeit im Dunkeln aus. Diese Merkmale können je nach Einsatzbereich variieren.

Finessen und Besonderheiten von Armbanduhren

Die Grundausstattung einer Armbanduhr besteht aus zwei bis drei Zeigern zur Anzeige von Stunden, Minuten und gegebenenfalls Sekunden. Darüber hinaus können Armbanduhren je nach Hersteller und Bestimmungszweck mit weiteren technischen Besonderheiten, den sogenannten Komplikationen, ausgestattet sein. Generell lässt sich sagen, dass eine Armbanduhr im Preis ansteigt, je mehr Komplikationen sie beinhaltet. Dabei ist im Prinzip jegliche Kombination der einzelnen Finessen möglich und erhältlich. Der Höhepunkt der Uhrmacherkunst liegt dabei in der Grande Complication, bei der eine Uhr eine ganze Reihe solcher besonderen Merkmale in sich vereint. Eine beliebte zusätzliche Funktion ist die Datumsanzeige. Dabei gibt es Armbanduhren mit ewigem Kalendarium, welches die Information über Tag, Monat und Jahr vermittelt und dabei Besonderheiten wie Schaltjahre und die verschiedenen Monatslängen berücksichtigt. Es gibt sowohl kleine, dezente Datumsanzeigen als auch große, die mit einem kurzen Blick schnell zu erfassen sind. Des Weiteren können einige Armbanduhren das volle, achtstellige Datum anzeigen, andere nur vier bis sechs Stellen. Wochentage können von einigen Armbanduhren ebenfalls angezeigt werden. Auch werden Armbanduhren angeboten, die die Mondphasen anzeigen. Diese werden besonders von Personen geschätzt, welche die Einflüsse des zu- oder abnehmenden Mondes deutlicher spüren als andere. Der Chronograph, eine Armbanduhr mit Stoppuhrfunktion, ist besonders bei hochwertigen mechanischen Uhren für Herren verbreitet. Insbesondere bei Sportlern sind Chronographen beliebt, da sich mit ihnen beliebig Zeiten messen lassen, zum Beispiel bei Wettkämpfen. Dabei gibt es Chronographen mit Anzeigen bis auf Millisekunden, ebenso wie solche, deren kleinste Einheit Sekunden sind. Armbanduhren mit Gangreservenanzeige sind insofern praktisch, als dass sich an ihnen genau ablesen lässt, wie viel Zeit verbleibt, bis die Uhr erneut aufgezogen werden muss. In der Regel liegt dieser Zeitraum bei 24 bis 48 Stunden. Eine Besonderheit stellt das Sieben-Tage-Werk dar, welches über einen wesentlich längeren Zeitraum läuft, nachdem es aufgezogen wurde. Sollte Ihnen das regelmäßige Aufziehen lästig sein oder sollten Sie befürchten, es häufiger zu vergessen, so bietet sich Ihnen die Möglichkeit, eine Armbanduhr mit automatischem Aufzug bei eBay zu erstehen. Von den technischen Feinheiten und Merkmalen abgesehen, findet sich in der Veredelung der Oberfläche ein weiteres Qualitätskriterium von Uhrwerken.

Was bei der Auswahl eines Uhrenarmbands zu beachten ist

Uhrenarmbänder unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht, weshalb auch hier ein Überblick über mögliche Materialien und Funktionen hilfreich sein kann.

Materialien und Macharten von Armbanduhren

Während die eigentliche Uhr, also das Gehäuse, welches das Uhrwerk beinhaltet, in der Regel aus Metall besteht, stehen Ihnen bei der Wahl des Uhrenarmbands zahlreiche Designs und Materialien zur Verfügung. Essenziell für ein stimmiges Gesamtbild ist dabei nicht unbedingt, dass das Armband aus dem gleichen Material besteht wie das Uhrengehäuse, sondern dass die Optik insgesamt zusammenpasst. Da wären zunächst einmal Uhrenarmbänder aus Metall, wobei es sich sowohl um Edelstahl als auch um Titan handeln kann. Zudem gibt es Armbänder mit verschiedenen Legierungen. Auch Lederarmbänder erfreuen sich großer Beliebtheit. Sie bieten den Vorteil hoher Flexibilität und Anpassung an das Handgelenk. Dabei werden diverse Lederarten verwendet, unter anderem von Pferden, Straußen, Alligatoren und Krokodilen, Haien oder Rochen. Bei ledernen Uhrenarmbändern wird zwischen Ober- und Futterleder unterschieden. Das Oberleder ist dabei die sichtbare Seite des Armbandes, das Futterleder die Innenseite. Die Lebensdauer des Bandes hängt entscheidend von der Qualität des Futterleders ab, da dies ständig in direktem Kontakt mit der Haut steht und somit Feuchtigkeit und anderen Einflüssen ausgesetzt ist. Außerdem können Uhrenarmbänder aus Kunststoff oder Kautschuk bestehen, was sich besonders bei Kindern und Sportlern als Vorteil erweisen kann, da Kunststoff günstig und widerstandsfähig ist. Ebenfalls sind bei eBay zahlreiche Armbanduhren aus Keramik zu finden. Auch die Machart von Uhrenarmbändern variiert. Je nach Material und Geschmack gibt es Armbanduhren mit Gliederbändern, Webbändern oder Bändern aus Vollmaterial.

Verschiedene Arten von Verschlüssen und Anbringungen von Uhrenarmbändern

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal besteht in der Schließe einer Armbanduhr. Dabei gibt es Armbanduhren mit Dornschließen, die nach demselben Prinzip funktioniert, wie viele Gürtel. Ein Dorn wird dabei in ein ausgestanztes Loch im Armband gesteckt und fixiert es. Dornschließen finden sich bei flexiblen Materialien wie Stoff oder Leder. Außerdem gibt es Armbanduhren mit Faltschließen. Diese können einen seitlichen Mechanismus besitzen, der sich durch Druck öffnen oder durch Zug voneinander trennen lässt. Faltschließen erfordern einen höheren Produktionsaufwand und höhere Herstellungskosten, was sich auch im Preis für das fertige Uhrenarmband niederschlägt. Das Uhrengehäuse kann auf unterschiedliche Weise am Uhrenarmband angebracht sein. Häufig wird das Band an den Anstößen des Uhrengehäuses befestigt. Dabei wird eine Dornschließe am Gehäuse montiert. Auch kann das Armband in das Uhrengehäuse integriert, beziehungsweise fest damit verbunden oder durch Federstege gefädelt sein. Der sogenannte Leonardo-Ansatz stellt ein System dar, mit dem sich Uhrengehäuse und Armband flexibel und fugenlos verbinden lassen.

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