In letzter Sekunde bieten? Oftmals leider falsch!

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Sicher hatte der Journalist, welcher vor einigen Jahren behauptete, daß es besonders schlau sei, mit einem Gebot bis zur letzten Sekunde zu warten, keine Kenntnis von einem Internet-Auktionshaus, wie EBAY.

EBAY bietet aus allen Bereichen des täglichen Lebens Gebrauchsgüter und Raritäten an, deren Besitz von vielen Mitgliedern bereits teilweise seit sehr langen Zeiträumen gewünscht und der entsprechende Artikel genauso lange gesucht werden.

Fast alle sogenannten Fachleute ( auch in Presse, Rundfunk und Fernsehen ) bestätigten diese "Weisheit" des "LAST-SECOND-BIDDINGS". So wurde dieser Rat schnell zu einer regelrechten Volksweisheit. Sogar solgenannte "SNIPER-Programme", die in letzter Sekunde automatische Gebote abgaben, wurden in großer Vielzahl angeboten und kamen auch zum Einsatz.

Aber was ist denn nun wirklich richtig?

Solche Zockereien kann man beruhigt und mit Freude bei Artikeln anwenden, die in einer großen Vielzahl und regelmäßig angeboten werden. Nur bei echten Sammlerstücken, Raritäten und Antiquitäten, die NICHT in der nächsten Stunde wieder einmal angeboten werden, ist dies nicht sehr sinnvoll.

Selbst bei den von mir verkauften Artikeln ( Schuhe, davon auch Vintage-Raritäten ) erhalte ich oftmals nach Auktionsende Mails von Mitgliedern, die es leider nicht mehr geschafft hatten, in den letzten Sekunden zu bieten, weil z.B. die Artikelseite nicht angezeigt werden konnte, was aufgrund der vielen Zugriffe von Interessenten von den EBAY-Servern auch nicht mehr verarbeitet werden kann.

Besonders ärgerlich ist dann die Feststellung, daß Sie ( also der interessierte Käufer ) wahrscheinlich sogar etwas mehr geboten hätten, als der Käufer, der den Zuschlag für den Artikel nach Auktionsende erhalten hat.

Dies ist nämlich die Kehrseite dieser Gebotstechnik, wenn man diesem Rat folgt und in letzter Sekunde sein Gebot abgeben will. Wenn es sich bei dem Verkäufer auch noch um einen Anbieter mit seltenen Raritäten handelt, gehen die meisten Bieter, die dieses "LAST-SECOND-BIDDING" durchführen, leer aus.

Wenn ich die Anzahl von Beobachtern auf einen Teil meiner Artikel sehe, die dann zum größten Teil in den letzten Sekunden den dazugehörenden Artikel aufrufen wollen, kann die EBAY-Technik diesem Ansturm dann nicht mehr gerecht werden. Viele Mitglieder kommen dann nicht mehr zum Zug, weil die Seiten dann einfach vorübergehend nicht mehr angezeigt werden können.

Also das Fazit:

Der EBAY Bietassistent arbeitet zu jedem Zeitpunkt der Auktionen korrekt und sehr zuverlässig, also auch in den letzten Sekunden.

Setzen Sie sich ein persönliches Limit von z.B. 50 EUR als Gebot. Wenn nach 20 EUR kein weiterer Bieter findet, erhalten Sie den Artikel dann schon für 20,50 EUR. Und niemand kennt Ihr Höchstgebot. Alles läuft ohne Streß und das bis zur letzten Sekunde, wo Sie sogar ruhig den Gebotsgefechten in diesem Zeitraum ruhig und gelassen zusehen können.

Einen weiteren Vorteil hat der EBAY Bietassistent ebenfalls: Sie lassen sich nicht unbedingt zu höheren Geboten hinreißen, als zu denen, zu welchen Sie sich in Ruhe und nach gründlicher Überlegung bei Gebotsabgabe entschlossen haben.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg auf der Jagd nach Ihren persönlichen Favoriten.

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