In dem Actionfilm Looper auf DVD und Bly-Ray bedient sich Joe einer verbotenen Zeitreise-Technologie

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In dem Actionfilm Looper auf DVD und Bly-Ray bedient sich Joe einer verbotenen Zeitreise-Technologie

Die Faszination der Zeitreisen

Die Frage, was mit Zeitreisen wohl alles möglich wäre, haben sich schon viele Menschen gestellt. Würde jemand eine Maschine für Reisen durch die Zeit erfinden und somit einen Abstecher in andere zeitliche Abschnitte oder sogar ferne Epochen ermöglichen, würden die Menschen dies sicherlich nicht nur nutzen, um sich vergangene oder zukünftige Geschehnisse anzusehen, sie vor Ort zu studieren und zu dokumentieren. Man würde sicherlich sehr schnell die Möglichkeiten abwägen, einen besonders großen Nutzen daraus zu ziehen. Zum Beispiel indem man versucht, Dinge in der Vergangenheit zu verändern. Das könnte ein Attentat auf Adolf Hitler, der Versuch, Jesus Christus vor der Kreuzigung zu bewahren oder eine Reise in die Zukunft sein, um zu sehen, ob man in der Gegenwart etwas ändern sollte, um bestimmte zukünftige Geschehnisse zu verhindern. Allerdings ist es auch ein viel diskutiertes Thema, was solche Veränderungen im Raum- und Zeitgefüge bewirken würden. Manchmal ist von weitreichenden Konsequenzen die Rede. Manchmal sogar vom Ende des Universums. Wie weit könnte man also gehen und wie weit würde man gehen, wenn man die Möglichkeit besäße, Zeitreisen zu unternehmen? Diesen und ähnlichen Fragen wollen einige Produktionen der Filmindustrie auf den Grund gehen. Dieser Ratgeber bringt Sie einer dieser Produktionen näher und führt auch Vergleiche zu anderen Produktionen auf, die sich mit demselben Thema befassen. Sowohl „Looper“ als auch die verglichenen Filme können Sie bei eBay natürlich als DVD oder Blu-Ray erwerben.

„Looper“ von Rian Johnson - Informationen zum Film

Bei „Looper“ handelt es sich um einen im Jahr 2012 in den USA von Rian Johnson inszenierten futuristischen Actionfilm, dessen Musik Rians Bruder Nathan komponierte. Die Rolle des jungen John wird von Joseph Gordon-Levitt verkörpert, während die Action-Ikone Bruce Willis den alten John spielt. Weitere Rollen wurden von Emily Blunt und Jeff Daniels übernommen. Der Film erlangte überwiegend hervorragende Kritiken. Sowohl von renommierten Kritikern als auch vom Publikum wurde er sehr positiv aufgenommen. Er erhielt sechs Auszeichnungen und wurde insgesamt 14 mal für einen Award nominiert.

„Looper“ - das Thema Zeitreise in einem völlig neuen Gewand

„Looper“ ist kein gewöhnlicher Film. Und auch das Thema Zeitreise geht er nicht in den konventionellen Zügen an. Bei „Looper“ handelt es sich um ein gesellschaftskritisches Drama aus dem Genre des Science-Fiction, in dem Ihnen das Thema Zeitreise eine unbequeme Gegenwart beschert, in der die Probleme krimineller Elemente aus der Zukunft auf perfide Art und Weise beseitigt werden sollen. Dabei bedient sich der Film klassischer Stilmittel und gleichzeitig einer sehr unkonventionellen Erzählweise. Wenn Sie sich für „Looper“ auf DVD oder Blu-Ray entscheiden, werden Sie einen Film sehen, der nachhaltig zum Nachdenken anregen kann und möglicherweise auch in Bezug auf Ihr Zuschauerverhalten seinem Namen alle Ehre macht, da er Sie dazu animieren könnte, ihn sich mehrmals bis sehr oft anzusehen - sozusagen in einer Schleife, wie sie auch das Grundfundament des Films ausmacht. Die Darstellung der Zeitreise wird Ihnen nicht viel Respekt abverlangen. Das ist auch gar nicht nötig, da der Moment der Ankunft beispielsweise keinerlei spektakulärer Effekte bedarf. Wenn etwas durch die Zeit geschickt wird, müsste es auch im Ankunftsmoment einfach von einer Sekunde auf die nächste auftauchen. Völlig unspektakulär, aber effektiv und im Rahmen der Zeitreisetheorie logisch. „Looper“ setzt nicht auf brillante Effekte für die Ankunft der Individuen, die durch die Zeit geschickt wurden, wie es zum Beispiel in der „Terminator"-Serie der Fall war. Der Film beleuchtet vielmehr die Möglichkeiten, welche sich aus einer etwaigen Zeitmaschine ergeben könnten und dass diese Möglichkeiten nicht nur für gute Zwecke, sondern insbesondere auch für verbrecherische Elemente interessant sein könnten. „Looper“ setzt sich in der Folge auch mit den Werten eines Menschen auseinander. Sein Wert in der Gegenwart und sein Wert in der Zukunft. Und damit, welche Entscheidung man treffen würde, wenn man die Auswirkungen auf die Zukunft kennt.

„Looper“ - zur Definition des Begriffes und die Handlung des Films

John ist ein "Looper". Im Grunde genommen ist "Looper" im Jahr 2044, der Gegenwart des Films, eine normale Berufsbezeichnung, die aufgrund einer Entwicklung zustande gekommen ist, die noch 30 Jahre in der Zukunft liegt. Im Jahr 2074 wird es nämlich eine Zeitmaschine geben, die den Transport von menschlichen Wesen durch die Zeit ermöglicht. Aufgrund der vielfältigen und drastischen Gefahren, die sich durch Änderungen im Raum- und Zeitgefüge und den damit einhergehenden unvorhergesehenen Konsequenzen ergeben können, wird diese Zeitreisetechnologie jedoch schon kurz nach ihrer Entwicklung in der Zukunft verboten und deren Verwendung unter harte Strafen gestellt. Dennoch entdecken zukünftige kriminelle Organisationen den Nutzen dieser Zeitmaschine für sich und verwenden sie, um Personen durch die Zeit zu schicken, die in der Zukunft eine Gefahr für diese Organisationen darstellen könnten. Der Hauptgrund dafür ist, dass die Technologien zur Bekämpfung von Verbrechen in 30 Jahren soweit fortgeschritten ist, dass Morde schier unmöglich begangen werden können, ohne dass sie schnell aufgeklärt werden. Aus diesem Grund kommt den kriminellen Elementen die verbotene Zeitmaschine sehr gelegen. Sie schicken einfach die zu beseitigenden Opfer durch die Zeit an einen bestimmten Ort. Dort wartet ein sogenannter "Looper" auf die Ankunft des gefesselten, geknebelten und maskierten Zeitreisenden, um ihn zu erschießen, zu entsorgen und somit einen Menschen zu beseitigen, den es in den meisten Fällen noch gar nicht gibt. Bezahlt werden sie für ihre Arbeit mit Silberbarren, die am Rücken der Opfer angebracht wurden. Der Beruf des "Loopers" hat jedoch einen großen Nachteil. Eine Klausel des Vertrags zwischen den "Loopern" in der Gegenwart und ihren Arbeitgebern in der Zukunft sichert die Auftraggeber vor etwaigen Risiken durch die "Looper" selbst ab. Diese werden, wenn sie eine Gefahr darstellen, in der Zukunft aufgespürt und zum jeweiligen "Looper" in die Gegenwart geschickt, damit sie sich selbst beseitigen. Dies merken sie erst nach der Tat, wenn sie nach ihrer am Rücken angebrachten Bezahlung sehen - in diesem Fall sind das Barren aus Gold. Die "Looper" bezeichnen diesen Vorgang als „Loop schließen". Die meisten "Looper" machen sich da nichts daraus, da ihnen die Zukunft egal ist. Doch als Johns älteres Ich aus der Zukunft unmaskiert vor ihm auftaucht, zögert er. Mit fatalen Folgen - denn sein altes Ego ist gekommen, um den sogenannten Regenmacher zu töten, der in der Zukunft alle "Loops" schließt und im Jahr 2044 noch ein Kind ist. Und John ist fest entschlossen, sein altes Selbst umzubringen, um seinen Auftrag zu erfüllen.

„Looper“ im Vergleich mit weiteren Filmen, in denen Zeitreisen mit Zeitmaschinen behandelt werden

„Looper“ ist selbstverständlich nicht der erste Film, in dem das Thema Zeitreise zu einem enormen Schwerpunkt der Handlung gemacht wurde. Schon in den frühen Zeiten des Kinos war die Zeitreise ein wichtiges Thema, wenn auch die nennenswerten Verfilmungen diesbezüglich damals nicht sonderlich zahlreich waren. Allerdings macht das seinerzeit eher seltene Vorkommen des Themas Reisen durch die Zeit die entsprechenden Filme zu einer jeweiligen Besonderheit. Inzwischen gibt es jedoch eine Vielzahl von Produktionen, die dieses Thema auch auf sehr unterschiedliche Weise angegangen sind. Einige sind auf diesem Sektor besonders hervorzuheben.

Die Zeitmaschine

Eine der ersten bemerkenswerten Verfilmungen wurde auch direkt nach dem Instrument selbst benannt, welches die Reisen durch die Zeit überhaupt erst ermöglichte. Der im Jahr 1960 inszenierte Fantasy-Film „Die Zeitmaschine" nach dem gleichnamigen Roman von Herbert George Wells entführt Sie als Zuschauer in viele verschiedene, und teils zeitlich weit entfernte, Epochen der Erde. In dieser Literaturverfilmung, die Sie bei eBay unter anderem als DVD erwerben können, ist es im Gegensatz zu „Looper“ der Erfinder der Maschine, der die Zeitreisen als Test seiner Erfindung selbst unternimmt und dabei zahlreiche aufregende Abenteuer erlebt. Sie dient also ausschließlich mehr oder weniger redlichen Zwecken und nicht zur Vertuschung von Morden. Die im Jahr 2002 von H. G. Wells Urenkel Simon Wells inszenierte Neuverfilmung „The Time Machine" behandelt inhaltlich dasselbe Thema.

Flucht in die Zukunft

Ähnlich wie in „Looper“ spielen auch in der im Jahr 1979 entstandenen Verfilmung "Flucht in die Zukunft" Verbrechen eine große Rolle. Jedoch dient die Zeitmaschine in diesem Fall dazu, einen Mörder zu jagen, der sich mithilfe der Zeitmaschine in die Zukunft flüchten konnte. Der Film lehnt sich dabei an das Buch und die Verfilmung "Die Zeitmaschine" an. Allerdings ist es in diesem Werk der Autor des originalen Buches selbst, also H. G.Wells, welcher die Maschine entwickelte. Dieser reist dem Verbrecher, bei dem es sich um Jack the Ripper handelt, in die Zukunft nach, um ihm das Handwerk zu legen.

Zurück in die Zukunft

Während Sie in „Looper“ die Zeitmaschine selbst so gut wie gar nicht zu Gesicht bekommen, sondern lediglich recht oft mit ihren Auswirkungen konfrontiert werden, ist in Steven Spielbergs Kult-Trilogie „Zurück in die Zukunft" die Zeitmaschine selbst der Hauptdarsteller der Filme und der zentrale Punkt der Erzählung. Besonders ungewöhnlich ist, um was für eine Art von Maschine es sich dabei dreht. Das Zeitreiseinstrument wurde in einem DeLorean verbaut. Dabei handelt es sich um einen teuren und seltenen amerikanischen Sportwagen mit Flügeltüren, nach dessen Vorbild die Karosserie des VW Scirocco aus derselben Zeit gefertigt wurde. Mithilfe des sogenannten Fluxkompensators wird der Wagen dazu befähigt, seinen Fahrer durch die Zeit in den vorher eingestellten Moment zu befördern - und zwar auf die Minute genau. Den Hauptdarsteller Marty McFly, gespielt von Michael J. Fox, verschlägt es im Verlaufe der Trilogie in die fünfziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, in die Zukunft und in die Zeit des Wilden Westens. Im Gegensatz zu „Looper“ handelt es sich bei „Zurück in die Zukunft" um ein Fantasy-Spektakel mit hauptsächlich komödiantischer Natur.

Was den Film „Looper“ so einzigartig macht

Wie schon erwähnt, ist „Looper“ kein gewöhnlicher Film. Seine Art und Weise, mit dem Thema Zeitreise umzugehen, hebt sich von nahezu allen vorigen Verfilmungen dieser Thematik ab. In einer Laufzeit von fast zwei Stunden werden Sie mit einer intelligenten Erzählung konfrontiert, die so viele Wendungen und Überraschungen bereit hält, dass Sie sich auf einen Film freuen können, der nicht mit einer abgegriffenen Handlung aufwartet, wie Sie sie schon vielfach gesehen haben könnten. „Looper“ bietet ihnen interessantes und abwechslungsreiches Action- und Science-Fiction-Kino auf sehr hohem Niveau und mit mahnendem Unterton.

Die in diesem Ratgeber genannten Filme können Sie allesamt bei eBay auf unterschiedlichen Medien, beispielsweise DVD oder Blu-Ray, erwerben und dadurch zusammen mit „Looper“ einen eigenen Abschnitt über Reisen durch die Zeit in ihrem Filmregal kreieren.

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