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Im Zeichen des Dreizacks - eine kleine Geschichte des Maserati

Mit dem Namen Maserati verbindet man vor allem eines: stilvolle und exklusive Fahrzeuge, die vor allem Autofahrer mit Sinn für Ästhetik und Liebe fürs Detail ansprechen. Aber auch unter der Haube können sich die Autos sehen lassen. In diesem Jahr feiert Maserati sein 100-jähriges Bestehen. Ein Grund mehr, einen Blick auf die Geschichte des italienischen Autobauers zu werfen, dessen Markenzeichen der Dreizack ist.

 

Fünf Brüder und eine Vision: die Anfänge von Maserati

Im Jahr 1914 wurde Maserati von den Brüdern Alfieri, Bindo, Carlo, Ernesto und Ettore Maserati im italienischen Bologna gegründet. Das Markenzeichen von Maserati ist der Dreizack, wie er auch am Neptunbrunnen in Bologna zu finden ist. Zunächst produzierte Maserati ausschließlich Rennwagen, eine große Leidenschaft der Brüder. Immerhin machten sich Alfieri und Carlo Maserati auch als Rennfahrer einen Namen. Ab dem Jahr 1942 wurden Lastwagen mit Elektromotor gebaut, die Produktion lief bis 1955. Mit dem Maserati A6 stellte man 1946 das erste Serienfahrzeug her, mit 65 PS und einem 1,5 Liter großen Reihensechszylinder schaffte es der A6 auf fast 160 km/h. In den 1950er Jahren waren es vor allem die Rennwagen, mit denen Maserati Erfolge feierte. Der Rennfahrer Juan Manuel Fangio nahm 1957 mit dem Maserati 250F am Formel-1-Rennen teil. Er gewann den "Großen Preis von Argentinien" und damit seinen fünften Weltmeistertitel.

 

Nicht nur eine Erfolgsstory: die Pleiten und Talfahrten

Allerdings lief es nicht immer so gut. In all den Jahren, in denen Maserati aktiv ist, kommt es immer wieder zu Talfahrten: Die Besitzer wechselten oft und der Autobauer war mehrmals pleite. In den 1950er Jahren kam Maserati unter staatliche Zwangsverwaltung, Citroën besaß ab Ende der 1960er Jahre über 60 Prozent der Firmenaktien. 1975 kam es zum Konkurs. Nachdem kurzzeitig Chrysler Maserati übernahm, gelang es 1993 Fiat, die Aktienmehrheit zu erwerben, Geschäftsführer und Direktor wurde Eugenio Alzati. 1998 übernahm Ferrari Maserati dann komplett. Fiat hatte allerdings immer noch ein Mitspracherecht, sodass man Maserati 2005 aus der Ferrari-Maserati-Group herauslöste und als eigenständige AG parallel zu Ferrari weiterführte. Dennoch arbeiteten Maserati und Ferrari weiterhin eng zusammen. Nachdem 2007 ein Rekordjahr für Maserati war und man den höchsten Absatz in der Firmengeschichte erzielte, wurden 2013 weltweit so viele Autos verkauft wie nie zuvor.

 

Aktuelle Modelle, Ziele und Zukunftspläne

Aktuell werden vier Maserati-Modelle produziert: Der GranTurismo, GranCabrio, Quattroporte und der Ghibli III. Zudem wird der Maserati MC12 in Kleinserie angeboten. In diesem Jahr, dem Jubiläumsjahr von Maserati, rechnet man mit rund 35.000 Autoverkäufen, was schon eine deutliche Steigerung zum Vorjahr wäre, da lagen die Absatzzahlen nämlich bei 15.400, auch schon ein echter Rekord für Maserati. Ab dem Jahr 2016 will man erstmals ein SUV-Modell auf den Markt bringen. Für die nächsten Jahre strebt man Produktionszahlen von 50.000 bis 60.000 Fahrzeugen pro Jahr an, 2018 sollen es dann sogar 75.000 sein. Ob das kühne Vorhaben gelingt, wird abzuwarten sein.

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