Immer pünktlich aus dem Bett - mit Radioweckern

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Mit einem guten Lied im Ohr startet es sich gleich viel angenehmer in den Tag, egal wie früh er beginnt. Eventuell hilft ein solches Lied aber auch überhaupt munter zu werden und sich den Aufgaben zu stellen. Radiowecker erfreuen sich kontinuierlicher Beliebtheit und sind inzwischen in verschiedensten Farben und Formen erhältlich. Das macht die Wahl des passenden Gerätes keinesfalls leicht. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über aktuelle Trends und Aspekte, die Sie berücksichtigen sollten.

Radiowecker – für einen angenehmen Start in den Tag

Als Radiowecker bezeichnet man in erster Linie Digitalwecker, welche einen Signalton oder ein Audiosignal zum Wecken abgeben. Dieses Audiosignal kann dabei vielfältig ausfallen. In der Regel besitzen alle diese Wecker UKW-Radioempfang, modernere Modelle auch digitalen Empfang. Optional nach Typ gibt es auch CD- oder DVD-Player, Anschlüsse und Dockingstationen für mp3-Player und Smartphones oder auch USB-Schnittstellen für digitale Musikstücke. Die Möglichkeiten sind vielfältig und erweitern sich ständig.

Während klassische Digitalwecker ihre Funktionen eher auf das Nötigste beschränkten, nämlich die Zeitanzeige und Weckoption mittels Signalton, bieten Radiowecker eine geschmeidigere Variante des Weckens. Viele moderne Geräte bieten stufenweise Lautstärkeerhöhung während des Weckvorganges und gestalten das Aufwachen so möglichst angenehm, während Sie „gezwungen“ werden durch stetige Musikzufuhr kontinuierlich aufzuwachen. Tiefe Schläfer haben hingegen häufig auch die Möglichkeit, sich durch entsprechende Lautstärke bewusst etwas „unsanfter“ wecken zu lassen. Durch die modernen Anschlussmöglichkeiten von anderen Medien abseits des klassischen Radios kann der Aufwachprozess individuell gestaltet werden.

Zum Aufstehen und Einschlafen - welche Funktionen zur Grundausstattung eines Radioweckers gehören


Während die Quelle des auditiven Wecksignals wechseln kann, gibt es bestimmte Aspekte, über die sie vor dem Kauf eines Radioweckers Bescheid wissen sollten.

  • Es gibt meist digitale Zeitanzeigen bei Weckern, analoge finden bei neueren Modellen kaum noch Beachtung.
  • Viele moderne Geräte sind Funkwecker und benötigen auf diese Weise keine manuelle Zeiteinstellung mehr. Auch Sommer- und Winterzeit stellen sich so automatisch um, Gleiches gilt für das Nachjustieren der Uhrzeit.
  • Viele Wecker bieten die Optionen, parallel zwei Weckzeiten einzustellen, was unter anderem von Vorteil ist, wenn Sie beispielsweise für das Wochenende eine andere Zeit benötigen.
  • Die meisten Geräte laufen mit Netzteil und Strombetrieb, einige wenige mit Akku oder Batterien. Oft besitzen die Geräte mit Stromanschluss auch einen separaten Akku für Notfälle.
  • Testen sie die Radiowecker auf verstellbare Snooze-Funktionen. Snoozen ermöglicht das phasenweise Deaktivieren des Signals. Das heißt, wenn sie morgens doch gern einmal länger schlafen, können Sie das bereits gestartete Signal wieder beenden und weiterschlummern. Nach einigen Minuten wird der Wecker sich wieder aktivieren, um zu verhindern, dass sie wieder einschlafen. Bei vielen Geräten lässt sich dieser Abstand manuell einstellen und sich somit optimal auf ihre Wünsche anpassen.
  • Neben dem Aufstehen kümmern sich die meisten Modelle auch um das Einschlafen und besitzen Sleeptiming-Funktionen, mit welchem das Ausschalten am Abend reguliert werden kann.

Während viele ältere Geräte sich hinsichtlich Funktionen und Typologie noch teilweise stark voneinander unterscheiden, haben die aktuellen Geräte viele der Neuerungen als Grundfunktionen übernommen. Zu den aktuell bekanntesten Herstellern von Radioweckern gehören:

  • Sony
  • Philips
  • Teufel
  • Grundig
  • Thomson
  • Lenco
  • Sangean

Vom Lichtwecker bis hin zum Vogelgezwitscher – unterschiedliche Weckerformate für jedermann

Während der Radiowecker neben dem klassischen Analog- oder Funkwecker die beliebteste Form darstellt, haben sich heutzutage viele unterschiedliche Varianten entwickelt, die sich ganz auf die individuellen Bedürfnisse der Schläfer eingestellt haben. In punkto Design und Optionen sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Viele Wecker im Retro-Design verknüpfen das edle Aussehen der klassischen Modelle mit modernen Annehmlichkeiten, wie Funk oder Strombetrieb. Analoge Wecker müssen dabei immer noch jedes Mal vor dem Schlafengehen gestellt werden, während die digitalen Varianten hier effektiver sind. Weitere alternative Modelle sind:

  • Sound-Wecker. Im Gegensatz zu Radio oder Lieblingssong wecken diese Geräte mit sanften Naturgeräuschen, egal ob Vogelgezwitscher oder das Rauschen eines kleinen Baches. Oft gehen diese auch beim Design neue Wege und bieten zusätzliche Lichtprojektionen.
  • Projektionswecker. Dieses Modell erweitert das Prinzip des Digitalweckers um die Option, den Ziffernblock mittels Laser an die Wand projiziert wird. Speziell für Kinder gibt es auch eine Variante, in der die Projektionen beispielsweise einen nächtlichen Sternenhimmel zeigen.
  • Tageslichtwecker. Diese stellen eine besonders kreative Form des Weckprozesses da. Eine im Wecker integrierte Lampe sorgt dafür, dass Sie mittels Lichteinfluss aufwachen. Das Gerät simuliert Tageslicht und lässt morgens die Lichtintensität kontinuierlich ansteigen, optional auch in Kombination mit Naturgeräuschen oder Musik. Das phasenweise Erwachen mittels Licht und Klang soll einen möglichst sanften Übergang in den Tag gewährleisten. Diese Modelle liegen preislich allerdings deutlich über dem normaler Radiowecker.
  • Intelligente Schlafphasenwecker. Um den bestmöglichen Schlaf zu garantieren, werden Firmen immer kreativer und bedienen sich auch stärker medizinischer Grundlagen. Per Sensor in einem Armband, das man vor dem Schlafen anlegt, misst der Wecker Ihr Schlafverhalten und den Biorhythmus und weckt Sie während einer günstigen Phase um Ihre eingestellte Weckzeit herum. Besonders für Leute mit unregelmäßigen Schlaf- und Aufweckzeiten soll ein solches Gerät, wie es beispielsweise die Firma aXbo anbietet, einen besseren Start in den Tag bringen.

Die Displays vieler Radiowecker sind dabei zusehends auch mit komplexeren Anzeigen ausgestattet. So gibt es Modelle, welche via Funksignal aktuelle Wetterdaten empfangen können, welche sie direkt morgens mit einer Prognose für den Tag wecken. Auch gibt es immer mehr Geräte, welche mit WLAN ausgerüstet sind und direkt auf das Internet zugreifen können.

Wecker-Apps für Smartphone – kreative und effektive Hilfen zum Start in den Tag.

Für immer mehr Menschen ist das Smartphone zum allumfassenden Multimediagerät geworden, dass sie durch ihren Alltag begleitet. Auch die Weckfunktion wird dabei immer öfters übernommen. Viele findige App-Bastler haben dabei einige kreative Formen entwickelt. So gibt es selbst auf dem Smartphone die Möglichkeit, einen „klugen“ Wecker zu integrieren, welcher den Schlafrhythmus nachts mittels Bewegungssensor misst und so das Wecken individuell gestaltet – egal ob sanft oder abrupt. Auch Programme, die Klang, Optik und Wirkungsweise klassischer Digitalwecker imitieren, sind vorhanden.

Besonders kreative Apps wie „Hello Day“ verknüpfen den Weckvorgang mit der Komponente des sozialen Netzwerks, sodass sich Freunde ganz individuell helfen können, aus dem Bett zu kommen mittels eigens ausgewählter Bilder, Songs oder Videos. Der Kreativität scheinen in dem Sektor keine Grenzen gesetzt zu sein. Sogar simple Radiowecker sind in App-Form vorhanden, welche wiederum aus dem reichhaltigen Angebot digitaler Radiosender schöpfen können. Beachten Sie aber, dass all diese Apps Strom verbrauchen und die ganze Nacht über eingeschaltet bleiben sollten. Die qualitativ besseren Programme kosten auch entsprechend Geld und manche Apps funktionieren nur auf dem iPhone.

Dockingstationen – zusätzlicher Komfort, falls sie ihr Smartphone als Wecker benutzen wollen

Sollten Sie ihr Smartphone als Wecker benutzen, dann bilden Dockingstationen ein zusätzliches Maß an Komfort, wenn es darum geht, den Weckvorgang bequem zu gestalten. Während einige Radiowecker bereits Anschlussmöglichkeiten bieten, ist die Dockingstation eine komplexere Alternative, welche die Funktion des Weckers mit denen einer Stereoanlage verknüpft.

Sie sind ein noch relativ junges Gerät, welches sich aber zusehends steigender Beliebtheit erfreut. Erste Modelle entstanden im Zusammenhang mit Produkten der Firma Apple, inzwischen sind sie auch kompatibel zu anderen Herstellern. Der eigene mp3-Player wird dabei in die Vorrichtung der Dockingstation gesteckt oder mittels Line-in-Kabel angeschlossen. Integrierte Lautsprecher transportieren den Klang dann umgehend nach außen. Das meist kompakte Design ermöglicht einen flexiblen Transport, die Boxen besitzen eine höhere Leistungsfähigkeit, als die denen eines Radioweckers deutlich überlegen sind.

Mit Defiziten auf dem Weg zum Allroundtalent – was moderne Dockingstationen können

Die neueren Modelle bieten darüber hinaus auch viele multimediale Zusatzfunktionen, die noch weiter gehen, als die eines Weckers. Es gibt Geräte mit Radioempfang, eigener Weckfunktion und Sleeptimer, CD-Player, USB-Anschluss oder WLAN-Tauglichkeit. Zusätzlich bieten viele Dockingstationen auch eine integrierte Bluetooth-Funktion. So müssen Smartphones gar nicht mehr physisch mit der Dockingstation verbunden werden. Sogar Fernbedienungen können inzwischen Teil der Ausrüstung sein. Die Kompatibilität zwischen ihrem Telefon und der Station sollte allerdings vorher geklärt werden, um eventuelle Probleme zu umgehen.

Dockingstationen sind auf dem besten Weg, clevere All-in-one-Geräten zu werden, um eine flexible und zeitgemäße Alternative zur Stereoanlage für die heutige Zeit zu bieten. Sie decken dabei viele Funktionen des Radioweckers bereits heute ab. Die Klangqualität ist generell schwächer als bei einem professionellen Hi-Fi-System. Insofern der Radiowecker oder die Dockingstation keinen separaten Ausgang besitzt, um mittels Stecker an den Receiver der Stereoanlage angeschlossen zu werden, wird sich diese auch relativ schwer mit einem solchen System verbinden lassen. Die wenigsten bieten diese Option an, allerdings genügt die Klangpower eines handelsüblichen Radioweckers für ihr Schlafzimmer aus.

Allgemeine Vorüberlegung – ihr Schlaf- und Weckverhalten entscheidet über das Gerät

Nicht jeder Wecker-Typ ist für jeden Menschen geeignet. Viel hängt dabei von ihrem Schlaf- und vor allem Weck-Verhalten auf. Ist Musik überhaupt das Richtige, um Sie morgens aus dem Bett zu bekommen oder animiert Sie diese nur zum Weiterschlafen? Eventuell sind ein deutlicher Signalton und weniger Snooze-Möglichkeiten eine günstigere Option für Sie. Testen Sie generell, wie lang sie zum Aufstehen benötigen. Während der Prozess bei manchen in fünf Minuten erledigt ist, kann es bei anderen gern länger dauern. Sollten Sie einen besonders festen Schlaf haben, vergewissern Sie sich, dass es eine „Sehr laut“-Optionen bei Ihrem Gerät gibt. Falls Sie der Stromverbrauch Ihres Smartphones nicht stört, kann dieses auch mit kreativen Apps die Aufgabe übernehmen. Ein guter Wecker muss nicht viel kosten, um seinen Zweck zu erfüllen.

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