Identitätsmissbrauch

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„Was halten Sie sich auch im Internet auf?“ ist der Lapsus, den so manche Gerichte gerne anführen, wenn wiedereinmal Dritte die eigenen Daten für betrügerische Machenschaften benutzen. Als Privatmann hat man es sicherlich einfacher als zur Anbieterkennung gezwungene Händler. Bis zum heutigen Tag habe ich durch Datenmissbrauch insgesamt angeblich vier Autos zum Verkauf angeboten, zwei Domains angemeldet und eine Pornohotline genutzt. Ich habe fünf Anzeigen gegen unbekannt erstattet, mich bei allen Automobilportalen als Verkäufer sperren lassen, unzählige Faxe an Internetprovider geschickt und graue Haare bekommen. Alle Verfahren verliefen im Sand, da die oder der Täter nicht zu ermitteln waren. Und das Vorratsdatenspeicherungsgesetz greift leider nur bei schweren- oder Kapitalverbrechen. Und was allem noch die Krone aufsetzten dürfte, gehört dies alles zur sog. Betriebsgefahr. Einfach Spitze! Hier ein paar Tipps von einem leidvoll geprüften Internetuser: 1.Niemals die Bankverbindung auf der Internetseite oder einem Angebot auf eBay offen präsentieren. Es reicht auf eBay „Überweisung Plus“! 2.Sollte trotzdem unberechtigt vom Konto Geld abgebucht werden, diese Lastschrift stornieren lassen und stehenden Fußes bei der Polizei Anzeige erstatten. Dies fordern zum Beispiel alle Internetprovider. 3.Wenn möglich der Firma, welche abgebucht hat, eine kurzes Fax oder E-Mail mit dem Aktenzeichen der Polizei schreiben. 4.Bei mobile.de oder autoscout24.de kann man zudem sich als Verkäufer mit der Adresse, der Bankverbindung und der Telefonnummer sperren lassen. Das erspart Anrufe um 5:30Uhr am Sonntag morgen. Leider war es das dann auch, was einem heutzutage möglich ist.
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