IRRTUM: Spaßbieter müssen mit Vertragsstrafen rechnen

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Verständlicherweise hassen es Verkäufer, wenn jemand bietet, der den Artikel gar nicht haben will. Viele Händler drohen sogenannten Spaßbietern deshalb mit einer Vertragsstrafe von bis zu 30 % des Kaufpreises oder mit einer astronomischen Mindestsumme wie 250 Euro. Wenn diese Drohung von einem gewerblichen Verkäufer kommt, ist sie völlig wirklungslos. Schließlich kann der Verbraucher den Vertrag ohnehin ohne Angabe von Gründen widerrufen. Anders sieht es hingegen aus, wenn der Spaßbieter an einen Privatverkäufer gerät. In so einem Fall hielt es das Amtsgericht Bremen für zulässig, dass der Verkäufer von einem zahlungsunwilligen Käufer eine Vertragsstrafe von 30 % einforderte. (Az. 16 C 168/05)

MfG, gtr-z06

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