Hunde und andere Tiere unterm Weihnachtsbaum !!!

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Tiere sind kein Spielzeug - und trotzdem geschieht es alle Jahre wieder ...

Die lieben Kleinen bearbeiten Mutti und Vati solange, bis zu Weihnachten "endlich" ein Hund ins Haus kommt. Und weil Hundebabies besonders süss sind, muß es natürlich obendrein ein Welpe sein. Das kleine Fellknäuel ist seinem Schicksal ausgeliefert. Getrennt von seiner Hunde-Familie ist es nun abhängig von dem, was ihm "in seiner neuen Familie" an Zuwendung zuteil wird.

Nennen wir den Kleinen mal Jimmy. Schon in den ersten Wochen stellt sich heraus: Jimmy will fressen, spielen, auf Spaziergängen Pippi und mehr machen. Er kennt keine Kommandos, er beißt ins Sofa und in alles, was ihm unter die kleinen Zähnchen kommt, pinkelt auch mal in die Wohnung - und überhaupt macht er offenbar nur noch Arbeit und Ärger. Zudem binden Futter, Tierarzt, Hundesteuer usw. auch noch Geld. Tja - und keiner in der Familie hat mehr Zeit und Lust, sich mit Jimmy zu beschäftigen. Alle sind nur noch genervt und überfordert. Man hatte es doch so gut gemeint. Aber so hat sich das keiner vorgestellt. Also was tun ? Ab ins Tierheim [noch die humanste Lösung]. Ab Januar herrscht dort Hochbetrieb. Hunde, Katzen, Kaninchen, Vögel und andere hilflose Wesen werden ohne eigene Schuld im Handumdrehen zu Waisen.

Nicht die Kinder - schon gar nicht die Tiere - sind an dieser erbärmlichen Entwicklung schuld. Es sind die Familienoberhäupter. Warum waren sie nicht in der Lage, ihrem Nachwuchs [auch sich selbst] klarzumachen, dass es sich beim Thema Tiere um lebende Geschöpfe mit eigenen Bedürfnissen handelt ? Ein klares "NEIN", freundlich und klar ausgesprochen und begründet, hätte genügt. Geschieht das nicht, beginnt oft eine Tier-Tragödie.

Meines Wissens ist noch keine Familie daran kaputt gegangen, weil dem Drängen des Nachwuchses nicht nachgegeben wurde. Frage an diese Eltern mit gutem, weichem Herzen: "Würden Sie Ihr Kind auch so behandeln ?"

Ich liebe Tiere [Kinder natürlich auch] und engagiere mich aus Überzeugung ehrenamtlich für ihren Schutz. Sehr freuen würde mich, wenn dieser kleine Beitrag möglichst oft gelesen wird und nachdenklich stimmt. Es ist wieder Januar, die Tierheime haben Hochbetrieb.Vielleicht und hoffentlich kann beim nächsten Weihnachtsfest durch ein vorheriges, wohlüberlegtes freundliches "NEIN" und die Erklärung warum dieses NEIN nötig ist, ein ganz klein wenig Leid verhindert werden. Es ist ja eh nur ein Tropfen auf den heißen Stein ... 

TIERE   SIND   KEIN    SPIELZEUG  !!!

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Der Psychologe und Sozial-Wissenschaftler Klaus Hurrelmann [Schwerpunkt Sozialisierung von Kindern und Jugendlichen] schreibt über die KONSUM-KIDS unserer Zeit:
"Sie bekommen zu wenig von dem was sie wirklich brauchen, wenn sie zu viel von dem bekommen was sie haben wollen"
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Herzlichen Dank allen, die mir bis hierhin gefolgt sind. Sicher habe ich wirkliche Tierfreunde, die zuerst an die Tiere und dann erst an sich selbst denken, auf meiner Seite. Vielen Dank für einen kleinen Klick

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