Horrende Gebühren - warum Ebay immer unattraktiver wird!

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Sicherlich kennen die meisten Verkäufer das Problem von horrenden Gebühren. Man stellt einen Artikel ein und nach dem Verkauf hat man 10% des Preises auf der Uhr! Bei niedrigpreisigen Artikeln tun die 10% nicht so weh wie bei hochpreisigen Artikeln. Je nachdem sind noch Zusatz-Optionen nötig was den Gebühren-Tacho weiter hochtreibt.
Angenommen wir versteigern einen Fernseher der für 500 Euro verkauft wird. Nun zieht sich Ebay allein davon schon 10% rein (50 Euro) was schon happig und schmerzhaft ist in der Bilanz. Die Verkaufsgebühr steigt immer weiter und die Deckelung welche ab einer gewissen Summe die Provision deckelte (früher bei 75 Euro) wurde auch inzwischen großzügig angehoben sodass dieser Cap in der Regel nicht mehr greifen kann.
Ebay und PayPal hängen bekanntermaßen zusammen und da verwundert es nicht, dass Ebay im Falle von möglicher PayPal-Bezahlung im Angebot diese Option schön hinterlegt als Erstes darstellt. So bezahlt der Kunde in der Regel mit PayPal was an sich ja nicht so schlimm wäre. Doch nun langt Ebay, bzw. PayPal nochmal zu und erhebt 2% des überwiesenen Kaufpreises + 0,35 Cent!

Als wenn das aber nicht schon genug wäre, werden diese 2% + 0,35 Euro aber vom vollen Kaufpreis, abgezogen (von den 500 Euro). Man zahlt praktisch eine Gebühr für Geld über das man bereits nicht mehr verfügt da sich Ebay ja die 10% (50 Euro) einverleibt hat.

In unserem Beispiel haben wir jetzt bereits 12% + 0,35 Cent auf der Uhr - und das Geld ist noch nicht am Bankkonto! Der Artikel wurde für 500 Euro verkauft und jetzt haben wir 60 Euro auf der Uhr.
Sogesehen haben wir den Artikel jetzt deutlich unter Preis verkauft was die Sache somit unattraktiv macht da man besonders bei höherpreisigen Artikel herbe Verluste einfahren wird.

Fazit: Man sollte nur eher niedrigpreisigere Artikel bei Ebay selbst verkaufen und auf PayPal als Bezahlmethode verzichten (spart etwas über 2% der Gebühren). Höherpreisige Artikel verkauft man am besten bei den Ebay Kleinanzeigen oder auf anderen Seiten! "Hood,de" wäre z.B eine Alternative. Es fallen keine Gebühren an, leider ist die Plattform aber nicht so bekannt was sich ändern müsste.

Mein Gefühl sagt auch dass die Gebührenpolitik dem Portal langfristig das Genick brechen wird weil es sich für den Verkäufer nicht mehr lohnt und man am Ende draufzahlt! Ich für meinen Teil bin bereits auf der Suche nach Alternativen.
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