Holzspalter – geordnetes Feuer in Haus und Garten

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Brennholz sorgt für wohlige Wärme im Winter und knisterndes Gartenfeuer im Sommer. Schön, wenn die Scheite handlich sind. Dafür können Sie mit einem Holzspalter für Kamin, Ofen oder Feuerkorb sorgen.
 

Geordnetes Feuer in Haus und Garten: Holzspalter im Einsatza

So lagern Sie Brennholz richtig

 

Damit ein Feuer richtig brennt, anstatt zu qualmen, muss das Brennholz gut durchgetrocknet sein. Optimal, wenn es mindestens zwei Jahre lagert und eine Restfeuchte von weniger als 20 % hat. Bewahren Sie Holz möglichst an einer Wand mit vorgezogenem Dach oder in einem Unterstand auf. Rundholz wird vor der Lagerung in Scheite gespalten: Länge etwa 30-35 cm und mit einem Durchmesser von 10-15 cm. Gestapelt auf einer Palette oder Ziegelsteinen etwa 5-10 cm von der Wand entfernt trocknen die Holzstücke schneller.
Tipp: Decken Sie das Holz keinesfalls mit einer Folie ab, da sich schnell Schwitzwasser bildet. Ebenso ungeeignet sind Kellerräume für die Lagerung. Das Risiko der Schimmelbildung ist wegen der hohen Luftfeuchtigkeit zu hoch.


Holzarbeit ist Schweißarbeit?

 

Wer sein eigenes Brennholz vorbereiten will, ohne dabei viel Muskelkraft zu investieren, überlässt die Arbeit einem Holzspalter. Vor allem dann, wenn in Herbst und Winter zur Beheizung des Hauses ein Holzofen genutzt wird. Denn die Menge an benötigtem Brennholz ist mitunter enorm; zur Herstellung der Scheite ist ein Holzspalter meist unumgänglich.


Strom oder Kraftstoff?

 

Bekannte Hersteller von Holzspaltern sind Güde oder Posch. Aber welcher Spalter ist der Richtige für Sie? Das hängt zum einen vom Holzverbrauch ab: Geräte mit niedrigem Spaltdruck sind sinnvoll, wenn sie nicht übermäßig viele Scheite benötigen.

Wer Brennholz in größeren Mengen braucht, sollte eher ein Modell mit einem höheren Spaltdruck anschaffen. Die zweite Frage lautet: Steckdose oder Tankstelle? Holzspalter mit Elektromotor werden über eine Stromquelle mit Energie versorgt. Gut zu wissen: Leistungsstärkere Geräte brauchen für den einwandfreien Betrieb einen Anschluss mit einer 400 V-Spannung brauchen.
Holzspalter mit einem Benzinmotor können unabhängig von einer externen Energiequelle betrieben werden. Für Holzspalter mit Zapfwellenantrieb brauchen Sie allerdings einen Traktor oder Aufsitzmäher mit Anschluss für die Zapfwelle.


Im Frühling lodert das Osterfeuer

Osterfeuer haben eine lange Tradition. Beim geselligen Zusammensein begrüßt man mit einem lodernden Feuer den Frühling.
Wer im eigenen Garten feiern will, sollte unbedingt darauf achten, dass der aufgetürmte Holzstoß auf einem brennsicheren Untergrund und weit genug von leicht brennbaren Büschen, Zweigen oder Hölzern steht.
Alternativ lässt sich ein Osterfeuer auch im Gartenkamin oder im Feuerkorb entzünden. Der Korb kann problemlos an einer beliebigen Stelle im Garten aufgestellt werden.
Tipp: Stellen Sie eine feuerfeste Platte darunter, die herabfallende Glut auffängt.


Im Sommer glüht das Grillfeuer


Grillen mit Holz sorgt für einen besonders feinen Rauchgeschmack auf den Grilltellern. Üblicherweise wird ein Grill mit Holzkohle oder Briketts geheizt.
Ein Grillkamin hingegen läuft mit Holzscheiten zu Hochformen auf. Dabei wird der Rauch über einen Schlot abgeleitet. Hängen Sie den Grillrost zwischen Feuer und Rauchfang, und schon kann es losgehen mit dem Barbecue.
Nachteil: Ein Gartengrillkamin ist relativ groß und ist eher etwas für weitläufigere Grundstücke.
Auch wer nur einen kleinen Garten oder eine Terrasse zur Verfügung hat, muss nicht auf das sommerliche Grillvergnügen verzichten. Online oder im Gartenfachhandel gibt es eine reiche Auswahl verschiedenster Grills, die sich auch für einen Zwei-Personen-Haushalt eignen. Natürlich gibt es auch Grills, die sich mit einer Outdoor-Küche messen können. Wählen Sie einen Grill, der nicht zu groß für Ihre Ansprüche ist. Wer auf dem Balkon grillt, sollte sich eher für einen Gas-Grill als für Holzkohle entscheiden. So stören sich die Nachbarn sicher nicht daran, wenn öfter gegrillt wird. Auch wenn einmal etwas kaputt gehen sollte, haben Sie die Möglichkeit, Ersatzteile für Ihren Grill online oder im Handel zu kaufen.

 


Auch wer nur einen kleinen Garten oder eine Terrasse zur Verfügung hat, muss nicht auf das sommerliche Grillvergnügen verzichten. Online oder im Gartenfachhandel gibt es eine reiche Auswahl verschiedenster Grills, die sich auch für einen Zwei-Personen-Haushalt eignen. Natürlich gibt es auch Grills, die sich mit einer Outdoor-Küche messen können. Wählen Sie einen Grill, der nicht zu groß für Ihre Ansprüche ist. Wer auf dem Balkon grillt, sollte sich eher für einen Gas-Grill als für Holzkohle entscheiden. So stören sich die Nachbarn sicher nicht daran, wenn öfter gegrillt wird. Auch wenn einmal etwas kaputt gehen sollte, haben Sie die Möglichkeit, Ersatzteile für Ihren Grill online oder im Handel zu kaufen.
 

Im Herbst flackert das Gartenfeuer

 


Wenn im Herbst die Tage kürzer und die Abende kühler werden, heißt es Abschied nehmen von der Gartensaison. Das fällt leichter, wenn man es sich unter freiem Himmel noch mal an einem Feuerchen gemütlich macht.

Der Geruch nach Holz und Rauch aus dem Gartenofen bringt das Sommergefühl zurück. Die Holzscheite werden nach und nach in die bauchige Mitte des Ofens geschoben und sorgen für angenehme Wärme.


Im Winter wärmt das Kaminfeuer

 

Der Kamin im Haus verbreitet nicht nur wohlige Stimmung, er kann auch dazu beitragen, die Heizkosten zu senken. Ein Kaminofen lässt sich auch nachträglich einbauen.

Tipp: Beauftragen Sie einen Fachbetrieb mit der Installation. Denn erstens gehört der Ofen an einen Ort, wo er sicher befeuert werden kann. Und zweitens muss die Rauchableitung später einwandfrei funktionieren.


Ersetzt Sport, spart Energie: Spaltaxt


Wenn Sie nicht viel Brennholz brauchen, lohnt sich die Anschaffung eines Holzspalters nicht wirklich. Dann bleibt Ihnen wie in der guten alten Zeit die
Spaltaxt: Holzhacken macht Muckis, ist umweltfreundlich und falls sie Stress haben - den können Sie dabei auch gleich abbauen.
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