Holzspalter: Brennholz ruckzuck zerkleinern

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Mit dem richtigen Werkzeug ist Kaminholz schnell selbst zurechtgeschnitten. (mountaindweller/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Die Preise für Öl und Gas steigen, daher wechseln viele Verbraucher zurück zur guten alten Holzheizung . Doch zugeschnittenes Stückholz, Holzbriketts und Pellets sind kostenintensiv. Günstiger ist es wenn man das Holz selbst zerkleinert.

Holzspalter helfen bei der Arbeit

Kaminholz muss die richtige Größe haben. Wer beim Zerkleinern Muskeln aufbauen will und sich nach einem zeitaufwendigen Hobby umsieht kann zurAxt greifen, um das Holz zu spalten. Alle anderen sollten die Anschaffung eines elektrischen Holzspalters in Erwägung ziehen.

Neben der Arbeitserleichterung ist ein Holzspalter auch noch sicherer. Während mit der Axt immer wieder Unfälle passieren, wird die Verletzungsgefahr bei Holzspaltern dank der Zweihandsteuerung wesentlich dezimiert. Beim Kauf muss jedoch sichergestellt werden, dass das Gerät über eine GS- und eine CE-Kennzeichnung verfügt.

Holzhacken mit der Axt bietet sich nur für den kleinen Holzbedarf an. (Thomas Sereda/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

Selbstgehacktes Feuerholz ist deutlich preisgünstiger als gekaufte Pellets oder Bricketts. (Jupiterimages/ Goodshoot/ Copyright: Thinkstock)

Das Heizen mit Brennholz hat einen ursprünglichen Charme und sorgt für ein behagliches Ambiente. (VvoeVale/ iStock/ Copyright: Thinkstock)

So kräftig ist der Holzspalter

Holzspalter funktionieren mit Hydraulikzylindern. Welche Stammdicke sie zerlegen können, hängt von der Spaltkraft seiner Zylinder ab. Daher sollte beim Kauf die angegebene Spaltkraft mit den eigenen Anforderungen abgeglichen werden. Wenn große Stämme mit einem Elektroholzspalter zerkleinert werden sollen kann es sinnvoll sein, ein Gerät mit Starkstromanschluss zu wählen. Diese Kraftprotze können problemlos mit Holzspaltern mit Verbrennungsmotor mithalten, sind aber nicht so wartungsanfällig wie ihre motorisierten Kollegen.

Eine weitere wichtige Angabe beim Holzspalterkauf ist die Spaltlänge. Sie gibt an, wie groß der Holzscheit maximal sein darf, der verarbeitet werden soll. Wer beim Holzspalten außerdem auf die Umwelt achten will, nimmt ein Gerät, dessen Hydraulikzylinder anstelle von Öl mit Wasserdruck arbeitet. Diese Wasserhydraulikgeräte sind außerdem meistens noch günstiger.

Der richtige Holzspalter für jeden

Beim Kauf eines Holzspalters muss dessen Einsatzort beachtet werden: Ist ein Stromanschluss erreichbar oder soll das Holz direkt im Wald verarbeitet werden? Mechanische Geräte kommen beispielsweise ohne Strom aus, sie nutzen die Hebelwirkung, um das Holz zu zerkleinern. Wenn jedoch viel Holz ohne passende Stromquelle verarbeitet werden muss, bieten sich Holzspalter mit Benzinmotor an. Wer seinen Holzspalter hingegen nur selten in Gebrauch hat, sollte von den wartungsanfälligen Benzinmotormodellen absehen.

Gute Holzspalter sind höhenverstellbar, haben ein integriertes Fahrgestell und sind zusammenklappbar. So kann ohne Rückenschmerzen gearbeitet werden, das Gerät ist flexibel und optimal zu verstauen.

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