Holzkohle-Kugelgrill von Weber oder ein billigerer?

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Ein Weber Kugelgrill ist für Holzkohle-Griller ohne Frage etwas Besonderes. Abgesehen davon, dass ein Weber Grill Kult ist, den man auch zahlen muss, hat er gegenüber billigeren Kugelgrills aber auch faktische Vorzüge. So ist die Materialstärke höher und die Beschichtung des Blechs besser, die Roste sind besser und aus stabilerem Material, und das One Touch Reinigungssystem hat bei häufiger Benutzung deutliche Vorteile.
Grundsätzlich ist es aber auch mit günstigeren Kugelgrills möglich, indirekt zu grillen. Und das ist es ja, warum viele den Weber kaufen. Bei ihm kann man durch einsteckbare Halterungen auf dem unteren Rost die Kohle seitlich halten, was dazu führt, dass das vom Grillgut herab tropfende Fett nicht auf die Kohle fällt und verbrennt. Bei geschlossenem Deckel wird die Hitze um das gesamte Grillgut geleitet und so gleichmäßiger gegrillt - saftiges und zartes Fleisch ist das Ergebnis.
Wie gesagt - diese Grillmethode geht auch mit einem Billig-Kugelgrill, wenn man eine einfache Aluschale in die Mitte des unteren Rosts stellt (als Auffangschale) und die Kohle drum herum gruppiert. Das geht zwar nicht so gut wie mit Kohle-Halter, ist aber deutlich günstiger.
Es geht also hauptsächlich um die Fragen,
- wie viel ist mir der Kult wert?
- wie oft grille ich, also wie haltbar sollte der Grill sein
- und wie viel Zeit will ich fürs Putzen aufwenden?
Je klarer einem das ist, desto leichter fällt die Entscheidung. Ich würde mich jederzeit für einen Weber entscheiden.
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