Holzheizung? Ja gerne!

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Das Ölzeitalter ist vorbei. Die meisten Ölheizungen auch schon alt. Und der Öl- und Gaspreis tun das ihre: alternative Lösungen werden gesucht und erfreulicher Weise auch angeboten. Die Größe des Angebotes macht jedoch eine Entscheidungsfindung oft sehr schwierig.

Bevor Sie sich mit Lamdasonden, Reglern und Emissionswerten auseinandersetzen, definieren Sie einmal ganz sachlich was Sie überhaupt brauchen. Das möchte ich an einem praktischen Beispiel erläutern. Sie haben ein Einfamilienhaus, ca. 150 m² Wohnfläche und einen 4-Personen-Haushalt. Ihr Haus ist einigermaßen gedämmt, mehr zu dämmen wäre mit zu großem Aufwand verbunden.

Dann ist eine Holzheizung schon eine praktikable Lösung und die könnte auch ganz klein anfangen: Sie stellen einen "wasserführenden" Kaminofen in Ihr Wohnzimmer, schließen diesen an Vor- und Rücklauf Ihrer derzeitigen Heizung an und schon sparen Sie öl oder Gas, denn bei entsprechender Erhöhung der Rücklauftemperatur durch den Kaminofen springt Ihre "alte" Heizung garnicht erst an. Der erste Schritt in die richtige Richtung und z.B. bei einer Etagenheizung in einer Mietwohnung (Schornstein vorausgesetzt) eine sinnvolle Lösung.

Natürlich kann der Holzofen seine Möglichkeiten bei dieser "direkten" Installation seine Möglichkeiten (Energie) nicht voll entwickeln, da der Speicher (Brauch- und Heizungswasser) Ihrer "alten" Heizung diese Heizleistung nicht vollständig und vor allem nicht lange speichrn kann. Das Volumen ist zu gering und die Isolierung in der Regel zu schlecht. Dafür wurde sie auch nicht gebaut.

Also ist der logische richtige nächste Schritt die Suche nach einem entsprechenden Speicher. Und da gibt es überhaupt keine Diskussionen sondern nur den Kombispeicher. Warum sollte das Brauchwasser nicht gleichzeitig mit dem Heizungswasser erwärmt werden. Ihre "alte" Heizung macht das ja auch. Diese Kombispeicher sparen Platz und Geld. Ich will mich hier nicht in allzu viele Details verlieren, aber : einen zusätzlichen Wärmetauscher für eine (spätere?) Installation einer Solaranlage sollte er haben, das Brauchwasser sollte durch ein Wellrohrspirale erhitzt werden(Legionellen) und nicht durch einen Boiler im Speicher tage/wochen-lang warm vorgehalten werden.

Bei dem beschriebenen Einfamilienhaus mit der 4-köpfigen Familie und 150 m² reicht ein Speichervolumen von 750 - 1000 Liter bestimmt aus. Diesen Speicher kann ein "wasserführender" Kaminofen mit ca. 15 kW durchaus ausreichend mit Energie bedienen. Natürlich sind der Nutzungsgrad des Ofens und die Lebens-(Wärme-)gewohnheiten der Betreiber auch von Bedeutung. Ich habe diese positiven Erfahrungen selbst und bei zufriedenen Kunden machen können. Der WALLTHERM Holzvergaser-Ofen mit Naturzug (also ohne jedes Gebläse) erfüllt diese Anforderungen in vollem Umfang. Neben dem Ambiente des Feuers und der Wärme eines Holzofen erfüllt er noch "nebenbei" die Funktion einer Holzheizung bestens. Mit einem Nutzungsgrad von über 90% spart er Holz (Geld) und Arbeit.

Die Holzheizung wäre nun schon komplett. Und Ihre "alte" Heizung - soweit Sie noch betrieben werden darf - kann als "Notheizung" so geschaltet werden, dass sie "einspringt", sobald der Ofen die erforderliche Wärme ncht bringt, weil Sie z.B. im Winter in Urlaub fahren.

Nun macht es ja eigentlich wenig Sinn, im Sommer das Wohnzimmer aufzuheizen, nur weil Sie Warmwasser für die Dusche brauchen. Hier ist dann die Sonne gefordert und das tut sie gerne und schickt dafür noch nicht einmal eine Rechnung. Normalerweise würden Sie bei unserem "Musterhaus" ca. 10 - 12m² Kollektorfläche benötigen. Dies ist aber auch abhängig von der Funktionsweise Ihres Wärmetauschrs in Ihrem  Kombispeicher. Und auch hier gibt es wieder etwas Besonderes: Den W-SS-SP Kombispeicher , denn er hat einen externen hoch effektiven Wärmetauscher mit laminarer Speicherladung in 3 Speicherhöhen für die Solaranlage. Das Ergebnis lässt sich sehen: ca. 8m² Kollektorfläche reichen für unser "Musterhaus" und gerade in der Übergangszeit mit kurzen Sonnenscheinzeiten und diffusem Licht heizt er den Kombispeicher sehr schnell auf. Gerne zeige ich Ihnen dies in der Praxis an einem Referenzobjekt.

Um das System noch abzurunden: Der Hochleistungskollektor KA88/2002 . Der beste aller getesteten Flachkollektoren in allen 3 Messpunkten. Die SPF Solarprüfstelle Rapperwil (CH) bestätigte die überragenden Leistungen dieses Kollektor.

Natürlich auch etwas zum Thema Geld - und kein "dickes" Ende:

Ein zuvorbeschriebenes Energiekonzept für unser "Musterhaus" bestehend aus:

  • WALLTHERM Holzvergaserofen
  • Kombispeicher W-SS-SP 750l
  • Externer Wärmetauscher W-SS-WT
  • 4 Hochleistungskollektoren KA88/2002 (je ca.1,8m²
  • Anschluß an Ihre "alte" Heizung mit Steuerung 

kostet einschließlich Lieferung und fachgerechter Montage keine € 20.000,--.

Alles im "Baukastensystem" also auch nach und nach zu installieren.

Vielen Dank für Ihr Interesse.

 

 

 

 

 

 

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