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Hoher Komfort: Wie Sie einen hochwertigen Flachbildfernseher finden

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31.250.Hoher Komfort: Wie Sie einen hochwertigen Flachbildfernseher finden.

Dank Surround-Sound und großen Bildschirmen rückt der Traum vom Heimkino in immer greifbarere Nähe. Wer sich auch das Popcorn-Gefühl für zu Hause sichern möchte und einen Beamer für übertrieben hält, kommt um einen Flachbildfernseher heutzutage kaum noch herum. Sie bieten gegenüber den älteren Röhrenmodellen entscheidende Vorteile. Neben dem geringeren Platzanspruch sind es auch optische Aspekte, die für einen Flachbildschirm sprechen. Filme in HD oder gar 3D sind ein Sehvergnügen, das Röhrenbenutzern verwehrt bleibt.

Die Suche nach einem qualitativ hochwertigen Flachbildfernseher kann verwirrend sein. Von LCD, LED oder von Plasma ist da die Rede. Ambi-Light, Pixel und Bildschirmdiagonale sind weitere Fachbegriffe, die häufig unverstanden im Raum schweben. Mit diesem Ratgeber soll Licht ins Dunkel gebracht werden. Hier wird Ihnen erklärt, welche Eckdaten wichtig sind und woran man einen hochwertigen Flachbildfernseher erkennt.

Pixel: So entsteht das Bild auf dem Flachbildfernseher

Die Pixelanzahl beschreibt die Anzahl der Bildpunkte, die ein Flachbildschirm besitzt. Das Bild entsteht also aus vielen verschiedenen kleinen Lichtpunkten, die gemeinsam das große Ganze ergeben. Je höher die Punktdichte ist, desto detailgenauer ist die visuelle Darstellung. Die Pixelanzahl kann bei Flachbildschirmen auf zwei verschiedene Arten dargestellt werden:

  • Als Gesamtzahl der Bildpunkte. Dies ist vor allem in der Digitalfotografie verbreitet. Hier wird dann in der Einheit Megapixel (Millionen Bildpunkte) gerechnet.
  • Als Anzahl der Bildpunkte pro Zeile (von links nach rechts) mal die Anzahl der Spalten (von oben nach unten). So kann bei einem HD-Fernseher zum Beispiel die Angabe 1280 x 720 Pixel stehen.

LCD-, LED- oder Plasma-TV – wo liegen die Unterschiede?

Während Plasma-TVs die Vorreiter auf dem Markt der Flachbildfernseher waren, dominieren LCD-Fernseher seit Längerem den Markt. Immer mehr Hersteller scheuen daher die Produktion von Plasma-Bildschirmen, weshalb der Preis gegenüber LCD-Geräten noch mehr angestiegen ist. Die Gründe hierfür sind aber nicht bei der Qualität der Geräte zu suchen. Beide Technologien bieten Vor- und Nachteile, die im Folgenden beleuchten werden sollen.

Begriffserklärung

Zunächst eine technische Erklärung zu den Begriffen: Plasma-Bildschirme erzeugen verschiedenfarbiges Licht mit Hilfe von Leuchtstoffen, die durch ionisiertes Gas zum Leuchten gebracht werden. Der Bildschirmaufbau besteht aus zwei Glasplatten, zwischen denen sich sehr viele kleine Kammern befinden. Jeweils drei Kammern ergeben bei dem Farbbildschirm gemeinsam einen Bildpunkt, also ein Pixel. Die drei Kammern sind mit unterschiedlichen Gasgemischen gefüllt und leuchten jeweils in den Grundfarben Rot, Grün und Blau. Durch die anteilige Mischung dieser Farben können alle weiteren Farben des Spektrums abgebildet werden.

LCD steht für die englische Abkürzung „liquid crystal display“, zu deutsch Flüssigkristallanzeige. Bei einem LCD-Bildschirm besteht also das einzelne Pixel aus einem Flüssigkristall. Flüssigkristalle beeinflussen die Polarisation von Licht, wenn ein bestimmtes Maß an elektrischer Spannung angelegt wird. Dadurch verändern die LCD-Zellen ihre Farbe. Häufig werden LCD-Fernseher mit dem sogenannten LED-Backlight ausgestattet. Dabei wird die Hintergrundbeleuchtung der Pixel durch LED-Zellen durchgeführt. Obwohl in diesen Fällen weiterhin die LCD-Technik zur Erstellung des Bildes verwendet wird, hat sich für Geräte dieser Art der missverständliche Name LED-TV durchgesetzt.

Farbgenauigkeit, tiefes Schwarz und pixelgenaue Darstellung: Diese Argumente sprechen für einen Plasma-Fernseher und gegen ein LCD-TV

Anders als bei LED- oder LCD-Geräten ist der Farbkontrast bei Plasma-Bildschirmen oft deutlich höher. Schwarze Flächen erscheinen wirklich als schwarz und nicht, wie bei LED-Bildschirmen häufig zu beobachten, dunkelgrau. Dadurch wirken die Farben natürlicher und sind pixelgenau abgebildet. Bei LED-Fernsehern besteht oft das Problem, dass das Bild aus einem größeren Sehwinkel heraus nicht mehr optimal zu erkennen ist und dunkler erscheint. Dieses Problem ist bei Plasma-Fernsehern nicht existent, das Bild sieht von jeder Seite gut aus.

Höherer Energieverbrauch, reflektierende Glasscheiben und empfindliche Technik: Diese Argumente sprechen gegen ein Plasma-TV und für einen LCD-Fernseher

Bei Plasma-Fernsehern ist der Stromverbrauch abhängig von der Bildhelligkeit. Bei dunkleren Bildern verbraucht das gerät also mehr Strom als bei hellen Szenen. Mit dem zunehmenden Einsatz von LED-Leuchten konnte der Stromverbrauch von LCD-Fernsehern drastisch reduziert werden. Obwohl auch hier Fortschritte gemacht wurden, hat dies zur Folge, dass Plasma-Bildschirme auf dem Gebiet nicht mehr mithalten können.

Bei Plasma-Bildschirmen besteht generell die Gefahr, dass sich ein Bild, wenn es lange im Standbildmodus steht, auf dem Bildschirm einbrennt. Diese bleibenden Spuren sind danach als „Geisterbild“ weiterhin zu sehen. Moderne Geräte beugen dieser Gefahr durch verschiedene Techniken vor, sodass sich zum Beispiel feststehende Senderlogos nicht mehr einbrennen können. Generell besteht das Problem hingegen weiter.

Ein weiterer großer Nachteil ist der schwierige Transport. Durch die eingebauten Glasplatten ist der Fernseher recht schwer. Außerdem darf er nur stehend befördert werden, da im Liegen die Glasplatten beschädigt werden könnten. Die Glasplatten bieten gerade bei Tageslicht den Nachteil, dass sie das Licht stark reflektieren. Hier sind die LCD-Fernseher mit ihrer matten Bildschirmoberfläche klar im Vorteil.

Fazit: Ihre Sehgewohnheiten entscheiden, welches das richtige Modell für Sie ist

Wer bei dunkler Umgebung ganz besonderen Wert auf satte Farben und authentisches Schwarz legt, sollte einen modernen Plasma-Fernseher wenigstens in Erwägung ziehen. Gegenüber dem LCD-Fernseher bietet er hier einige Vorteile. Wer jedoch einen Allorund-Fernseher sucht, der auch tagsüber in häufigem Gebrauch ist, ist mit einem LCD-Fernseher besser beraten. Plasma-Bildschirme werden ohnehin erst ab einer Größe von 37 Zoll angeboten. Alles, was darunter liegt, wird von LCD-Bildschirmen abgedeckt.

Größe und Bildschirmdiagonale spielen eine wichtige Rolle für das Heimkino

Es ist verlockend. Möchte man sich einen Flachbildfernseher zulegen, denkt man als allererstes an einen Fernseher im Kino-Format. Schließlich ist das richtige Cineasten-Gefühl ja Sinn und Zweck der Anschaffung. Bedenken Sie dabei, dass ein TV-Gerät immer in seine Umgebung passen muss. Denn gerade bei hochauflösenden Bildschirmen werden bei zu naher Betrachtung Unschärfen und Fehler unerbittlich sichtbar.

Es ist also stark von ihren heimischen Begebenheiten abhängig, welche Größe Ihr Flachbildfernseher haben sollte. Eine wichtige Regel für HDTV lautet: Die Bildschirmdiagonale sollte nicht mehr als ein Drittel des Abstandes zwischen Fernseher und Zuschauer betragen. Das gilt sowohl für Plasma- als auch für LCD-Bildschirme. Ein Beispiel zeigt, wie sehr man sich beim Kauf eines großen Bildschirmes verschätzen kann. Bei einem großen 46-Zoll-Bildschirm entspricht die Bildschirmdiagonale rund 117 cm. Multipliziert man diese Zahl mit 3, haben sie den empfohlenen Abstand, den Sie zu ihrem Fernseher einnehmen sollten. In diesem Falle sind das 3,5 m.

Wer diesen Platz zur Verfügung hat, kann sich über seinen großen Bildschirm freuen. Wenn das Wohnzimmer den Platz hingegen nicht hergibt, wird das Sehvergnügen trotz Kino-Größe nicht groß sein. Anstatt also in einen teuren großen Flachbildfernseher zu investieren, lohnt es sich, etwas weniger Geld für einen hochwertigen kleineren Fernseher anzulegen.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Plasma- oder LCD-Fernseher die Bezeichnung FULL HD enthält. FULL HD bedeutet, dass der Fernseher eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln bietet. Geringere Pixelzahlen sind nur dann in Ordnung, wenn der Fernseher sehr klein ist oder man weit davon entfernt sitzt.

Eine weitere wichtige Größe: Wie viel Hertz braucht der Mensch?

Mit der Maßeinheit Hertz wird eine Frequenz angegeben. Also sich wiederholende Vorgänge pro Sekunde. Übertragen auf den Fernseher bedeutet das, wie oft in der Sekunde das Bild wiederholt angezeigt wird. Ist die Frequenz zu langsam, kann sie vom menschlichen Auge wahrgenommen werden. Man sieht dann ein störendes Flackern auf dem Bildschirm.

Damit dies nicht passiert, sind Flachbildfernseher in der Regel mit einer Frequenz von 100 Hertz versehen. Im Gegensatz zum herkömmlichen TV-Gerät ist die Frequenz beinahe verdoppelt worden. Diese erhöhte Frequenz soll Unschärfen bei sich schnell bewegenden Bildern verhindern. In Action-Szenen kommt dies besonders zum Tragen. Dazu bedienen sich die Hersteller von Flachbildfernsehern eines Tricks: Die Geräte berechnen die Bewegungsrichtung des Objekts und erstellen automatisch ein Zwischenbild. Dieses wird in die Bildfolge integriert, sodass die Bewegungen auch bei hoher Auflösung flüssig wirken.

Nur nicht den Anschluss verlieren: Diese Buchsen braucht ein Flachbildfernseher

Video-Recorder, DVD-Player,Computer, Spielekonsole, USB und Speicherkarte. Alle diese Geräte suchen mittlerweile Anschluss beim heimischen Fernseher. Kein Wunder also, dass heutige Fernseher mit vielen verschiedenen Anschlüssen ausgestattet sind. Den wichtigsten Anschluss bildet der HDMI-Stecker. Hinter der Abkürzung steckt die englische Bezeichnung „High Definition Multimedia Interface“. Dahinter verbirgt sich eine Schnittstelle für die volldigitale Übertragung von Video- und Audiodaten. Spielekonsolen benötigen einen solchen Anschluss ebenso wie moderne Computer. Für altere Computermodelle, deren Speicherkarte über keinen HDMI-Ausgang verfügt, wird außerdem eine DVI-Buchse mit passendem Kabel benötigt.

Weiterhin Pflicht sind ein Video- und ein Scart-Ausgang. Achten Sie dabei darauf, dass hier mehr als ein Anschluss vorhanden ist. Da viele Geräte per Scart betrieben werden, ist dieser Anschluss häufig mehrmals belegt. Weitere Scart-Buchsen und Scart-Kabel ersparen Ihnen somit viel Mühe beim Umstecken der Geräte.

Der Ton macht die Musik: Auch bei Flachbildfernsehern muss die Akustik stimmen

Wenn Sie von einem hochwertigen Röhrenfernseher auf einen Flachbildfernseher umsteigen, kann der Sound eines Flachbildfernsehers etwas enttäuschen. An den satten Sound eines guten Röhrengerätes kommen viele Flachbildschirme nicht an. Durch die geringe Tiefe des flachen Geräts sind die Bässe oft relativ wenig ausgeprägt. Deshalb sollten Sie beim Kauf eines Flachbildschirmes darauf achten, dass die eingebauten Lautsprecher eine solide Leistung erbringen.

So erkennen Sie Qualität: Beachten Sie wichtige Eckdaten und erwerben Sie das passende Gerät für sich

Für welche Art Flachbildfernseher Sie sich letzten Endes entscheiden, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Die Größe muss stimmen, soviel ist klar. Auch die Pixelanzahl sollte modernen Standards entsprechen, damit Ihr Sehvergnügen nicht leidet. Mit den Tipps und Erklärungen dieses Ratgebers sollten Sie für den Kauf gut gewappnet sein. Wenn Sie die wichtigsten Grundbegriffe verinnerlicht haben, können Sie schnell ein gutes Gerät von einem schlechten unterscheiden. Dies erleichtert Ihnen nicht nur die Auswahl, sondern bewahrt Sie auch vor bösen Überraschungen.

 
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