Höhbeck, Lebenserinner.,BDW, WVDB, TAU, Siedler, 1928

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                                                                   LANDHEIM-ANTIQUARIAT

Siedlung

Höhbeck

Lebenserinnerungen
der Siedler Karl und Margret Voelkel


*
Gefundene Wege
I.
Rückblick auf mein Leben
Eine Autobiographie im Geiste des Wandervogels
von Margret Voelkel

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II.
Höhbeck
Die Verwirklichung einer Siedlungsidee
junger Wandervögel
von Karl Voelkel

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Erstveröffentlicht in:
TAU
Monatsblätter für Verinnerlichung und Selbstgestaltung
herausgegeben von Werner Zimmermann
Ringenberg/Bern, Schweiz
Heft 49, Mai 1928
Verlag Die neue Zeit, Lauf/ Nürnberg und Bern

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Neuauflage 1989 o.J.
112 S. Pp.
Gesamtherstellung:
Bäuerliche Druckerei, Hattstedt/ Nordfriesland
Verl. und Auslieferung:
Gerhard Neudorf (W.V.D.B.)

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Aus dem Vorwort zur Neuauflage

In diesem Büchlein finden sich zwei Schriften von Margret und Karl Voelkel vereinigt.
Margret Voelkel verfaßte kurz vor ihrem Tode 1982 die "Rückblicke auf mein Leben", woran ein Nachruf und ein Brief aus der Notzeit des Zweiten Weltkrieges anschließen.

In der Zeitschrift "TAU" veröffentlichte ihr Mann Karl Voelkel schon in den zwanziger Jahren einen lebendigen Bericht über das Siedlungsvorhaben mehrerer junger Leute auf dem Höhbeck, erwachsen aus dem jugendbewegten Geist zu Anfang dieses Jahrhunderts.
Dieses Gemeinschaftsvorhaben scheiterte zunächst; was sich aber entwickelte, ist die von den Voelkels gegründete Mosterei, die in anthroposophischer Weltanschauung mittlerweile in dritter Generation vom Enkel Stefan Voelkel geleitet wird.

Die in beiden Berichten geschilderte Aufbruchstimmung,
die dem herrschenden Zeitgeist weit voraneilenden, der verwirklichten Projekte, finden nun, gegen Ende des Jahrhunderts noch immer ihre vorbildliche Fortsetzung.

In Zusammenarbeit mit Erzeugern und Verbrauchern wird die Mosterei geführt und stellt so eine zukunftsgemäße Wirtschaftsform  vor Augen, die nicht nur, wie heute im zunehmendem Maße üblich,  den geldlich- wirtschaftlichen, sondern auch qualitativen und im weiten Sinne sozialen Zielen dient. Wie im Wirtschaftsleben Brüderlichkeit, so werden im Rechtsleben Gleichheit und im kulturell-geistigen Bereich Freiheit angestrebt.

1985, ein Jahr vor dem 50jährigen Jubiläum der Mosterei, besuchte eine Gruppe älterer und junger Wandervögel (WVDB) - letztere hatten soeben eine Theaterspielfahrt durch dasWendland unter der Leitung von Gerhard Neudorf beendet - diese alte Wandervogelsiedlung auf dem Höhbeck, nebst der Mosterei.
Die Anregung dazu kam von Karl Hinrichs, einem Freund der Voelkels.
Er hatte auch die Idee, die Schrift Margret Voelkels zu drucken und ihm überreichte Linde Kahl, geb. Voelkel, nach der Besichtigung das Manuskript der Mutter.

Aus den Erzählungen Linde Kahls entstand vor den beeindruckten Wandervögeln ein anschauliches Bild, wie in dieser einmalig schönen Landschaft hoch über der nahen Elbe, mit Blick über den Strom weit nach Mecklenburg hinein, dies wunderschöne Anwesen geschaffen wurde, auf dem sie standen.
Und als die Gruppe, in abendlicher Kaminrunde im Wandervogelhof Reinstorf versammelt, aus Margret Voelkels Schrift las, stimmten alle begeistert zu, dass diese bekannt werden müsse.

Schwierig gestaltete sich die Verlagssuche. Schließlich half der sogenannte Zufall:
Im Sommer 1986 entdeckte Ernest Potuczek-Lindenthal, ein Sudetendeutscher Wandervogel, in Kiel eine Wandergruppe (WVDB), die sich gerade auf der Reise nach Lappland befand und lud sie, staunend, dass es noch junge Wandervögel gebe, "zu einer Schüssel Salat" in seine eigene Siedlung ein.
Die Gruppe andererseits staunte über die naturverbundene und geistig lebendige Familie.
So kam es, dass Helene Potuczel-Lindenthal Ende 1986 auf die Druckerei ihres Sohnes hinwies.

Daraufhin wurde Margred Voelkels Manuskript mit großer Sorgfalt getippt und Linde Kahl suchte noch viele alte Fotos heraus. Mit ihr und ihrem Bruder Harm gab es einen lebhaften Gedankenaustausch und Schriftverkehr.

Mögen diese Dokumente idealistischen Schaffens,
dessen Früchte heute so wohltuend für viele Menschen wirksam sind,
vielen Lesern Freude und Schwung zu eigenem Handeln geben,
und möge dieses Büchlein auch die Leser finden,
die den Schritt in das dritte Jahrtausend
bewusst tun wollen.

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In der Zeitschrift "Idee und Bewegung" erschien 1988 in der Januarausgabe folgende Anzeige:
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Haus- und Grundstücksverkauf

 

Verkauft wird das von Wandervögeln urbar gemachte

Siedlungsgrundstück

mit Obstbäumen, Wald und Brachland, Scheune, Wohnhaus, einem Keller, worauf noch ein größeres Haus erbaut werden kann, einem kleinen Nebengebäude, einem Bienenhaus und dem ersten Siedlerhaus von
Margret und Karl Voelkel:

Der Grüthof

am Höhbeck/ Wendland an der Elbe - 4 Hektar Land.
.....
Linde würde sich natürlich freuen, dieses Eigentum an Menschen verwandten Geistes abgeben zu können.
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Was ist aus der Siedlung Höhbeck geworden?
Wer kann diesen Ratgeber weiter ergänzen?
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Bund deutscher Wanderer (BDW)

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Karl Voelkel kam aus dem
Bund deutscher Wanderer (BDW)
gegr. 1905 in Hamburg von Knud Ahlborn
u.a. Initiator der Dt. Akademischen Freischar, Göttingen; Miteinberufer des Freideutschen Jugendtages 1913
Führer der Gilde Hoher Meißner.
Ostern 1910 wurde auf einer gemeinsamen Tagung in Arolsen
eine engere Zusammenarbeit mit dem WVDB beschlossen.

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Ein Buch das vielen aus dem Herzen spricht!



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