Hochwertige Motorradbekleidung von Dainese – welche Größe und welches Material soll ich kaufen?

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Hochwertige und attraktive Motorradbekleidung von Dainese – welche Größe und welches Material soll ich kaufen?

Jede Sportbekleidung soll den, der sie trägt, bei dem ausgeübten Sport unterstützen und möglichst gut aussehen lassen. Motorradbekleidung hat daneben noch einen besonders wichtigen Zweck: Sie ist auch Schutzkleidung. Angesichts der Tatsache, dass ein Biker im Falle eines Falles keine Knautschzone hat, sind die Schutzfunktionen seiner Kleidung von entscheidender Bedeutung – unter Umständen hängt von der Schutzwirkung der Motorradbekleidung das Leben des Trägers ab. Deshalb ist es wichtig, bei der Ausstattung an den richtigen Stellen zu investieren. Moderne Materialien stehen zur Verfügung, die gegenüber dem ursprünglich verwendeten reinen Leder entscheidende Vorteile aufweisen.

Dainese – bahnbrechend im Bereich der Motorradbekleidung

Seit 1972 bemüht man sich bei Dainese, Motorradfahrer anzuziehen. Dabei ist dem Unternehmen der schmale Grat bewusst, auf dem man wandeln muss, um das Schutzbedürfnis einerseits und den Wunsch nach uneingeschränkter Bewegungsfreiheit andererseits zu vereinbaren. So wie sich die Maschinen und deren Bereifung weiterentwickelten, wurde es nötig, nicht nur für das Rennsegment professionelle Schutzausrüstung anzubieten, sondern sie allen Motorradfahrern zugänglich zu machen. Rückenprotektoren sowie Knieprotektoren kamen auf den Markt, ebenso wie Verbundprotektoren, die außer dem Rücken unterschiedliche andere Körperbereiche des Bikers schützen sollten. Dainese war bei diesen Entwicklungen aufgrund exzellenter Verbindungen zum Rennsport immer federführend dabei und setzte Maßstäbe. Zahlreiche Weltmeistertitel wurden in Kleidung von und mit Unterstützung durch Dainese errungen.

Ab 1980 nahm die Firma zum Beispiel die Produktion von Motorradhandschuhen mit ins Programm. So wurde die gesamte Produktpalette immer vielschichtiger. Am Beispiel der Handschuhe lässt sich verfolgen, wie aus dem zunächst einfachen Lederhandschuh ein High-Tech-Ausrüstungsgegenstand wurde, der aus zahlreichen unterschiedlichen Materialien und Komponenten besteht, die optimalen Tragekomfort einerseits und maximale Schutzfunktion andererseits gewährleisten: Leder, Karbon und Mircoelastic-Strecheinsätze ergeben zusammen einen perfekt sitzenden Handschuh, der vor Knochenbrüchen schützt.

Seit 1993 setzt Dainese im Technology Center auf eigene Forschung und Entwicklung für funktionelle Schutzkleidung für Biker. Nach und nach bereicherten Helme und Stiefel das Angebot von Dainese. Bahnbrechend war die Entwicklung des D-air, einer Art von Airbag für den Motorradfahrer, der im Nacken getragen wird, sich bei Stürzen entfaltet und so die sensible Halswirbelsäule schützen und vor Querschnittlähmung als Unfallfolge bewahren soll.

Nebenbei: Die Schutzkleidungskonzepte von Dainese blieben nicht auf den Bereich des Motorradsports beschränkt. Die finden inzwischen auch im Skisport, bei Reitern oder im Mountainbiking Verwendung, eben da, wo das Verletzungsrisiko ziemlich groß ist.

Dainese hat es, seinen Wurzel in Italien entsprechend, glänzend verstanden, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden: Das Firmenlogo mit dem stilisierten Teufelskopf steht nicht nur für höchste Sicherheit, sondern auch für Bikerkleidung mit Chic. Die Firma hat unter anderem Motorradkleidung bunt gemacht. Ursprünglich gab es Schutzkleidung für Biker nur in Schwarz. Die farbenfrohen Kombis von Dainese sind zum einen deshalb entstanden, weil dunkle Kleidung auf der Straße ein Sicherheitsrisiko darstellt, da sie schlecht von anderen Verkehrsteilnehmern wahrgenommen wird, andererseits hat Dainese aus der reinen Funktionskleidung allein durch den Mut zur Farbe Bikermode gemacht.

Wie finde ich den passenden Helm?

Dainese bietet für Motorradfahrer in 9 Rubriken Waren an: Helme, Lederkombis, Jacken, Hosen, Protektoren, Handschuhe, Stiefel, Funktionswäsche sowie Regenkleidung.

Natürlich macht es einen Unterschied, ob Sie nach neuer Unterwäsche fürs Biken oder nach einem Helm suchen – eine einzige Kenngröße für Ihre Person, mit der Sie immer das Passende finden, gibt es leider nicht. Gerade, wenn Sie nicht einen der zahlreichen Dainese-Shops aufsuchen, um dort vor Ort anzuprobieren, sondern lieber online kaufen wollen, sind ein paar Tipps vielleicht hilfreich. Allerdings sollten Sie bedenken, dass besonders beim Kauf von Kleidung, deren Schutzfunktion Ihnen im Ernstfall das Leben retten kann. Eine Anprobe in aller Ruhe ist der sicherste Weg ist, diejenigen Stücke auszuwählen, die Sie am besten beim Fahren unterstützen und dafür sorgen, dass Ihre volle Aufmerksamkeit dem Verkehr gehört und nicht etwa eine hartnäckig reibenden Falte der Kombi Sie ablenkt.

Beim Kauf des Helms ist vor allem eines wichtig: Ihre Kopfform. Auf der Homepage von Dainese finden Sie alle Maßgrößen zum Kopf sowie eine Planskizze, wie Sie die ermitteln können. Aber auch wenn ein Helm nach diesen Kenngrößen zu passen scheint, müssen Sie den Sitz beim Praxistest nicht als angenehm empfinden. Beim Helmkauf sollten Sie sich die Zeit für eine Anprobe nehmen – schließlich geht es um Ihren Kopf!

Motorradstiefel brauchen keinen Spielraum

Wo beim guten alten Wanderschuh die Faustregel gilt, lieber ein bisschen weiter wählen, damit man ein zweites Paar Socken anziehen kann, heißt es bei der Auswahl von Motorradstiefeln: Sie müssen nach Möglichkeit wie angegossen sitzen. Egal, ob Sie einen Tourenstiefel oder einen Rennstiefel benötigen, bedenken Sie, dass gerade im Bereich der unteren Extremitäten, also Fuß, Knöchel, Unterschenkel bei 82 Prozent aller Motorradunfälle schwere Verletzungen entstehen. Fahren Sie nie mit leichtem Schuhwerk, also zum Beispiel mit Turnschuhen!

Da Motorradstiefel im Falle X eine enorm wichtige Schutzfunktion übernehmen, sollten sie möglichst ohne Spielraum gleichmäßig auf der Haut beziehungsweise den Strümpfen aufliegen. Weil Druck eine Funktion aus Fläche und Gewicht darstellt, ist bei einem leichten Anliegen der Stiefel gewährleistet, dass Druckspitzen bei einem Aufprall gleichmäßig verteilt werden, sodass tatsächlich schwere Verletzungen vermieden werden können. Orientieren Sie sich also bei der Auswahl eines Motorradstiefels ganz normal an Ihrer üblichen Schuhgröße.

Wenn Ihnen das Design der Stiefel wichtig ist, können Sie bei dem großen Angebot von Dainese sicher ein Modell finden, das farblich auf Ihre Hose oder Kombi abgestimmt ist.

Untenrum: hauteng!

Funktionsunterwäsche hat beim Sport in der Tat wichtige Aufgaben. Wo es früher nur die Auswahl zwischen Fein- und Doppelripp in Baumwolle gab, bietet der Markt heute intelligente Werkstoffe, aus denen sogenannte Funktionstextilien hergestellt werden.

Beim Motorradfahren können Sie hinsichtlich der Temperatur zwei Extremen ausgesetzt sein: Während der Pause oder bei langsamer Fahrt, wenn der Fahrtwind fehlt, ist es möglicherweise im Sommer brütend heiß. Gehören Sie zu den Menschen, die ihr Bike nicht nur bei Sonnenschein herausholen, fahren Sie in Herbst oder Winter beziehungsweise im Hochgebirge, dann kann es empfindlich kalt werden auf der Maschine.

Die erste Entscheidung, die Sie im Bezug auf Ihre Unterwäsche fällen müssen, lautet also: Schutz vor Hitze oder Schutz vor Kälte? Für beide Zwecke bietet Dainese spezielle Modelle an. Auch gibt es in der Produktpalette mit Brust- und Halswärmer oder Maske punktuelle Lösungen. Sogar eine Kombination aus Unterwäsche inklusive Protektor wird angeboten.

Die Größen S, M, L, und XL sind vorrätig. Funktionsunterwäsche sollte immer eng anliegen, um die gewünschten Aufgaben auch voll und ganz erfüllen zu können. Außerdem ist ein guter Sitz wichtig, damit sich nicht unter der Oberbekleidung unangenehme Falten bilden.

Ob Sie eine Kombi oder einen Zweiteiler wählen, ist Jacke wie Hose

Es gibt Motorradfahrer, die schwören auf ihre Kombi, andere haben gute Argumente für zwei separate Kleidungsstücke. Wenn eine Jacke mit der Hose per Reißverschluss zu verbinden ist, haben Sie geschickt die Vorteile beider Varianten vereinigt: Die Kombi ist im Design natürlich von oben bis unten aus einem Guss und in allen Bereichen perfekt aufeinander abgestimmt. Protektoren bleiben selbst bei einem Sturz sicher da, wo sie hingehören, dass sich das Kleidungsstück auch bei starker Reibung nicht verschiebt.

Kombis haben allerdings zwei entscheidende Nachteile: Es ist bisweilen ganz schön schwierig, eine hinterher gut sitzende Kombi anzuziehen. Gerade bei Pausen mag es bei warmem Wetter ausgesprochen lästig sein, wenn Sie als Biker das Oberteil der Kombi lediglich abstreifen können und Ihnen die doch recht voluminöse Jacke dann um die Hüften schlackert – Sitzen ist so nicht unbedingt ein Vergnügen. Dainese bietet Motorradkombis ausschließlich in Leder an. Rein von der Optik her passt das Angebot zu sportlichen Maschinen und Fahrern. Die Kombi sollte von der Größe her so gewählt werden, dass Sie weder in Ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind, noch das Kleidungsstück schlackert.

Wenn Motorradjacke und Hose separat getragen werden, achten Sie darauf, dass beide optisch zueinanderpassen: wenn oben Leder, dann auch unten - das sieht einfach besser aus. Ob Sie sich für Leder oder ein synthetisches Material entscheiden, ist lediglich eine Frage des Stils und Ihres persönlichen Geschmacks: Eine Enduro fahren Sie stilecht in Textilkleidung. Sind Sie Harleyfahrer, dann passt eine sportliche, beziehungsweise farbenfrohe Jacke eher nicht zum Gesamtbild, sondern eine dunkle Hose und eine ebensolche Jacke in gedeckten Farben.

Achten Sie beim Kauf von Kombi, oder Jacke und Hose fürs Motorrad vor allem auf Sicherheitsaspekte: Wo wollen Sie welche Protektoren unterbringen? Sollen diese Schutzpolster gleich in die Kleidung eingearbeitet sein oder setzen Sie beispielsweise eher auf einen separaten Rückenprotektor zum Umschnallen? Der braucht dann unter der Oberbekleidung natürlich Platz. Das sind Fragen, die Sie gut im Fachhandel bei Ihrer Dainese-Vertretung vor Ort diskutieren und wo Sie auch gleich verschiedene Kombinationsmöglichkeiten in der Ausrüstung durch Anprobieren testen können.

Wenn es regnet, trocken bleiben

Es gibt reine Schönwetterfahrer unter den Bikern, aber auch solche, die sich bei Wind und Wetter mit ihrer Maschine auf die Straße begeben: Beide Fraktionen haben gemeinsam, dass sie mit allen Mitteln versuchen trocken zu bleiben, sollte es doch einmal regnen. Goretexjacken und -hosen helfen da ein Stück weit, aber eine Regenkombi stellt den besten Schutz dar. Die sollte möglichst so gewählt werden, dass Sie sich nicht quälen müssen, um sie überzustreifen. Hier dürfen Sie die Größenskala ruhig bis XXL ausreizen – nur flattern sollte die Regenschutzkleidung nicht.

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