Historische Wertpapiere: Vorsicht vor Nachdrucken!

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Zunächst: Keine Panik! In der Regel handelt es sich bei Historischen Wertpapieren um Originale. Die Zahl der echten Fälschungen ist im Vergleich zu anderen Sammelobjekten wirklich minimal.

Worauf es jedoch zu achten gilt: Von verschiedenen, zumeist dekorativen und/oder teuren Wertpapieren wurden "offizielle" Nachdrucke angefertigt. Diese auch Reprints genannten Drucke sorgen einerseits dafür, die Schönheit der alten Aktien und Anleihen einem breiteren Publikum näher zu bringen - aber auch zu reinen Dekozwecken sind sie bei im Vergleich zum Original eben deutlich günstigeren Konditionen äußerst gut geeignet.

All diese Argumente sind jedoch nicht entscheidend, wenn man als Sammler von Nonvaleurs (wie Historische Wertpapiere ja auch bezeichnet werden) eben auf der Suche nach einem Original für seine Sammlung ist. Wird ein Wertpapier, welches in einer höheren Preisklasse "anzusiedeln" ist, angeboten, so passiert es oft, dass man ein wichtiges Detail einfach übersieht: Ein Hinweis auf die "Kopie" - sei es in Wortform (Nachdruck bzw. Reprint) oder als Abkürzung (ND bzw. RP). Während seriöse Verkäufer diesen Unterschied geläufig deutlich hervorheben, verstecken ihn einige Anbieter in der Hoffnung auf "einen Dummen" oder - noch schlimmer - lassen ihn ganz weg. Frust und Ärger sind vorprogrammiert, von einem evtl. finanziellen Schaden einmal ganz abgesehen.

Deshalb: Prüfen Sie die Beschreibung immer ganz genau!

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