Historie der Hardboots von Burton

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Bereits seit dem Jahr 2003 produziert Burton keine Hardboots mehr.
Trotzdem sind nach wie vor viele Modelle am Markt.
Um sich hier besser orientieren zu können, habe ich die nachfolgende Übersicht
mit wertvoller Hilfe von Wintergold erstellt.

Los ging es mit dem Megaflex (MGX), der von 1990 bis 1993 produziert wurde.
Dabei wurde der Innenschuh 1992 und ´93 noch geschnürt.
Für heutige Verhältnisse hoffnungslos veraltet und nur bedingt empfehlenswert.

Ab 1994 wurde der 3-schnallige weiche Shadow eingeführt.
1997 kamen die noch weicheren und sehr niedrigen Modelle Freecarve und Boiler hinzu.
Ebenfalls 1994 wurde der steife Reactor aufgelegt,
den man etwa mit den harten 25er-Modellen von Raichle vergleichen kann.
1997 wurde dann mit dem extrem steifen Furnace ergänzt.

1999 kompletter Modellwechsel.
Aus Shadow wird Earth, aus Reactor je ein Wind für Damen und Herren, und aus Furnace wird Fire.
Ab 2000 heißt der Wind für Damen dann Ice und ist ein 3-Schnaller.
Es sind also Earth, Ice, Wind and Fire am Markt.
Selbiges für 2001.
2002 wird der Earth nicht mehr produziert.
2003 ist komplett Schluß und es erfolgt nur noch ein Abverkauf der Überproduktion.  

Furnace und Fire sind so steif, daß sie heute höchstens noch von Wettkampfracern gefahren werden.
Darüber hinaus eigentlich nur von Masochisten.  :-))

Intec-kompatibel sind die Modelle erst ab 1999, mit Ausnahme vom Earth.
Zusätzlich hatte Burton mit der Physics-Bindung ein eigenes StepIn-System entwickelt,
das sich am Markt aber nicht durchgesetzt hat.

Weitere Infos zu Hardboots findet Ihr auf englisch im Carvers Almanac.
Fragen könnt Ihr dagegen am besten im Forum der Frozen Backside oder beim Boardhersteller Swoard loswerden. 

 

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