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Hinweise und Tipps für die Auswahl des richtigen Amateurfunk-Empfängers

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Hinweise und Tipps für die Auswahl des richtigen Amateurfunk-Empfängers

Unsere Welt und somit auch unser Leben verändert sich nahezu täglich. Viele empfinden unsere heutige Zeit als sehr kompliziert und undurchschaubar. Ständige Neuerungen im Bereich der Technologien lassen vor allem die ältere Generation verzweifeln, doch es gibt viele technische Hilfsmittel, die uns das tägliche Leben deutlich erleichtern. Zu diesen Dingen gehört der Funk. Das drahtlose Netz, wie man den Funk auch bezeichnen kann, umgibt uns in vielen Lebensbereichen, ohne dass uns dies richtig bewusst ist. Die Türklingel, der Fernseher oder auch das Handy funktionieren nur durch den Funk. Wäre dies nicht, könnte keine Verbindung hergestellt werden und weder die Klingel würde den Gast melden noch die Fernbedienung den Sender umstellen.

Zudem gibt es viele Menschen, die sich mit dem Thema Funk gerne ein wenig näher beschäftigen, meist auf Amateurbasis und als Hobby. In allen Bevölkerungsschichten findet man Menschen, die dem Amateurfunk verfallen sind und in ihrer Freizeit auf die Jagd nach Kurzwellen gehen. Denn das Übertragen von Nachrichten über den Amateurfunk funktioniert ausschließlich über diese Kurzwellen. Dieser Einkaufsführer zeigt Ihnen die Möglichkeiten des Amateurfunks auf und gibt Ihnen Hinweise und Tipps bei der Auswahl des passenden Amateurfunk-Empfängers.

Die Entstehung der Amateurfunks

1888 war es der Physiker Heinrich Hertz, dem es erstmals gelang, elektronische Schwingungen zu erzeugen und zu versenden. Empfangen wurden diese von einem anderen Gerät, das in einiger Entfernung aufgestellt wurde. Die drahtlose Funktechnik entstand im Jahre 1923, als die Braunsche Röhre als vollwertiger Verstärker erfunden wurde. Durch diese Erfindung konnte die Unterhaltungstechnik an den Start gehen. Rundfunk und Fernsehen waren geboren und sorgen seitdem für Kurzweil und Informationen. Für die Unterhaltungstechnik wurde in den ersten Jahren die Mittelwelle benutzt. Die Kurzwellen waren unbrauchbar für diese Art des Funkes und wurden aus diesem Grund für den privaten Gebrauch freigegeben. Erste Funkamateure fanden sich, die 1923 die erste zweiseitige Funkverbindung herstellten. Der Vorteil der kurzen Wellen: Das Funken benötigte deutlich weniger Energie als das Funken über die kommerziellen Funkstellen, die nicht über die Kurzwellen betrieben wurden. Doch die großen Stationen entdeckten die Einsparmöglichkeiten und wollten diese auch für sich nutzen. Und so kam es, dass 1927 die Kurzwellen unter den kommerziellen Funkstellen und den Funkamateuren aufgeteilt wurden. Diese Aufteilung ist auch heute noch gültig.

Was ist Amateurfunk?

Amateurfunk betreibt man grundsätzlich als Hobby. Kommerzielle Interessen dürfen nicht damit verfolgt werden. Um als Funkamateur tätig werden zu können, bauen sich viele Funker ihre Sende-, Empfangs- und Antennenanlagen selbst. Entsprechende Bücher erklären Schritt für Schritt, wie der Bau funktioniert. Viele Funker basteln gerne und runden dadurch ihr Hobby ab. Wer dies nicht kann, weil er handwerklich nicht so begabt ist, erhält selbstverständlich die passenden Teile auf eBay. Man ist also nicht dazu verpflichtet, alles selbst zu bauen. Für den Funkbetrieb verwendet der Amateurfunker verschiedene Funktechniken. Am häufigsten wird der Sprechfunk angewandt, doch auch Funkfernschreiben oder die digitale Bild- und Datenübertragung können per Funkbetrieb betrieben werden. Eine feste Sprache für den Amateurfunk gibt es nicht. Jeder Funker darf in der Sprache senden, die ihm am angenehmsten erscheint. Jedoch ist es ratsam, wenn man sich sprachlich den Empfängern anpasst.

Von wem der Amateurfunk betrieben werden darf

Amateurfunksendungen sind für jeden zugänglich und dürfen demnach auch von jedem empfangen werden. Eine Genehmigung ist nicht nötig und auch Kosten für den Empfang fallen nicht an. Einen passenden Amateurfunk-Empfänger erhalten Sie auf eBay in den unterschiedlichsten Ausführungen. Möchten Sie hingegen selbst senden und nicht nur empfangen, benötigen Sie eine Genehmigung der Bundesnetzagentur und einen Amateurfunk-Sender. Man muss dann eine Prüfung ablegen und bekommt im Anschluss ein Rufzeichen zugeteilt. Mit diesem Rufzeichen ist man weltweit identifizierbar und auch erreichbar.

Was Sie beim Kauf beachten sollten

Amateurfunk-Empfänger oder auch Betriebsfunkgeräte werden in unterschiedlichsten Produktarten angeboten. Sie sollten sich deshalb vor dem Kauf genau überlegen, wie und wo Sie das Gerät einsetzen möchten. So gibt es die tragbaren Handgeräte, die nicht nur in den heimischen vier Wänden oder dem Auto zum Einsatz kommen können, sondern auch unterwegs gute Dienste leisten. Für Fahrzeuge aller Art gibt es mobile Geräte, die fest im Auto installiert werden können. Zudem gibt es Basisstationen, von denen aus das Signal an andere Empfänger weitergeleitet werden kann. Auch mit einem Weltempfänger, der mehr oder weniger ein Radio mit einer Kurzwellenfunktion ist, können Amateurfunksignale empfangen werden. Achten Sie beim Kauf eines solchen Weltempfängers bitte darauf, dass dieser eine recht feine Einstellung der Kurzwelle zulässt. Viele Frequenzen sind nur mit viel Fingerspitzengefühl einzustellen. Wenn Sie sich für den Kauf von Zubehör entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass diesem zu Ihrem Empfänger passt. Amateurfunk-Sender und -Empfänger müssen im selben Frequenzbereich tätig sein.

Das Zubehör für einen Amateurfunk-Empfänger

Der Amateurfunk-Empfänger kann um einiges an Zubehör erweitert werden. Wer nicht nur empfangen möchte, sondern auch antworten will, der sollte sich zum Empfänger ein entsprechendes Funkgerät zulegen. Mit diesem Funkgerät kann man ohne weiteres mit anderen Funkern direkt kommunizieren. Die Reichweite eines solchen Funkgerätes kann wenige Meter bis hin zu 10 Kilometer betragen, je nachdem, wie das entsprechende Gerät ausgestattet ist. Möchte man dies auch mobil nutzen, dann sollte in einen Akku investiert werden. Mobile Geräte verlangen nach viel Energie. Ist man zudem öfter im Gespräch, kann es durchaus passieren, dass der Akku nur wenige Stunden reicht. Ein Ersatz ist daher empfehlenswert. Sollten Sie sich hingegen doch für den Aufbau eines eigenen Empfängers entscheiden und auf eBay lediglich Ersatzteile und Zubehör dafür kaufen, dann benötigen Sie für den Bau das passende Werkzeug. Oftmals werden Sie zu feinmechanischem Werkzeug greifen müssen, da die einzelnen Teile des Empfängers recht klein und empfindlich sind. Zudem können eine Pinzette, Schalen für Kleinteile und ein Lötkolben gute Arbeit leisten. Sollte Ihnen ein kleines Schräubchen, eine Mutter oder eine Unterlegscheibe herunterfallen, dann finden Sie diese am besten mit einem kleinen Magneten wieder. Er zieht die Kleinteile an und erspart Ihnen langes Suchen.

Sollten Sie das Gerät nur zu Hause nutzen wollen, dann suchen Sie sich einen guten Standort dafür aus. Vielleicht kann eine zusätzliche Antenne das Signal verstärken und Sie haben so einen besseren Empfang. Gut ist es, wenn der Empfänger einen festen und verwacklungsfreien Standort hat, damit Sie den Empfang nicht ständig korrigieren müssen. Ein kleiner Tisch, ein Regal oder ein Sideboard eignen sich mit Sicherheit hervorragend dafür.

Fazit

Amateurfunk-Empfänger bieten die Möglichkeit, anderen Funkern zuzuhören oder zuzusehen. Zudem können über den Amateurfunk Nachrichten empfangen und verschickt werden. Das Empfangen mit einem Empfänger ist kostenlos und bedarf auch keiner Anmeldung. Möchten Sie hingegen auch senden, so müssen Sie sich dafür eine Genehmigung bei der Bundesnetzagentur holen. Diese vergibt nach einer abgelegten Prüfung ein Rufzeichen, welches weltweit gültig ist und auch weltweit empfangen werden kann. Das Zeichen ist dauerhaft gültig und kann lediglich abgemeldet werden. Neben diesen Geräten erhalten sie auf eBay auch viel Zubehör, welches das Funken und Empfangen noch angenehmer gestaltet. Vielleicht finden Sie so das eine oder andere lohnenswerte Schnäppchen.

 
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