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Die richtige Software für Ihren Computer

Computer sind mittlerweile in nahezu jedem deutschen Haushalt zu finden. Dabei werden Computer nicht nur zum Arbeiten genutzt, sondern auch in der Freizeit, beispielsweise zur Wiedergabe von Videos, zum Spielen oder zum Hören von Musik. Auch unterwegs können Computer für viel Unterhaltung sorgen. Hier kommen meist die kompakten Tablet-PCs zum Einsatz, die aufgrund ihrer schmalen Abmessungen prima in jedes Reisegepäck passen und damit ein idealer Begleiter auf längeren Auto- oder Bahnfahrten sind. Doch damit Sie alle Funktionen Ihres PCs oder Tablets nutzen können, benötigen Sie die entsprechende Software.

Den Anfang macht das sogenannte Betriebssystem, das die im Computer verbauten Hardware-Komponenten verwaltet und die Schnittstelle zwischen diesen Komponenten und der Anwendungssoftware darstellt. Bekannte Betriebssysteme sind unter anderem Microsoft Windows oder Apple MacOS.

Neben dem Betriebssystem spielen die Treiber eine wichtige Rolle. Hierbei handelt es sich um Software-Module, die die Interaktion mit den eingebauten Hardware-Komponenten steuern.

Zu guter Letzt kommen auf Ihrem PC, Notebook oder Tablet auch Anwendungsprogramme zum Einsatz, die Sie für Ihre persönlichen Zwecke nutzen. Dies können Programme zur Bildbearbeitung, zum Ansehen von Videos oder zur Erstellung von Webseiten sein. Die Auswahl von Anwendungsprogrammen und Treibern will sorgsam getroffen werden, denn jede Softwareinstallation hat einen direkten Einfluss auf die Performance Ihres Computers.

Das Betriebssystem

Das Betriebssystem ist das Herz Ihres Computers. Das Betriebssystem verwaltet nicht nur die eingebauten Hardware-Komponenten, sondern steuert auch die einzelnen Zugriffe auf diese Hardware und bildet damit die Schnittstelle zwischen der verbauten Hardware und den installierten Programmen.

Betriebssysteme bestehen aus einem Systemkern, auch Kernel genannt, und speziellen Programmen, die beim Startvorgang des Rechners unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Zu diesen Aufgaben gehört beispielsweise das Laden von Gerätetreibern oder das Laden bestimmter Einstellungen.

Im Handel sind zahlreiche Betriebssysteme erhältlich. Linux, Windows und MacOS bezeichnen besonders beliebte Betriebssysteme, die heute auf vielen Computern zum Einsatz kommen.

Welches Betriebssystem ist für Ihren Computer das richtige?

Die Beantwortung der Frage hängt entscheidend davon ab, für welche Zwecke Sie Ihren PC verwenden möchten.

Linux

Programmieren Sie gerne selbst Software, so ist für Sie Linux die richtige Wahl. Das Betriebssystem bietet Programmierern zahlreiche Möglichkeiten und verfügt zudem über eine besonders anwenderfreundliche Oberfläche, die einen schnellen Zugriff auf die verschiedenen Funktionen des Betriebssystems ermöglicht. Auch dann, wenn Sie gerne einen eigenen Webserver aufsetzen möchten, ist Linux zu empfehlen.

Microsoft Windows

Für den normalen Durchschnittsbenutzer empfiehlt sich die Verwendung von Microsoft Windows. Das Betriebssystem bietet Ihnen vielfältige Optionen. Beginnend mit dem Erstellen eigener Homepages, dem Verfassen von Dokumenten bis hin zur Videobearbeitung bietet Windows viele integrierte Programme, mit denen Sie diese Aufgaben ausführen können.

Apple MacOS

Sind Sie im Besitz eines Apple Computers, so sollten Sie das Betriebssystem Apple MacOS verwenden. Dieses Betriebssystem ist speziell auf die jeweils verbaute Hardware optimiert und sollte damit Ihre erste Wahl darstellen.

Tipp: Auch als Mac-User können Sie auf Ihrem Apple-Computer ein Windows-Betriebssystem installieren. So können Sie sich beim Systemstart entscheiden, welches der beiden Systeme gebootet werden soll, und haben damit die freie Auswahl. Einen besonderen Komfort bietet darüber hinaus ein spezielles Programm, mit dem Sie sogar während des laufenden Betriebs zwischen MacOS und Windows wechseln können.

Die Gerätetreiber

Ein Gerätetreiber, häufig auch nur als Treiber bezeichnet, ist ein Programm, das Ihre Interaktion mit den in Ihrem PC verbauten Hardware-Komponenten steuert. Dazu empfängt der Treiber Ihre Eingaben, beispielsweise einen Mausklick, und leitet diese Steuersignale dann über eine Schnittstelle an den Computer weiter. Die Treiberwahl spielt bei Computern eine wichtige Rolle. Besonders dann, wenn Sie ein neues Peripherie-Gerät, wie eine Maus, eine Tastatur oder einen Joystick, anschließen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie den richtigen Treiber für dieses Gerät installieren. Nur dann ist gewährleistet, dass das angeschlossene Gerät wie gewünscht funktioniert. In der Regel liegt der passende Treiber bereits dem Lieferumfang des Gerätes bei. Empfehlenswert ist jedoch ein Treiberupdate, welches Sie meist auf der Webseite des Herstellers finden, da nicht alle mitgelieferten Treiber dem aktuellen Stand entsprechen.

Viele Betriebssysteme sind mit einer eigenen Treiberdatenbank ausgestattet. So müssen Sie das Gerät nur an Ihren Computer anschließen, die Installation der richtigen Treiber nimmt das Betriebssystem dann automatisch vor.

Diese Hilfsprogramme verhelfen Ihrem PC zu höherer Leistung

Viele PCs werden mit der Zeit immer langsamer. Das liegt darin begründet, dass sich mit fortschreitender Verwendungsdauer immer mehr Datenmüll auf der Festplatte ansammelt, der Ihren PC ausbremst. Lesen Sie im Folgenden, mit welchen Programmen Sie Ihren PC wieder flott machen können.

Entrümpelung per Mausklick – die Registry-Reinigung

Falls Sie das Betriebssystem Microsoft Windows verwenden, ist dieses Betriebssystem mit einer sogenannten Registrierungsdatenbank ausgestattet. Hier werden alle Informationen über das Betriebssystem selbst als auch Informationen von Programmen gespeichert, die Sie auf Ihrem Computer installiert haben. Benötigen Sie eine Anwendung nicht mehr und haben Sie diese deinstalliert, so sollten in der Regel auch alle mit dem Programm zusammenhängende Einträge in der Registrierungsdatenbank gelöscht werden. Doch häufig ist genau dies nicht der Fall. Zwar löscht das Betriebssystem die Programmdateien von Ihrer Festplatte, in der Registrierungsdatenbank bleiben jedoch Einträge zurück, welche die Performance Ihres PCs ausbremsen können.

Um die Registrierungsdatenbank von solchen Karteileichen zu befreien, können Sie eine Registry-Reinigungssoftware verwenden. Diese überprüft, welche Einträge in der Registrierungsdatenbank tatsächlich mit einem installierten Programm verknüpft sind und welche Einträge übrig geblieben sind. Mit einem Mausklick können Sie die nicht genutzten Einträge von der Software löschen lassen. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten. Gelegentlich löscht die Registry-Reinigungssoftware auch Einträge, die eigentlich nicht gelöscht werden sollten. Legen Sie daher vor dem Löschvorgang eine Sicherungskopie der Registrierungsdatenbank an. So können Sie im Falle einer fehlgeschlagenen Reinigung auf diese Sicherungskopie zurückgreifen.

Alles in geordneten Bahnen – die Festplatte defragmentieren

Ihre Festplatte dient als Datenspeicher für Dateien und Programme, die Sie installieren möchten. Besonders, wenn Sie häufig Programme installieren und wieder deinstallieren, kann es schnell zur sogenannten Fragmentierung kommen. Dabei handelt es sich um die verstreute Speicherung von logisch zusammengehörigen Datenblöcken auf Ihrer Festplatte. So kann es passieren, dass Ihre Festplatte bei einem Datenzugriff an mehreren Orten auf der Plattenoberfläche nach den notwendigen Datenblöcken suchen muss, um alle Informationen bereitstellen zu können. Eine solche Fragmentierung kann zu einer reduzierten Leistung Ihres PCs führen. Daher ist es wichtig, die Festplatte in regelmäßigen Abständen zu defragmentieren.

Am einfachsten gelingt die Defragmentierung mit einem speziellen Defragmentierungs-Programm. Durch eine Defragmentierung werden die Datenblöcke auf Ihrer Festplatte so angeordnet, dass logisch zusammengehörige Datenblöcke möglichst aufeinanderfolgend abgelegt werden. Der positive Effekt: Die Arbeitsgeschwindigkeit Ihres Rechner erhöht sich.

Achtung: Besitzen Sie eine SSD-Festplatte, so sollten Sie auf eine Defragmentierung verzichten. Die SSD-Festplatte liest die Daten nicht mit Hilfe eines Lesekopfes aus, weshalb die Belegung der einzelnen Datenblöcke keine Rolle spielt.

Zum Beschleunigen – die Tuning-Software

Falls Sie einen älteren Computer besitzen, der nur eingeschränkt leistungsfähig ist, können Sie eine Tuning-Software verwenden, um Ihrem PC zu mehr Leistung zu verhelfen. Die Software analysiert dabei zunächst die verbauten Hardware-Komponenten und stellt Ihr Betriebssystem anschließend so ein, dass die Leistung der Komponenten optimal genutzt wird. Zudem deaktiviert die Tuning-Software nicht benötigte Funktionen, was ebenfalls zu einer verbesserten Performance führen kann.

Keine Chance für Eindringlinge – die Anti-Viren-Software

Gerade in Zeiten, in denen fast jeder Computer mit dem Internet verbunden ist, spielt die Datensicherheit eine große Rolle. Schnell hat man sich ein schädliches Programm eingefangen, das Unheil auf der eigenen Festplatte anrichtet. Um zu verhindern, dass Ihr PC oder Notebook mit einem Virus infiziert wird, sollten Sie eine Anti-Viren-Software verwenden. Diese überprüft automatisch alle von Ihnen heruntergeladenen Dateien auf schädliche Software. Legen Sie beim Kauf einer Anti-Viren-Software großen Wert auf eine Update-Funktion. Nur so ist die Software in der Lage, aktuelle Viren und Trojaner zu erkennen und von Ihrem System zu entfernen.

Die Suche nach schädlichen Programmen sollten Sie in regelmäßigen Abständen durchführen. Die meisten Anti-Viren-Programme bieten Ihnen zu diesem Zweck eine automatische Überprüfung, die zu einem bestimmten Zeitpunkt automatisch durchgeführt wird. So können Sie diesen Zeitpunkt beispielsweise so festlegen, dass Ihr Computer immer nachts, wenn Sie das Gerät nicht benötigen, eine Überprüfung durchführt.

Sicherheit geht vor – das Back-up-Programm

Für den Fall, dass sich ein Schädling auf Ihrem Betriebssystem eingenistet und dort Schaden angerichtet hat, sollten Sie immer eine Sicherungskopie der wichtigsten Dateien und Programme anfertigen. So können Sie auf diese Sicherungskopie zurückgreifen, falls ein Datenverlust eingetreten ist. Zum Erstellen von verschiedenen Sicherungskopien empfiehlt sich die Verwendung einer Back-up-Software. Diese erstellt entweder per Mausklick oder per automatischer Ausführung eine Kopie von wichtigen Dateien und speichert diese an einem von Ihnen festgelegten Ort.
Aus Gründen der Sicherheit ist es empfehlenswert, die Sicherungskopien auf einem separaten Datenträger zu speichern. So verhindern Sie, dass ein schädliches Programm auch Ihre Sicherungskopien zerstört. Speichern Sie das Back-up also statt auf der internen Festplatte Ihres Rechners auf einer weiteren Festplatte, einem USB-Stick oder einer Speicherkarte. So ist gleichzeitig sichergestellt, dass Sie über die wichtigen Sicherungsdaten auch dann noch verfügen, wenn der Rechner nach einem sehr dramatischen Crash nicht mehr bootfähig ist.

Mit den richtigen Hilfsprogrammen und den richtigen Treibern sorgen Sie nicht nur dafür, dass schädliche Programme keine Chance haben, auf Ihrem PC Schaden anzurichten, sondern auch dafür, dass Ihr PC besonders flott arbeitet. So haben Sie noch lange Freude an Ihrem Computer und können alle Funktionen des Gerätes umfangreich nutzen.

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