Hilfreiche Tipps zum Kauf von Golfwagen und Caddys

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Tipps zum Kauf von Golfwagen und Caddys bei eBay

So finden Sie das optimale Golfmobil

Wer eine sportliche, erfolgreiche und vor allem komfortable Zeit auf dem Golfplatz verbringen möchte, für den ist der optimale Golfwagen unverzichtbar, der auch als „Golfcaddy“ oder „Golftrolley“ bezeichnet wird.

Der eigenständige Transport von Golfschlägern & Co. ist aufgrund des Gewichtes extrem kräftezehrend. Hier kommen auch körperlich fitte Sportler schnell an ihre Grenzen. Die Energie, die der Spieler beim Transport seines Equipments investiert, fehlt ihm später beim Spiel. Das Tragen des Golfgepäcks beansprucht die Muskulatur des Golfers. Somit kann es noch während des Golfspiels zu Rückenproblemen oder einer schmerzhaft verhärteten Schulterpartie kommen. Und das beeinflusst das Ergebnis des Spielers negativ. Ein Golfmobil hat die Aufgabe, diesen Problemen vorzubeugen. Der Golftrolley transportiert die Golfausrüstung. Die Vorzüge des Gefährts machen sich besonders auf einem großflächigen Golfareal bemerkbar.

Das Angebot an Golfmobilen ist riesig. Kein Wunder, dass es selbst versierten Golfern oft nicht leicht fällt, den Überblick zu behalten und den optimalen Golftrolley zu finden. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich vor dem Kauf eines Golfwagens genau zu informieren und gründlich zu recherchieren. So finden Golfneulinge und erfahrene Golfspieler genau den Golfwagen, der ihren Vorstellungen und spielerischen Bedürfnissen entspricht.

Der Golfwagen

Bei einem Golfwagen handelt es sich um ein spezielles Transportmittel für die Ausrüstung eines Golfspielers. Da dieses Gefährt über Räder verfügt, wird es oft ebenso als Rollwagen oder Handwagen bezeichnet. In der Regel wird ein Golftrolley von seinem Besitzer gezogen oder vor sich hergeschoben.

Auf einem Golfwagen ist ausreichend Platz für das sogenannte Golfbag, der Satz mit den Golfschlägern sowie sämtliche Dinge, die der Golfer für seine Golfrunde benötigt. Zahlreiche Modelle besitzen zusätzliche Stauräume für Golfbälle, Regenbekleidung oder Verpflegung. Zudem sind die meisten Golfwagen mit speziellen Halterungen für Regenschirme oder die Scorekarte ausgestattet.

Es existieren auf dem Markt viele verschiedene Ausführungen an Golfwagen. Für welches Modell sich der Golfer entscheidet, hängt von seinen individuellen Vorlieben ab.

Der Pull-Trolley

Die erste Variante des beliebten Golfwagens ist der sogenannte Pull-Trolley. Hierbei handelt es sich um eine vergleichsweise kostengünstige Art und Weise, seine Golfausrüstung über den Golfplatz zu befördern. Das Gefährt besitzt zwei Räder und wird vom Golfer gezogen. Bei den Kaufüberlegungen zu diesem Golfwagen ist daran zu denken, dass das Ziehen des Wagens einen höheren Kraftaufwand für Schultern und Wirbelsäule bedeutet als es beim Schieben der Fall ist. Darüber hinaus kann der Golfer beim Laufen über den Golfcourt seine Ausrüstung nicht immer im Blickfeld haben. So kommt es vor, dass bei einer unzureichenden Sicherung Teile der Golfausrüstung vorerst unbemerkt vom Golfwagen fallen. Das passiert insbesondere auf hügeligem Golfgelände. Viele Golfer nutzen die Zeit zwischen den einzelnen Stationen, um Flüssigkeit aufzunehmen oder sich mit dem Handtuch den Schweiß von der Stirn zu wischen. Bei einem Pull-Trolley muss der Golfer dafür kurz anhalten, da ein kurzer Griff in die Tasche nur so möglich ist.

Der Push-Trolley

Einen Push-Trolley schiebt der Spieler, wie der Name schon verrät, vor seinem Körper her. Dadurch kommt es zu einer geringeren Belastung von Rücken und Schulterbereich. Wer über Probleme in diesem Körperbereichen klagt, dem ist der Erwerb dieses Golfwagens zu empfehlen. Dieser Golfwagen verfügt über drei Räder. Ein weiterer Vorzug dieser Variante ist, dass der Spieler seine Golfausrüstung jederzeit sehen kann. Somit fällt auch eher auf, wenn das Golfbag oder andere Dinge drohen, vom Wagen zu kippen. Zusätzlich kann der Spieler bequem in die Tasche greifen, um Trinkflaschen oder andere Utensilien herauszuholen. Dadurch kann der Golfer Zeit einsparen. Ein wichtiger Punkt, wenn schon andere Spieler nachfolgen.

Der Elektrotrolley

Wer es besonders bequem mag, der weiß die Vorzüge eines Elektrotrolley zu schätzen. Hier handelt es sich um eine der kostenintensivsten Möglichkeiten, sein Golfequipment über den Platz zu befördern. Der Elektro-Caddy ist mit einem Motor ausgestattet und fährt vor dem Golfer, sodass dieser seine Kräfte ausschließlich zum Spielen einsetzen muss. Das wirkt sich positiv auf den Golfschwung und damit auf den Score aus.

Den Komfort eines Elektrotrolleys wissen besonders älteren Golfer oder Spieler mit Gelenkbeschwerden sehr zu schätzen. Allerdings besitzt diese Variante des Golfwagens den Nachteil, dass sie etwas sperriger ist als die manuellen Trolleys. Das macht das Verstauen im Kofferraum schwieriger. Viele Golfer stellen daher ihr Elektro-Gefährt direkt im Golfclub ab.

Bleigel- versus Lithium-Batterie

Der Großteil der Elektrotrolley verfügt über eine klassische Bleigel-Batterie, wie sie auch in Kraftfahrzeugen zum Einsatz kommt. Dabei trägt sie zwar einiges zum Gewicht des Golfwagens bei, hat sich aber durchaus bewährt. Die Bleigel-Batterie überzeugt durch ihre problemlose Handhabung und die geringeren Anschaffungskosten.

Die Lebensdauer des Trolleyantriebs hängt von einigen Faktoren ab. So sollte der Spieler seine Batterie abseits des Golfplatzes an ein Ladegerät anschließen. Somit wird sichergestellt, dass die Energiequelle jederzeit aufgeladen ist. Die Bleigel-Batterie verfügt über einen sogenannten Überladungsschutz. Dadurch ist auch der dauerhafte Verbleib an der Aufladestation außerhalb der Golfsaison kein Problem.

Bei regem Gebrauch muss der Besitzer darauf achten, dass sich die Bleigel-Batterie nicht komplett entlädt. Abgesehen davon bedarf die Energiequelle keiner besonderen Wartung.

Wer diese Punkte achtet, dem leistet eine Bleigel-Batterie bei 200 bis 250 Golfrunden treue Dienste. Beim Nachkauf der Batterie ist darauf zu achten, dass die neue Energiequelle mindestens 22 Amperestunden (Ah) stark ist. Das bedeutet, dass der elektrische Strom kontinuierlich bei 22 Ampere pro Stunde bleibt. Damit kann sich der Golfer sicher sein, dass ihm sein Elektrotrolley auch auf unebenem Gelände oder bei höherer Belastung ohne Probleme 18 Löcher durchhält.

Im Laufe der letzten Jahre kommen zunehmend Lithiumbatterien bei Elektrotrolleys zum Einsatz. Eine Lithiumbatterie ist kompakter und kostenintensiver als eine Bleigel-Batterie. Bei den Motoren wird zwischen Nickel-Metall-Hybrid-Batterie (NiMH) und der Variante mit Lithium-Batterie (Li) unterschieden, wobei es sich bei der Lithium-Batterie um die bessere Energiequelle handelt. Sie besitzt den Vorteil, dass sie sich selbst bei längerem Nichtgebrauch unwesentlich an Energie verliert. Darüber hinaus punktet die Li-Batterie mit einer höheren Lebensdauer von mehr als 500 Golfrunden. Das NiMH-Modell hingegen muss bei dauerhaftem Nichtgebrauch häufiger aufgeladen werden. Somit muss der Besitzer auch innerhalb seiner Golfauszeit regelmäßig ein Auge auf den Zustand seines Trolleys haben.

Zwei Räder versus drei Räder

Elektro-Golftrolleys sollten über drei Räder verfügen. Nur so kommt der Golfer auch wirklich zu einhundert Prozent in den Genuss der Vorzüge dieses Golfwagens. Dadurch kann der Caddy vollkommen selbstständig seine Bahnen ziehen, sodass der Spieler jederzeit seine Hände frei hat. Zudem gestaltet sich die Handhabung des Elektrotrolleys um Längen unkomplizierter.

Ein Elektrotrolley mit zwei Rollen muss zwar zwangsläufig auch nicht gezogen werden. Der Spieler kann dieses Modell ohne großen Kraftaufwand hinter sich herführen, wobei jedoch eine Hand erforderlich ist.

Die Auswahlkriterien bei Golfmobilen

Die Geschmäcker sind in Sachen Funktionalität, Design und Belastbarkeit bei Golfmobilen sind verschieden. Mittlerweile bieten zahlreiche Hersteller eine enorme Bandbreite an Golfwagen. Da fällt die Entscheidung für ein Modell nicht einfach. Dabei gibt es einige Punkte, die Golfspieler bei der Auswahl ihres neuen „Helfers“ unbedingt berücksichtigen sollten.

Große Bedeutung kommt der Zuverlässigkeit der Elektronik und der Mechanik zu. Es ist sehr ärgerlich, wenn der teure Golftrolley aufgrund störanfälliger Technik permanent repariert werden muss. Darüber hinaus sollte die Wahl auf ein Modell mit kugelgelagerten Rädern fallen. Große Gummirollen meistern auch hügeliges Gelände spielend, bleiben nicht stecken und kippen nicht. Dank des qualitativ hochwertigen Kugellagers minimiert sich der Widerstand der Räder auf der Achse. Das ermöglicht einen leichteren Lauf. Zudem ist eine höhenverstellbare Deichsel zu empfehlen. Somit kann der Golfwagen perfekt an die Körpergröße des Spielers angepasst werden, was den Rücken enorm entlastet.

Der Einklappmechanismus des Golfwagens muss leicht zu handhaben sein. Das erspart nervenaufreibendes und kräfteraubendes Herumwerkeln beim Auf- und Abbau. Die meisten Nachzieh-Golftrolleys werden mittels einer Vorrichtung zwischen Griff und Gestell in der Höhe halbiert. Zusätzlich klappen die Rollen nach innen. Wer sich für die Anschaffung eines dreiräderigen Modells entscheidet, sollte darauf achten, dass sich auch das dritte Vorderrad einklappen lässt.

Vorm Zusammenfalten eines Elektrotrolley ist die Batterie zu entfernen. Danach kann das Gefährt unkompliziert zusammengeklappt werden. Allerdings sind die praktischen elektrischen Golfcaddys auch eingeklappt extrem sperrig. Aus diesem Grund sollte der Golfer vor dem Kauf unbedingt prüfen, ob der neue Begleiter auch in den Kofferraum seines Fahrzeugs passt.

Ein Schirmhalter sollte vorhanden sein. Der dazu passende Schirm bietet dem Golfer auf dem Golfplatz Schutz vor Sonne und Regen. Auch spezielle weitenverstellbare Befestigungsgurte für Golfbags sind ratsam. Sie lassen sich individuell an die Taschen anpassen und gewährleisten einen sicheren Transport der Golfausrüstung. Eine nützliche Zusatzausstattung ist der Scorekartenhalter. Er bietet die optimale Vorrichtung für die wichtige Schläge- beziehungsweise Punktekarte, da oft eine feste Schreibunterlage auf dem Golfplatz fehlt.

Das Golfcaddy

Beim Golfcart handelt es sich um ein großes Golfmobil beziehungsweise Golffahrzeug bezeichnet. Das kleine Fahrzeug wird mithilfe eines Elektro- oder Benzinmotors angetrieben. In der Regel findet sich in dem Fahrzeug Platz für ein bis zwei Spieler nebst deren Golfausrüstung. Der Großteil dieser Golfwagen besitzt eine Überdachung. Manche Carts meistern unebenes Gelände hervorragend, was dem Spieler auch die Fahrt abseits der festen Golfplatzwege ermöglicht.

Ein reiner Golfcart darf nicht auf öffentlichen Straßen genutzt werden. Die Zulassung dafür erhält der Besitzer erst dann, wenn das Fahrzeug über die vorschriftsmäßige Beleuchtungsanlage und Halterungen für die Kennzeichen verfügt.

Gebrauchte Golfwagen und Golfcarts

Wer seine Liebe zum Golfsport neu entdeckt hat, muss nicht zwangsläufig sämtliches Golfequipment neu erwerben. Gerade am Anfang kommt mit den Anschaffungskosten für Golfschläger, Zubehör und die Gebühr für den Golfplatz einiges zusammen.

Auch ein hochwertiger Golfwagen ist kostenintensiv. Dabei kann ein guter, gebrauchter Golftrolley eine sehr gute Alternative sein. Denn da Golfsportler in aller Regel äußerst sorgsam mit ihrer Golfausrüstung umgehen, können Golfspieler oftmals kostengünstig Golftrolleys aus zweiter Hand in Top-Qualität erstehen.

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