Hilfreiche Tipps für die Suche nach Ministry of Sound-CDs

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Hilfreiche Tipps für die Suche nach Ministry of Sound-CDs

"Ministry of Sound" - berühmter Nachtclub und erfolgreiches Label

Aus einem zu Beginn der 1990er-Jahre in London gegründeten Nachtclub namens "Ministry of Sound" wuchs ein weltweit bekanntes und beliebtes Label, das vorrangig auf Dance- und House-Music setzt. Sein Abkömmling in Deutschland - "Embassy of Music" - vermarktet allerdings auch andere Stilrichtungen, etwa Pop, Folk und Jazz. "Ministry of Sound" verzeichnet kontinuierlich große Erfolge mit Stars wie Eric Prydz, Bob Sinclar oder Ida Corr. Neben den Projekten von einzelnen Künstlern bringt das Label regelmäßig Sampler auf den Markt, beispielsweise "The Annual", "Anthems" und "Clubber's Guide". Die entsprechenden CDs können Sie bei zahlreichen einschlägigen Shops vor Ort oder auch im Internet erwerben, etwa bei eBay.

Das Label "Ministry of Sound"

Im Jahre 1995 wurde das britische Musik-Label "Ministry of Sound" geboren. Die erste CD stellte eine Compilation mit dem Namen "The Annual" dar; auf ihr vereinigten sich verschiedene Dance-Tracks, welche die beiden DJs Boy George und Pete Tong zusammenstellten. Das Album verkaufte sich über 160.000 Mal und ebnete durch diesen Erfolg den künftigen Weg des Independent-Labels. Viele Millionen weiterer Alben wurden seither von "Ministry of Sound" veröffentlicht, darunter zahlreiche Sampler, beispielsweise unter den Namen "Anthems" und "Clubber's Guide". "Ministry of Sound" legte von Beginn an den Fokus auf Dance- und House-Music; mit Künstlern wie Eric Prydz, Example und Wretch 32 verzeichnete das Londoner Label große Chart-Erfolge und sogar mehrere Nummer-Eins-Hits. Das Jahr 2011 war ein besonders erfolgreiches für die Plattenfirma: Vier Nummer-Eins-Singles und ein Nummer-Eins-Album begeisterten die Menschen. Unter dem Label "Ministry of Sound" erscheinen jedes Jahr regelmäßig über 50 Alben und 15 Hit-Singles; die Verkaufszahlen belaufen sich auf etwa 3,5 Millionen per Annum. Durch die enorme Beliebtheit wurde das Label allmählich zur "Ministry of Sound Group", im Jahre 2006 ergänzt durch "Hed Kandi"; darüber hinaus gehören auch "Global Underground" und "Dance Nation" zur Gruppe. Zudem entwickelten sich internationale Abkömmlinge des Labels "Ministry of Sound" in Australien und Neuseeland sowie Deutschland.

"Ministry of Sound Recordings Germany"

Die Berliner Plattenfirma "Ministry of Sound Germany GmbH" entstand im Spätsommer des Jahres 2001. Zu Beginn - in der ersten Zeit nach der Gründung - war sie eng mit dem Mutter-Label aus London verbunden, hatte aber dennoch schon damals den Status eines eigenständigen Unternehmens. Anfang September des Jahres 2010 erfolgte mit der Umbenennung in "Embassy of Music GmbH" nicht nur ein weiterer Schritt zur Unabhängigkeit vom britischen Label, sondern außerdem eine stilistische Erweiterung: Während zunächst Veröffentlichungen aus der Dance-Richtung vorherrschten, öffnete "Embassy of Music" die Türen für Interpreten unterschiedlichster Musikstile, darunter beispielsweise Carla Bruni, Passenger und die Alin Coen Band. Weiterhin zählen auch CDs von Dance- und House-DJs zum breiten Repertoire von "Embassy of Music": Fedde Le Grand, Bob Sinclar, Plastic Funk und Laurent Wolf sind nur einige dieser Künstler.

Interpreten der Labels "Ministry of Sound" und "Embassy of Music"

Eric Prydz

Der schwedische House-DJ und Produzent Eric Sheridan Prydz kam 1976 in Täby zur Welt. Schon früh begann er musikalisch zu experimentieren - in der ersten Zeit waren seine Sounds stark an jene von Depeche Mode angelehnt, später entwickelte sich sein Stil mehr und mehr in die House-Richtung. Im Jahre 2004 gelang Eric Prydz mit dem Track "Call on Me" der Durchbruch. Der Song erklomm in England und Deutschland die Spitze der Charts und erregte insbesondere wegen des zugehörigen Musik-Videos Aufsehen; dieses enthält erotische Stilelemente - eine laszive Kursleiterin im Stringbody spielt die Hauptrolle. Vier Jahre später, 2008, feierte der Schwede mit dem Titel "Pjanoo" seinen nächsten großen Erfolg - die Nummer wurde zum weltweiten Club-Hit. Eric Prydz ist darüber hinaus unter weiteren Künstlernamen, beispielsweise Sheridan, Moo, Pryda und Cirez D, musikalisch unterwegs.

Bob Sinclar

Aus Frankreich stammt Christophe Le Friant, bekannt unter seinem Künstlernamen Bob Sinclar. Er ist DJ, Remixer und Plattenproduzent. Als18-Jähriger startete Bob Sinclar seine Karriere im Funk- und Hip-Hop-Bereich. Damals nannte sich der DJ noch "Chris the French Kiss" und erreichte mit dem Song "Gym and Tonic" erstmals die Spitze der britischen Charts. Die Nummer entstand in Zusammenarbeit mit Thomas Bangalter, Mitglied von Daft Punk. Während seine ersten Produktionen den French-House-Stil prägten, erweiterte Bob Sinclar sein Repertoire stetig und brachte einige Pop-Songs mit Hip-Hop-Elementen heraus - beispielsweise den großen Hit "Love Generation". Der 2005 veröffentlichte Song stellte das offizielle Lied des zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gehörenden Maskottchens Goleo VI dar. In Deutschland war die Nummer im Jahr des Ereignisses die meistverkaufte Single und Bob Sinclar wurde zudem bei den World Music Awards als bester Diskjockey der Welt ausgezeichnet.

Oceana

Oceana Mahlmann wurde am 23. Januar 1982 in Wedel bei Hamburg geboren. Die deutsche Popsängerin interpretiert weitestgehend englische Songs und ist darüber hinaus als Schauspielerin und Fernsehmoderatorin aktiv. Oceana wuchs in Deutschland und den USA auf. In ihrer Jugend sammelte sie erste musikalische Erfahrungen beim Balletttanzen und im Gesangsunterricht, bevor sie als Choreografin für Seeed und als Tourneesängerin für Boundzound tätig war. Weitere frühe Highlights bilden ihr Engagement als Musicaldarstellerin in "Aida" und der Auftritt im Vorprogramm des Radiokonzertes von Annie Lennox. Oceana vereinigt in ihrer Musik unterschiedliche Stile, insbesondere Pop, Soul, House und Hip Hop. Anfang 2009 erschien ihre Debüt-Single "Cry Cry". Der Song erreichte unter anderem in Russland, Rumänien, Ungarn und Griechenland Platz Eins der Charts. Im Jahre 2012 sang Oceana den offiziellen Song zur Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine: "Endless Summer" brachte ihr die erste Goldene Schallplatte.

Ida Corr

Bei der 1977 in Aarhus geborenen Ida Corr handelt es sich um eine dänische Sängerin mit Wurzeln aus Gambia. Nach ersten Engagements als Background-Sängerin für diverse dänische Interpreten wie Sale Solomonsen und Thomas Helmig, gelang Ida Corr im Jahre 2004 der Durchbruch als Solo-Künstlerin. Ihre Debüt-Single trug den Namen "U Make Me Wanna". Ein Jahr später erschien Corrs erstes Album "Street Diva", gefolgt von "Robosoul" 2006. Auf Letzterem findet sich der Titel "Let Me Think About It"; dieser erlangte 2007 weltweite Bekanntheit durch die Zusammenarbeit mit dem niederländischen DJ Fedde Le Grand. Mit "One" veröffentlichte Corr im Jahre 2008 erstmals ein Album, das international in Skandinavien, Russland, Frankreich und den Vereinigten Staaten von Amerika auf den Markt kam; 2009 erreichte die CD auch den deutschsprachigen Raum. Das Album stellt eine Art "Best of" ihrer ersten beiden in Dänemark erschienenen Platten dar. 2011 versuchte sich Ida Corr zudem in ihrer Muttersprache und brachte die Songs "Sjus" und "Musen Efter Katten" als Singles heraus.

Carla Bruni

Carla Bruni kam am 23. Dezember 1967 in Turin als Carla Gilberta Bruni Tedeschi zur Welt. Die gebürtige Italienerin wuchs ab ihrem fünften Lebensjahr in Frankreich auf und nahm 2008 die französische Staatsbürgerschaft an; im selben Jahr heiratete sie den ehemaligen Staatspräsidenten Frankreichs, Nicolas Sarkozy. Lange Zeit arbeitete Carla Bruni als Model, ehe sie 2002 mit ihrem Debüt-Album "Quelqu'un m'a dit" ihre musikalische Karriere startete. Die CD war insbesondere in Frankreich und der Schweiz sehr erfolgreich. Bruni hat dabei sämtliche Songs selbst komponiert und getextet. Die Sängerin ist bekannt für ihre spezielle Stimme, die sich durch einen leisen, rauchigen und manchmal brüchigen Klang auszeichnet. Ihr zweites Album erschien 2007 unter dem Titel "No Promises"; es vereinigt ausschließlich vertonte englischsprachige Lyrik, beispielsweise von Emily Dickinson, Butler Yeats und Christina Rossetti. Mit dem Nachfolger "Comme si de rien n'était" kehrte Carla Bruni zur französischen Sprache zurück.

Passenger

Hinter dem Künstlernamen "Passenger" verbirgt sich der 1984 in Brighton geborene Sänger und Songwriter Mike Rosenberg. Als Kind begann er das Gitarrenspiel zu erlernen; im Jugendalter schrieb Passenger seine ersten Songs und startete als 16-Jähriger seine Karriere. Ursprünglich arbeitete Rosenberg mit dem Komponisten Andrew Phillips zusammen, das gemeinsame Projekt endete allerdings bereits nach zwei Jahren. Rosenbergs erstes Solo-Album als Passenger erschien 2009: "Wide Eyes Blind Love" präsentiert Gitarrensound im Folk- und Indie-Pop-Stil. Mit seinen Songs tourte er als Straßenmusiker durch Australien und Großbritannien. 2012 veröffentlichte Passenger "All the Little Lights". Das Album wurde in Sydney aufgenommen und entsprang einer deutlich aufwändigeren Produktion als seine vorherigen Projekte. Mit dem darauf befindlichen Song "Let Her Go" gelang Passenger der internationale Durchbruch. Die Single erreichte zunächst in den Niederlanden und Belgien Platz Eins der Charts, anschließend auch in Schweden, Irland und den deutschsprachigen Ländern.

Alin Coen Band

Bei der Alin Coen Band handelt es sich um eine 2007 gegründete Singer-Songwriter-Formation aus Deutschland. Die Gruppe um Sängerin Alin Coen, Gitarrist Jan Frisch, Bassist Philipp Martin und Schlagzeuger Fabian Stevens verbindet in ihrer Musik die Stilrichtungen Pop, Folk und Jazz. Im Jahre 2008 nahm die Band am Popcamp des Deutschen Musikrates teil und tourte anschließend durch Kanada. Über die Internet-Musiksendung "TV Noir" wurden die Songs der Alin Coen Band bekannt und rasch sehr beliebt. 2010 erschien das Debüt-Album "Wer bist du", auf dem sich sowohl deutsche als auch englische Songs befinden.

Die Ursprünge: ein Nachtclub namens "Ministry of Sound"

Am 21. September 1991 öffnete der von Jamie Palumbo gegründete Nachtclub "Ministry of Sound" seine Pforten im Süden Londons. Er war prägend für die Entwicklung der House-Music in Großbritannien. Das Besondere an diesem Club ist die Fokussierung auf den Sound. Bis zu 150 Dezibel erreicht das Soundsystem; zur Absorbierung des Klangs wurde ein spezielles Dach eingebaut. Zudem findet sich im "Ministry of Sound" ein Schwingboden, der das Tanzen zum Hochgenuss macht, da er Ermüdungserscheinungen für einen langen Zeitraum verhindert. Dementsprechend bekam der Club die erste 24-Stunden-Tanz-Genehmigung vom Vereinigten Königreich ausgestellt. Neben der "Box", die das Klangzentrum des Clubs darstellt, verfügt der Londoner "Ministry of Sound" über drei weitere Räume: die "Bar", das "Loft" und die "Baby Box". Der enormen Beliebtheit des "Ministry of Sound" folgte die Gründung des gleichnamigen Labels, welches an den großen Erfolg des Clubs anknüpfen konnte und zu den weltweit renommiertesten aufstieg.

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